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Ergebnis Formel 1 GP China 2018

Resultate vom Training, Qualifying und Rennen

Daniel Ricciardo - GP China 2018 Foto: sutton-images.com 65 Bilder

Daniel Ricciardo hat den Grand Prix von China gewonnen. Der Australier profitierte von einer Safety-Car-Phase zur rechten Zeit und der perfekten Strategie. Sebastian Vettel landete nur auf Rang 8.

15.04.2018 Tobias Grüner

Nach dem Turboschaden im dritten Training und der Last-Minute-Reparatur im Qualifying sah es alles andere als gut aus für Daniel Ricciardo. Doch am Sonntag waren die Renngötter gnädig mit dem Australier. In der 31. Runde schickte die Rennleitung das Safety-Car auf die Bahn, nachdem eine Kollision der beiden Toro Rosso-Fahrer Trümmerteile auf die Strecke gespült hatte.

Während Ferrari und Mercedes an der Spitze darauf verzichteten, die Reifen zu wechseln, nutzte Red Bull die Gelegenheit, um frische Soft-Gummis aufzuziehen. Von Rang 6 schnappte sich Ricciardo einen Konkurrenten nach dem anderen. 11 Runden vor der karierten Flagge übernahm er mit einem kompromisslosen Manöver gegen Valtteri Bottas die Führung, die er bis zum Ziel auf 8,8 Sekunden ausbaute.

„Vor 24 Stunden dachte ich noch, dass ich das Rennen von ganz hinten starte und nun stehe ich hier ganz oben“, strahlte der Red Bull-Pilot auf dem Podium. „Es scheint, als würde ich immer die aufregenden Rennen gewinnen. Das Kommando zum Reifenwechsel in der Safety-Car-Phase kam in letzter Sekunde in Kurve 14. Das war echt eng. Aber es hat sich zum Glück am Ende ausgezahlt.“

Verstappen schießt Vettel ab

Ohne das Safety-Car hätte wohl Bottas den Sieg eingefahren. Der Finne hatte sich mit einem Undercut in der ersten Rennhälfte die Führung von Sebastian Vettel geholt. Doch gegen Ricciardo hatte der Finne keine Chance. Für Vettel kam es sogar noch schlimmer. Max Verstappen, der ebenfalls frische Reifen für das Finale bekam, schoss den Ferrari am Ende der langen Gerade ab.

Mit dem beschädigten Auto fiel Vettel bis auf Rang 8 zurück. Verstappen kassierte eine 10-Sekunden-Strafe, die ihn am Ende noch hinter Kimi Räikkönen und Lewis Hamilton auf Position 5 zurückwarf. Nico Hülkenberg fehlten 0,6 Sekunden, dann hätte er Verstappen auch noch kassiert. Dahinter kam Fernando Alonso auf Position 7. Der Spanier hatte sich in der vorletzten Runde mit einem harten Manöver gegen Vettel durchgesetzt.

Mehr Infos zum Grand Prix von China lesen Sie in unserem Live-Ticker.

GP China 2018: Ergebnis Rennen

FahrerTeamZeit/Rückstand
1. Daniel RicciardoRed Bull1:35.36,380 Std.
2. Valtteri BottasMercedes+ 0:08.894 Min.
3. Kimi RäikkönenFerrari+ 0:09.637
4. Lewis HamiltonMercedes+ 0:16.985
5. Max VerstappenRed Bull+ 0:20.436
6. Nico HülkenbergRenault+ 0:21.052
7. Fernando AlonsoMcLaren+ 0:30.639
8. Sebastian VettelFerrari+ 0:35.286
9. Carlos SainzRenault+ 0:35.763
10. Kevin MagnussenHaasF1+ 0:39.594
11. Esteban OconForce India+ 0:44.050
12. Sergio PerezForce India+ 0:44.725
13. Stoffel VandoorneMcLaren+ 0:49.373
14. Lance StrollWilliams+ 0:55.490
15. Sergey SirotkinWilliams+ 0:58.241
16. Marcus EricssonSauber+ 1:02.604
17. Romain GrosjeanHaasF1+ 1:05.296
18. Pierre GaslyToro Rosso+ 1:06.330
19. Charles LeclercSauber+ 1:22.575
20. Brendon HartleyToro RossoAusfall

Ergebnis Qualifying: Vettel wieder auf Pole

Sebastian Vettel startet den Grand Prix von China von der Pole Position. Wie schon in Bahrain teilt sich der Heppenheimer die erste Reihe mit Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen. Mercedes konnte das Tempo nicht mitgehen.

