Nico Hülkenberg - Renault - F1-Test - Barcelona - 2019 Motorsport Images
Robert Kubica - Williams - Barcelona - F1-Test - 21. Februar 2019
Charles Leclerc - Ferrari - Barcelona - F1-Test - 21. Februar 2019
Ferrari - Barcelona - F1-Test - 21. Februar 2019
Lando Norris - McLaren - Barcelona - F1-Test - 21. Februar 2019 133 Bilder

Ergebnis Barcelona F1-Test 2019 (Tag 4)

Hülkenberg rast zur Wochenbestzeit

Nico Hülkenberg hat am vierten Testtag von Barcelona die schnellste Runde der Woche gefahren. Auch Mercedes zeigte sich mal etwas weiter vorne in der Zeitentabelle. Ferrari und Red Bull pokerten weiter.

Die erste Testwoche von Barcelona ging mit einer Bestzeit von Nico Hülkenberg zu Ende. Der Rheinländer wurde von den Renault-Ingenieuren am Donnerstagnachmittag (21.2.2019) auf eine Qualifying-Simulation mit der weichsten Reifenmischung C5 geschickt. Da ließ sich Hülk natürlich nicht lange bitten. Der 31-Jährige raste in 1:17.383 Minuten um den 4,655 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs.

Dahinter fand sich wieder ein Toro Rosso-Pilot im vorderen Bereich der Tabelle wieder. Nach der Kvyat-Bestzeit am Vortag ließ das kleine Red-Bull-Team auch beim Wochenfinale wieder etwas Sprit ab. Rookie Alex Albon verfehlte die Hülkenberg-Marke nur um zweieinhalb Zehntel. Das reichte immerhin zu Rang zwei. Der Thailänder war dabei übrigens ebenfalls mit den C5-Pirellis unterwegs.

Rang 3 belegte Daniel Ricciardo, der das Hülkenberg-Programm schon am Vormittag abgespult hatte. Der Neuzugang im Renault-Team blieb knapp vier Zehntel hinter seinem Teamkollegen zurück. Allerdings waren die Verhältnisse nicht ganz vergleichbar. Alles lief bei Renault aber nicht nach Plan. Eine Stunde vor dem Ende der Sitzung, kurz nach seinem schnellen Run, musste Hülkenberg den R.S.19 unfreiwillig auf der Strecke abstellen und vorzeitig Feierabend machen.

Kilometerkrone geht an Mercedes

Die Plätze vier und fünf gingen an die beiden Mercedes-Piloten Valtteri Bottas und Lewis Hamilton, die erstmals diese Woche die weicheren Reifen aus dem Regal holten. Bottas fuhr seine schnellste Runde wie die Piloten vor ihm auf der Mischung C5, Hamilton war bei seiner persönlichen Bestzeit auf dem C4-Reifen unterwegs. Durch die Qualifying-Simulationen blieb Mercedes etwas hinter der Kilometerleistung der Vortage zurück. Der Silberpfeil spulte „nur“ 115 Runden ab.

Charles Leclerc - Ferrari - Barcelona - F1-Test - 21. Februar 2019
xpb
Leclerc musste einmal kurz ins Kies. Ansonsten lief für Ferrari weiter alles nach Plan.

Das reichte aber, um sich in der Wochenwertung die Zuverlässigkeitskrone aufzusetzen. Insgesamt spulten Hamilton und Bottas 610 Runden ab. Ferrari kam mit den 138 Runden von Charles Leclerc am Donnerstag nur auf 598 Umläufe. Was die Performance des roten Autos angeht, wurden erneut Nebelkerzen gezündet. Leclerc war stets mit viel Sprit und den härteren Reifen unterwegs. Am Ende landete der Monegasse auf Position fünf in der Tageswertung. Bei einem kurzen Ausritt ins Kiesbett vor der Mittagspause hatte der Youngster Glück, dass er nicht stecken blieb und das Auto unbeschädigt blieb.

Lando Norris, der kurz vor Ende der Session die sechstschnellste Runde abspulte, war in der Früh für die erste Unterbrechung des Tages verantwortlich. Mit kalten Reifen auf kalter Strecke rutschte der Rookie bei einem Aerodynmik-Run in Kurve 4 ins Kiesbett. Auch Antonio Giovinazzi im Sauber war am Ende der Sitzung gleich zweimal dafür verantwortlich, dass rote Flaggen geschwenkt wurden. Trotzdem kam der Italiener im Alfa auf Rang 8 und fuhr mit 154 Runden die meisten Kilometer des Tages.

Dreher von Stroll und Kubica

Dahinter folgte mit Haas das zweite Ferrari-Kundenteam. Romain Grosjean und Kevin Magnussen teilten sich den Tag und landeten als Tabellennachbarn auf den Plätzen 9 und 10. Red Bull deckte seine Karten noch nicht auf und hielt sich wie Ferrari noch zurück. Pierre Gasly musste mit Rang 11 zufrieden sein. Immerhin passt die Zuverlässigkeit. Der Franzose kam mit 148 Runden auf den zweitbesten Distanzwert. Sowohl bei Toro Rosso als auch bei Red Bull läuft der neue Honda-Motor wie ein Uhrwerk.

Bei Racing Point war Lance Stroll im Einsatz. Der Kanadier machte nur einmal kurz auf sich aufmerksam, als er sich kurz vor der Pause einen Dreher leistete. Das große Sorgenkind im Feld heißt nach wie vor Williams. Robert Kubica musste in der Früh vor allem Aerodynamik-Daten sammeln. Als die Sensoren vor der Pause endlich abgebaut waren, drehte sich der Pole auch noch in der Zielkurve. Das Comeback hatte er sich sicher anders vorgestellt. Teamkollege George Russell kam am Nachmittag erst zwei Stunden nach der Pause zum Einsatz. Zusammen brachten die beiden Piloten gerade einmal 65 Runden zustande.

In der Galerie zeigen wir Ihnen noch einmal die besten Bilder des Tages.

Ergebnis Barcelona F1-Test 2019 - Tag 4

Fahrer Team Zeit / Reifen Runden
1. Nico Hülkenberg Renault 1:17.393 Min. (C5) 24
2. Alexander Albon Toro Rosso 1:17.637 Min. (C5) 136
3. Daniel Ricciardo Renault 1:17.785 Min. (C5) 34
4. Valtteri Bottas Mercedes 1:17.857 Min. (C5) 57
5. Lewis Hamilton Mercedes 1:17.977 Min. (C4) 58
6. Charles Leclerc Ferrari 1:18.046 Min. (C3) 138
7. Lando Norris McLaren 1:18.431 Min. (C4) 132
8. Antonio Giovinazzi Alfa Romeo 1:18.511 Min. (C3) 154
9. Romain Grosjean Haas 1:18.563 Min. (C3) 64
10. Kevin Magnussen Haas 1:18.720 Min. (C3) 66
11. Pierre Gasly Red Bull 1:18.780 Min. (C3) 146
12. Lance Stroll Racing Point 1:19.664 Min. (C2) 72
13. George Russell Williams 1:20.997 Min. (C3) 17
14. Robert Kubica Williams 1:21.542 Min. (C2) 48
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