Ecclestone

V8-Motoren sind ein Irrweg

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Bernie Ecclestone hält wie gewohnt mit seiner Meinung nicht hinterm Berg. Der Formel 1-Chef hält das neue Motorenreglement für einen teuren Fehlschlag. Die Schuld sucht er bei den Teams und Motorenherstellern.

"Ich mag das Reglement nicht", gesteht Ecclestone freimütig gegenüber der italienischen Zeitschrift "Autosprint". Konkret geht es um die Einführung der 2,4 Liter V8-Motoren anstatt der bisher verwendeten Dreiliter-Zehnzylinder. "Die neuen V8-Motoren kosten ein Heidengeld", schimpft Ecclestone. "Der nächste Schritt wird sein, die Drehzahl der Achtzylinder zu begrenzen, weil sie zu stark werden."

Die Schuld sucht der Formel 1-Geschäftsführer bei den Teams. Statt die bisherigen Zehnzylinder mit Drehzahlbegrenzern zu limitieren, hätten sie die teure V8-Lösung vorgezogen. "Es gab ein Treffen in Monte Carlo, wo es um Kostenreduzierung ging, und das Unheil nahm seinen Lauf, als die Idee aufkam, den Hubraum um 20 Prozent zu reduzieren. Es war der totale Blödsinn. Keiner hat wirklich ernsthaft über das Thema nachgedacht. Die Hersteller plädierten für den V8, und erst später wurde ihnen klar, welche Kosten da auf sie zukommen", sagt Ecclestone.

Angst vor Gleichmacherei

Hintergrund des neuen Reglements war zum einen die Forderung nach preiswerterer Technik und Druck von FIA-Chef Max Mosley, der aus Sicherheitsgründen das Tempo der Formel 1 reduzieren wollte. Der Vorschlag, die V10-Motoren in ihrer Drehzahl zu begrenzen wurde von den Herstellern abgelehnt, da sie um den Verlust von möglichen Wettbewerbsvorteilen fürchteten.

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