Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1-Test - Barcelona - 4. März 2016 Stefan Baldauf
Jenson Button - McLaren - Formel 1-Test - Barcelona - 4. März 2016
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1-Test - Barcelona - 4. März 2016
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1-Test - Barcelona - 4. März 2016
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1-Test - Barcelona - 4. März 2016 141 Bilder

Ergebnis Barcelona F1-Test 2016 (Tag 8)

Vettel Schnellster im Finale

Sebastian Vettel hat sich im Finale der Wintertests in Barcelona eine weitere Tagesbestzeit gesichert. An die absolute Spitzenmarke von Kimi Räikkönen kam der Ferrari-Pilot am Freitag aber nicht ganz heran. Erste kleinere Probleme gab es bei Mercedes.

Ferrari hat bei den diesjährigen Wintertests die meisten Bestzeiten abgeräumt. An fünf der acht Testtage stand der rote Rennwagen aus Maranello an der Spitze des Klassements. Kimi Räikkönen räumte zwei Bestzeiten ab, Teamkollege Sebastian Vettel drei. Die letzte davon zum Abschluss der Barcelona-Übungsfahrten am Freitag (4.3.2016).

Vettel schnellster Pilot mit Supersoft

Im Zuge einer Qualifying-Simulation brannte der viermalige Formel 1-Weltmeister eine Bestmarke von 1:22.852 Minuten in den Asphalt. Am Ferrari SF16-H rotierte dabei die Supersoft-Mischung. In einem späteren Run auf Ultrasofts konnte der Heppenheimer diese Zeit nicht mehr toppen. Auch seine persönliche beste Zeit aus der Vorwoche - auf den lila-markierten Pirellis - verfehlte Vettel knapp (1:22.810 Min.). Der absolut schnellste Lauf von Kimi Räikkönen in 1:22.765 Minuten (Ultrasoft) vom Vortag blieb der beste Umlauf der gesamten Testfahrten.

Am Nachmittag konzentrierten sich Vettel und Ferrari auf eine Rennsimulation. Insgesamt ließ sich der 42-fache GP-Sieger dreimal die Reifen umstecken (Soft-Medium-Medium-Medium) und spulte relativ konstante Bahnen ab.

Bei Mercedes wechselten sich wie gewohnt Lewis Hamilton und Nico Rosberg ab. Den Auftakt machte zum großen Testfinale der Weltmeister. Auf weichen Reifen konnte Mercedes nicht mehr zurückgreifen, die insgesamt vier Satz verbrannten die Silberpfeile bereits während der vorherigen Übungsfahrten. Das Programm strampelte Hamilton allein auf den Mediums ab. Seine schnellste Runde von 1:24.133 Minuten brachte ihm die fünfte Position ein.

Mercedes mit Problemen bei Kraftübertragung

Kurz vor der Mittagspause geriet das Weltmeister-Team erstmals in technische Schwierigkeiten. Hamilton musste seinen Dienstwagen nach 69 Runden aufgrund von Problemen mit der Kraftübertragung am Streckenrand abstellen. Der W07 ist doch nicht unverwundbar. Die Konkurrenz wird es zur Kenntnis genommen haben. Das Getriebe musste aber nicht getauscht werden. Nach zwei Stunden Reparatur nahm Nico Rosberg um kurz nach 15 Uhr das Programm wieder auf. Insgesamt legte er 70 Umläufe zurück. Auf schnelle Zeiten verzichtete er aber und belegte in 1:26.140 Minuten den letzten Rang.

Ganz anders Carlos Sainz. Der Toro Rosso-Pilot bestritt wie Vettel am Vormittag einige Qualifying-Runs. Im Gegensatz zum Spitzenreiter brachte der Spanier jedoch eine schnelle Runde auf den Ultrasofts zusammen. Mit 0,282 Sekunden Rückstand schnappte sich Sainz die zweite Position. Toro Rosso wirkt mit dem 2015er Ferrari-V6 gut aufgestellt.

Felipe Massa drehte seine schnellste Runde von 1:23.644 Minuten erst am Nachmittag. Am Williams waren die Supersofts montiert. Der Abstand auf Vettel lag mit knapp acht Zehnteln im Rahmen. Auf der vierten Position schloss Sergio Perez das Testprogramm für Force India ab. Der Mexikaner umrundete die 16 Kurven des Circuit de Barcelona-Catalunya auf Supersofts um 0,869 Sekunden langsamer als Vettel. Am Nachmittag wurde der Force India dann vom Defekteufel heimgesucht.

Haas löst Bremsprobleme

Daniel Ricciardo stellte den Red Bull RB12 auf die sechste Stelle. Während der Australier am Vormittag einige kürzere Ausläufe auf Softreifen machte, verlagerte sich der Fokus am Nachmittag auf Dauerläufe, die vom Tempo her gut aussahen.

Einen weiteren problemlosen Tag spulte McLaren-Honda ab. Seit die neueste Ausbaustufe des Honda-V6 im MP4-31 sitzt, geht es beim englischen Rennstall voran. Auf Supersofts klassifizierte sich der Weltmeister von 2009 nach 121 Runden auf der siebten Position (+ 1,862 Sekunden). Einen Rang dahinter platzierte sich Jolyon Palmer im Renault. Auch an seinem vierten Tag im schaffte es der Brite in seinem Renault nicht, über die 100-Runden-Marke zu springen.

Marcus Ericsson landete im Sauber C35 auf Platz neun. Gefolgt von Romain Grosjean im HaasF1 VF-16. Die Bremsprobleme vom Donnerstag bekam das neue amerikanische Team gelöst. Eine Stunde vor Testende durfte auch Esteban Gutierrez noch ein paar Runden abschrubben.

Nach mechanischen Schwierigkeiten in der Früh durfte Rio Haryanto im Manor in den letzten vier Teststunden mitmischen. In 1:25.899 Minuten zeigte der Indonesier erstmals ein gewisses Formel 1-Format.

Barcelona Test 2016: Tag 8

Fahrer Team Zeit Runden
1. Sebastian Vettel Ferrari 1:22.852 Min. 142
2. Carlos Sainz Toro Rosso + 0,282 Sek. 133
3. Felipe Massa Williams + 0,792 129
4. Sergio Perez Force India + 0,869 60
5. Lewis Hamilton Mercedes + 1,281 69
6. Daniel Ricciardo Red Bull + 1,575 123
7. Jenson Button McLaren + 1,862 121
8. Jolyon Palmer Renault F1 + 2,007 90
9. Marcus Ericsson Sauber + 2,179 132
10. Romain Grosjean HaasF1 + 2,403 66
11. Esteban Gutierrez HaasF1 + 2,570 25
12. Rio Haryanto Manor Racing + 3,047 58
13. Nico Rosberg Mercedes + 3,288 70
Motorsport Aktuell Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1-Test - Barcelona - 4. März 2016 Fotos F1 Test Barcelona 2016 (Tag 8) Das große Test-Finale in Bildern

Am Freitag stand in Barcelona das große Test-Finale auf dem Programm.

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