Vettel vs. Rosberg - Ferrari vs. Mercedes - Formel 1-Test - Barcelona - 23. Februar 2016 sutton-images.com
Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1-Test - Barcelona - 23. Februar 2016
Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1-Test - Barcelona - 23. Februar 2016
Sergio Perez - Force India - Formel 1-Test - Barcelona - 23. Februar 2016
Marcus Ericsson - Sauber - Formel 1-Test - Barcelona - 23. Februar 2016 162 Bilder

Ergebnis Barcelona F1-Test 2016 (Tag 2)

Vettel mit Bestzeit und Ausrutscher

Sebastian Vettel hat sich auch am zweiten Testtag von Barcelona die Bestzeit gesichert. Zu sehr sollten sich die Ferrari-Fans aber nicht darüber freuen. Mercedes hat die Hosen noch nicht runtergelassen. Wir haben die Infos und die Bilder.

Erinnern Sie sich noch an die Testfahrten vor einem Jahr? Damals stand Sebastian Vettel in Jerez auch an den beiden ersten Tagen ganz oben im Klassement. Wie die Saison danach gelaufen ist, müssen wir wohl nicht weiter erwähnen. Ferrari kam zwar näher ran an Mercedes, den WM-Titel musste Vettel aber schnell abschreiben.

Vettel-Bestzeit nach Quali-Simulation

Die Tifosi sollten sich also auch in diesem Jahr noch nicht zu früh freuen. Die schnellste Runde des Tages fuhr Vettel im Rahmen einer Qualifying-Simulation kurz vor dem Mittag. Auf den neuen Ultra-Soft-Reifen umrundete der Deutsche den 4,655 Kilometer langen Kurs in 1:22.810 Minuten - mehr als 2 Sekunden als bei seiner Bestzeit am Vortag.

Auch Red Bull ließ seinen Piloten mit etwas weniger Sprit im Tank und der weichsten aller Mischungen ein paar Runden drehen. Zur Bestzeit seines ehemaligen Teamkollegen fehlten Daniel Ricciardo allerdings gut 7 Zehntel. Der dritte Fahrer, der das Potenzial seines Autos ausloten durfte, hieß Sergio Perez. Er ließ sich mit der zweitklebrigsten Mischung Super-Soft die drittschnellste Zeit notieren - gut 8 Zehntel von der Tagesbestzeit entfernt.

Rosberg fährt Rekord-Distanz

Den stärksten Eindruck hinterließ aber wieder einmal ein Auto, das am Ende nicht in den Top 3 des Klassements vertreten war. Mercedes setzte seine Marathon-Taktik fort. Mit 172 Runden war Nico Rosberg sogar noch ein Stück fleißiger als Lewis Hamilton am Vortag. Das sind mehr als 800 Kilometer für den Deutschen.

Wie schon in der ersten Session sah das Programm beim Weltmeisterteam nie weichere Reifen als Medium vor. Dass Rosberg den Tag deshalb mit 2 Sekunden Rückstand auf Rang 4 beendete, dürfte im Silberpfeil-Lager niemanden beunruhigen.

In der Distanzwertung konnte wieder niemand in die Nähe des Mercedes fahren. Valtteri Bottas, der eine komplette Rennsimulation abspulte, war mit 134 Runden der zweifleißigste Pilot. In der Zeitentabelle landete der Finne immerhin auf Rang 7 - hinter Marcus Ericsson, der mit seinem 2015er Sauber jedoch außer Konkurrenz fährt und dem überraschend starken Esteban Gutierrez im HaasF1.

Vettel markierte in Sachen Rundenzahl übrigens den drittbesten Wert - 125 Runden - und das trotz eines kleinen Ausrutschers am Vormittag, der zu einer kurzen Reparaturpause führte. 5 Minuten vor Ende der Sitzung rollte der Ferrari zudem in Kurve 3 aus, wodurch auch alle anderen Piloten vorzeitig zum Feierabend gebeten wurden.

Über die 100-Runden-Marke kam auch Fernando Alonso. Mit 119 Umläufen schaffte der Lokalmatador an einem Tag mehr als in seinem kompletten Testwinter 2015. Max Verstappen fuhr bei seinem ersten Auftritt im neuen Toro Rosso ebenfalls in den dreistelligen Rundenbereich (121). Allerdings sorgte der Holländer auch für eine der roten Flaggen. Am Vormittag blieb das blaue Auto kurz auf der Strecke stehen. Das Problem konnte allerdings schnell behoben wurden.

Motorschaden stoppt Renault-Testprogramm

Nicht ganz so schnell konnte der Renault fahrtüchtig gemacht werden. Nach einem Motorschaden um 14:36 Uhr war für Jolyon Palmer Schluss. Bis dahin hatte er gerade einmal 42 Runden geschafft - nur 5 mehr als am verkorksten Vortag. Mit dieser Magerkost hat der britische Rookie bereits die Hälfte seines Vorbereitungsprogramms für Melbourne beendet.

Apropos Rookies: Auch Pascal Wehrlein war am zweiten Testtag wieder im Einsatz. Nach 33 Runden am ersten Tag schaffte der Worndorfer in der zweiten Session immerhin 71 Umläufe. Mit gut 3 Sekunden Rückstand in der Zeitentabelle kam der Youngster zwischen Bottas und Alonso immerhin auf Rang 8.

In der Galerie zeigen wir Ihnen noch einmal die Bilder des Tages.

Barcelona Test 2016: Tag 2

Fahrer Team Zeit Runden
1. Sebastian Vettel Ferrari 1:22.810 Min. 126
2. Daniel Ricciardo Red Bull + 0.715 112
3. Sergio Perez Force India + 0.840 101
4. Nico Rosberg Mercedes + 2.057 172
5. Marcus Ericsson Sauber + 2.427 108
6. Esteban Gutierrez HaasF1 + 2.714 79
7. Valtteri Bottas Williams + 2.836 134
8. Pascal Wehrlein Manor Racing + 3.115 71
9. Fernando Alonso McLaren + 3.272 119
10. Jolyon Palmer Renault F1 + 3.379 42
11. Max Verstappen Toro Rosso + 3.729 121
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