Sebastian Vettel hat die gute Form aus Bahrin nach Shanghai mitgenommen. Im Qualifying am Samstag (14.4.2018) sicherte sich der vierfache Weltmeister mit neuem Streckenrekord (1:31.095 Minuten) den besten Startplatz. In der entscheidenden letzten Runde setzte sich der Deutsche mit 87 Tausendstel Vorsprung knapp gegen Teamkollege Kimi Räikkönen durch.

Vor allem der letzte Sektor machte den Unterschied: „Ich war mit der ganzen Runde zufrieden, nicht nur mit dem letzten Sektor“, strahlte Vettel nach seiner 52. Pole Position. „Das Auto war wirklich fantastisch heute. Es ging im Qualifying immer besser. Im ersten Versuch hatte ich noch einen Fehler drin. Da habe ich in Kurve 3 etwas das Heck verloren. Aber am Ende hat zum Glück alles gepasst.“

Mercedes hofft auf Steigerung im Rennen

Lewis Hamilton - GP China 2018 Foto: sutton-images.com
Lewis Hamilton startet in Shanghai nur von Position 4.

Mercedes konnte nicht in den Kampf um die Plätze in der ersten Reihe eingreifen. Die Silberpfeile mussten sich mit den Positionen 3 und 4 begnügen. Wie schon in Bahrain behielt Valtteri Bottas im teaminternen Duell gegen Lewis Hamilton die Oberhand. Gute Laune wollte beim Finnen deshalb aber nicht aufkommen: „Wir hatten eigentlich erwartet, dass wir heute um Pole Positon kämpfen. Aber es war nicht leicht mit den Reifen. Ferrari konnte einfach mehr Grip generieren.“

Mercedes hatte für das Qualifying bewusst ein Setup gewählt, mit dem man die Reifen am Sonntag über die Distanz besser am Leben halten kann. Bei nur 12°C in Shanghai am Samstag brachten die Piloten die Gummis im Qualifying aber nicht schnell genug auf Temperatur. Im Rennen soll es deutlich wärmer werden. Das Kräfteverhältnis könnte sich dann also noch einmal drehen.

Sowohl die Piloten von Mercedes als auch die von Ferrari qualifizierten sich im Mittelabschnitt mit Soft-Reifen für das Q3. Damit dürfen sie am Sonntag auch auf den etwas härteren Gummis losfahren, was den Strategen die Möglichkeit einer Einstopp-Taktik bietet. Die anderen Autos in den Top Ten starten alle auf den deutlich weicheren Ultrasofts. Sie müssen relativ sicher zweimal Reifen wechseln.

Ricciardo gerade so dabei im Qualifying

Daniel Ricciardo - GP China 2018 Foto: sutton-images.com
Red Bull schaffte den Motorwechsel bei Ricciardo gerade rechtzeitig vor Ablauf der Q1-Runde.

Red Bull präsentierte sich wie bisher in allen Qualifyings diese Saison als dritte Kraft. Beim Duell um Startposition 5 setzte sich am Ende Max Verstappen mit einem guten Zehntel Vorsprung gegen Daniel Ricciardo durch. Der Australier ging allerdings nicht ideal vorbereitet in das Qualifying. Durch den Turbo-Schaden im dritten Training hatte er wertvolle Übungszeit verloren. Das Auto wurde zudem erst 3 Minuten vor dem Ende der ersten K.O.-Runde fertig. Nur ein paar Sekunden später und Ricciardo hätte gar nicht am Qualifying teilnehmen können.

