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Ecclestone zum möglichen F1-Verkauf

Sechs Millarden Euro sind zu wenig

Formel 1-Vermarkter Bernie Ecclestone sieht zahlreiche Probleme voraus, sollten der Medienunternehmer Rupert Murdoch und die Investmentgesellschaft Exor die Formel 1 übernehmen.

Murdoch sei nur im Bezahlfernsehen aktiv, über den Investor Exor würde zudem indirekt der Ferrari-Rennstall Miteigentümer der Formel 1. Das alles spreche gegen einen Verkauf durch Mehrheitsaktionär CVC. "Ich bezweifle, dass ein Medienunternehmen das kommerzielle Ergebnis verbessern könnte. Mit der Murdoch-Gruppe gäbe es noch ein anderes Problem. Sie haben nur Pay-TV-Sender. Unser Abkommen mit der Europäischen Kommission verpflichtet uns aber, die Rennen im frei verfügbaren Fernsehen zu zeigen", so Formel 1-Vermarkter Bernie Ecclestone im Gespräch mit auto motor und sport. "Sie müssten die Übertragungsrechte also an andere Sender verkaufen. Vielen dieser Sender wäre nicht wohl, wenn sie mit der Murdoch-Gruppe Geschäfte machen müssten."

Kaufpreis zu niedrig

Auch den kolportierten Kaufpreis von sechs Milliarden Euro hält Ecclestone für viel zu niedrig. "Die genannte Summe wäre für CVC nicht von Interesse. Sie wollen nicht verkaufen." Auch die Rolle Ferraris sieht Ecclestone als Hindernis. Exor-Präsident ist Agnelli-Enkel John Elkann, der zugleich Fiat-Präsident und damit oberster Ferrari-Chef ist.  "Wenn mir ein Team gehören würde, wäre ich nicht begeistert, wenn einem meiner Konkurrenten über Umwege die Formel 1 gehören würde."

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