Einheitsmotor

Mosley macht weiter Druck

Foto: BMW AG

Automobil-Weltverbandschef Max Mosley hat nach dem Formel-1-Ausstieg von Honda seine Forderung nach einem kostensenkenden Einheitsmotor bekräftigt.

In Verbindung mit weiteren Sparmaßnahmen würden vor allem die Privatteams in die Lage versetzt, "im derzeitigen schwierigen Wirtschaftsklima zu überleben", schrieb Mosley am Freitag (5.12.) in einem Brief an alle Formel-1-Teamchefs. Der Weltverband FIA sei nach dem Abschluss der Ausschreibung in exklusiven Verhandlungen mit Motorenbauer Cosworth über die Herstellung eines Einheitsmotors. Die in der Formel 1 engagierten Autobauer wie Ferrari, Mercedes und BMW lehnen einen Standardantrieb bislang vehement ab.

Als Alternative schlug Mosley den Herstellern erneut vor, weiter einen eigenen Motor zu bauen - allerdings identisch zu den technischen Eigenschaften des Einheitsantriebs. Mosleys Plänen zufolge können die Teams als dritte Option auch ihren bestehenden Motor weiterverwenden, dürfen diesen aber nicht mehr weiter entwickeln. Die Regelung soll von 2010 an gelten. Damit werde die Königsklasse des Motorsports stabilisiert und 'jede Änderung am Formel-1-Spektakel vermieden', erklärte der FIA-Präsident.

Sollten sich mindestens vier Teams für einen Einheitsmotor nebst komplettem Antriebsstrang entscheiden, würden laut Mosley die Kosten bei 6,42 Millionen Euro pro Saison liegen. Hinzu käme eine Einmalzahlung von 1,97 Millionen Euro. Bislang geben die Rennställe Schätzungen zufolge mehr als 20 Millionen Euro für einen Motor aus.

Ferrari-Chef Luca di Montezemolo, zugleich Präsident der Teamvereinigung FOTA, hatte allerdings jüngst angekündigt, dass die Teams die Herstellungskosten für einen Motor bis 2011 auf rund fünf Millionen Euro senken wollen.

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