Bester Pilot aus dem Mittelfeld war wieder einmal Nico Hülkenberg. Der Rheinländer steht mit seinem Renault nun schon zum sechsten Mal in Folge auf dem siebten Startplatz. Hülk teilt sich die vierte Reihe mit seinem ehemaligen Force India-Teamkollegen Sergio Perez. Die letzten beiden Top Ten-Positionen gingen an Haas-Pilot Romain Grosjean und Hülkenbergs Renault-Teamkollege Carlos Sainz.

Überraschend früh draußen war dieses Mal Pierre Gasly. Der Franzose hatte sich eine Woche zuvor noch über Rang 4 in Bahrain freuen dürfen. Nun geht es für den Toro Rosso-Junior in Shanghai nur von Position 17 los. Die vier Piloten von Williams und Sauber mussten ebenfalls schon in der ersten Quali-Runde die Segel streichen.

Marcus Ericsson, der in Bahrain nach Rang 9 ebenfalls gejubelt hatte, startet in Shanghai vom allerletzten Platz. Weil der Schwede bei gelb geschwenkten Flaggen nicht genügend das Tempo reduzierte, setzte es hinterher noch eine Startplatzstrafe. Die Rückversetzung von 5 Positionen hat allerdings keine Auswirkungen auf die Reihenfolge.

GP China 2018: Ergebnis Qualifikation

FahrerTeamQ1Q2Q3
1. Sebastian VettelFerrari1:32.1711:32.3851:31.095
2. Kimi RäikkönenFerrari1:32.4741:32.2861:31.182
3. Valtteri BottasMercedes1:32.9211:32.0631:31.625
4. Lewis HamiltonMercedes1:33.2831:31.9141:31.675
5. Max VerstappenRed Bull1:32.9321:32.8091:31.796
6. Daniel RicciardoRed Bull1:33.8771:32.6881:31.948
7. Nico HülkenbergRenault1:33.5451:32.4941:32.532
8. Sergio PerezForce India1:33.4641:32.9311:32.758
9. Carlos SainzRenault1:33.3151:32.9701:32.819
10. Romain GrosjeanHaasF11:33.2381:32.5241:32.855
11. Kevin MagnussenHaasF11:33.3591:32.986
12. Esteban OconForce India1:33.5851:33.057
13. Fernando AlonsoMcLaren1:33.4281:33.232
14. Stoffel VandoorneMcLaren1:33.8241:33.505
15. Brendon HartleyToro Rosso1:34.0131:33.795
16. Sergey SirotkinWilliams1:34.062
17. Pierre GaslyToro Rosso1:34.101
18. Lance StrollWilliams1:34.285
19. Charles LeclercSauber1:34.454
20. Marcus EricssonSauber1:34.914

Ergebnis Training 3: Erste Bestzeit von Vettel

Im dritten Training zum Grand Prix von China ließ Sebastian Vettel seine erste Bestzeit des Wochenendes notieren. Mercedes schien kurz vor dem Qualifying mit Problemen zu kämpfen. Daniel Ricciardo fiel mit einem Motorschaden aus.

Bei nur 12°C in Shanghai kämpften Samstagfrüh in Shanghai alle Piloten mit niedrigen Reifentemperaturen und mangelndem Grip. In den Kerbs und den Auslaufflächen stand noch das Wasser von den Regenfällen der vergangenen Nacht. Das erste Opfer der rutschigen Bedingungen hieß Lewis Hamilton. Der Weltmeister legte schon nach 20 Minuten einen spektakulären Dreher hin, bei dem er das Auto gerade so von den Banden fernhalten konnte.

Motorwechsel bei Ricciardo

Während es für Hamilton weiterging, musste Daniel Ricciardo schon kurz nach der Halbzeit aus seinem Red Bull aussteigen. Ein Turboschaden am Renault-Motor sorgte für das feurig-rauchige Ende nach 34 Minuten. Die Mechaniker begannen noch vor dem Ende der Sitzung mit dem Wechsel des Antriebs. „Wir haben ja schon genügend Erfahrung. Deshalb sollten wir den Tausch bis zum Qualifying schaffen“, grantelte Teamchef Christian Horner. Nach dem Batterie-Problem in Bahrain ist es für Ricciardo nun schon der zweite Renault-Ärger innerhalb von 7 Tagen.

Bei Ferrari lief dagegen alles am Schnürchen. Sebastian Vettel zeigte sich erstmals dieses China-Wochenende an der Spitze eines Trainingsklassements. Der Heppenheimer umrundete den Kurs in 1:33.018 Minuten. Diese Zeit konnte niemand schlagen. Am nächsten war am Ende noch Teamkollege Kimi Räikkönen dran. Der Finne blieb aber auch schon fast eine halbe Sekunde zurück.

Mercedes mit Problemen

Der beste Mercedes-Pilot auf Rang 3 hieß Valtteri Bottas. Dem Finnen fehlten bereits 0,743 Sekunden auf die Bestmarke. Vierter wurde Max Verstappen im Red Bull mit fast einer Sekunde Rückstand. Lewis Hamilton landete nach seinem Dreher nur auf der vierten Position. Der Rückstand von mehr als einer Sekunde sollte den Silberpfeil-Fans Sorgen machen. Möglich dass Mercedes mit der Abstimmung schon auf den Sonntag schielt, wenn es deutlich wärmer werden soll.

Im Mittefeld hinterließ Haas den besten Eindruck. Kevin Magnussen landete mit 1,3 Sekunden Rückstand Sechster. Teamkollege Romain Grosjean kämpfte dagegen mit einem MGU-K-Problem, was sich in überhitzenden Hinterrad-Bremsen widerspiegelte. Der Franzose kam nur auf 6 Runden und wurde Letzter im Klassement.

Besser lief es bei den kalten Bedingungen für Force India. Sergio Perez und Esteban Ocon fanden sich auf den Plätze 7 und 8 überraschend weit vorne wieder. Die letzten beiden Positionen in den Top Ten belegten Carlos Sainz im Renault und Williams-Pilot Sergey Sirotkin. Nico Hülkenberg landete auf Rang 11.

GP China 2018: Ergebnis 3. Training

FahrerTeamZeit/RückstandRunden
1. Sebastian VettelFerrari1:33.018 Min.14
2. Kimi RäikkönenFerrari+ 0.45121
3. Valtteri BottasMercedes+ 0.74316
4. Max VerstappenRed Bull+ 0.95114
5. Lewis HamiltonMercedes+ 1.03914
6. Kevin MagnussenHaasF1+ 1.31125
7. Sergio PerezForce India+ 1.42714
8. Esteban OconForce India+ 1.43816
9. Carlos SainzRenault+ 1.56420
10. Sergey SirotkinWilliams+ 1.72313
11. Nico HülkenbergRenault+ 1.82316
12. Fernando AlonsoMcLaren+ 1.83313
13. Stoffel VandoorneMcLaren+ 1.95916
14. Brendon HartleyToro Rosso+ 1.97320
15. Daniel RicciardoRed Bull+ 2.0434
16. Pierre GaslyToro Rosso+ 2.06116
17. Lance StrollWilliams+ 2.35716
18. Charles LeclercSauber+ 2.47914
19. Marcus EricssonSauber+ 2.66113
20. Romain GrosjeanHaasF1+ 2.7386

Ergebnis Training 2: Hamilton hauchdünn vorne

Nach seiner Bestzeit im ersten Training konnte Lewis Hamilton auch in der zweiten Shanghai-Session die schnellste Runde drehen. Der Mercedes-Pilot war dabei aber nur 7 Tausendstel schneller als Kimi Räikkönen im Ferrari.

Die Fans können sich jetzt schon auf das nächste spannende F1-Rennen freuen. Nach den knappen Entscheidungen in Melbourne und Bahrain scheinen sich Mercedes und Ferrari auch in Shanghai ein Duell auf Augenhöhe zu liefern. Lewis Hamilton stand in den beiden Trainingseinheiten am Freitag (13.4.2018) zwar beides Mal ganz vorne, als klarer Favorit wird der Brite trotzdem nicht in das Qualifying gehen.

Mercedes und Ferrari auf Augenhöhe

Die Tagesbestzeit setzte der Weltmeister am Nachmittag in 1:33.482 Minuten auf Ultrasoft-Reifen. Doch Kimi Räikkönen hing dem Silberpfeil-Piloten mit nur 7 Tausendsteln Rückstand in der Zeitentabelle direkt im Nacken. Auch die Schwesterautos blieben nur einen Wimpernschlag entfernt: Valtteri Bottas lag auf Rang drei 33 Tausendstel zurück, Sebastian Vettel wurde mit gut einer Zehntel Rückstand Vierter.

„Das Kräfteverhältnis ist etwas schwer zu lesen. Bei uns gibt es sicher noch Luft nach oben. Das Auto ist in Sachen Balance noch nicht da, wo ich es gerne hätte. Es macht mir noch zu viel, was ich nicht will. Wir sind noch auf der Suche nach der richtigen Abstimmung, mit der ich das ganze Potenzial des Autos ausschöpfen kann. Ich hoffe, dass wir an Mercedes rankommen. Es wird aber auf jeden Fall sehr eng“, analysierte der Heppenheimer anschließend.

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP China - Shanghai - 13. April 2017 Foto: Red Bull
Verstappen peilt das Podium an.

Red Bull liegt ebenfalls noch in Schlagdistanz zur Spitze, wird sich mangels Power-Modus im Qualifying aber wohl wieder mit den Startplätzen in der dritten Reihe begnügen müssen. Max Verstappen ließ sich im zweiten Training mit dreieinhalb Zehnteln Rückstand die fünftbeste Zeit notieren. „Die Longruns liefen auch gut. Ich denke, wir haben wieder eine Chance aufs Podium zu fahren“, gab sich der Holländer zuversichtlich.

Teamkollege Daniel Ricciardo konnte das Potenzial seines Dienstwagens bei seiner Quali-Übung im zweiten Training allerdings noch nicht ganz demonstrieren. Der Australier landete mit mehr als einer Sekunde Rückstand nur auf Rang 9.

Hülkenberg „best of the rest“

Beim Kampf um den besten Platz im Mittelfeld drehte sich das Kräfteverhältnis zwischen HaasF1 und Renault im zweiten Training um. War in der ersten Session noch Kevin Magnussen „best of the rest“, so ging dieser Titel am Nachmittag an Nico Hülkenberg. Der Rheinländer blieb auf Rang 6 anderthalb Zehntel vor seinem dänischen Rivalen. Carlos Sainz im zweiten Renault fand sich knapp dahinter auf Platz 8 wieder.

Hinter dem bereits erwähnten Ricciardo auf Position 9 komplettierte Fernando Alonso die Top Ten. Sein McLaren-Teamkollege Stoffel Vandoorne konnte die Sitzung nicht beenden. Der Belgier musste sein Auto eine Viertelstunde vor dem Ende auf der Strecke abstellen, nachdem ein Rad nicht richtig festgezurrt war. Leichter Nieselregen in den letzten 10 Minuten sorgte aber dafür, dass sich die Datensammlung am Ende sowieso nicht sehr produktiv gestaltete.

Die besten Bilder des ersten Trainingstages finden Sie in der Galerie.

GP China 2018: Ergebnis 2. Training

FahrerTeamZeit/RückstandRunden
1. Lewis HamiltonMercedes1:33.482 Min.26
2. Kimi RäikkönenFerrari+ 0.00726
3. Valtteri BottasMercedes+ 0.03327
4. Sebastian VettelFerrari+ 0.10827
5. Max VerstappenRed Bull+ 0.34126
6. Nico HülkenbergRenault+ 0.83130
7. Kevin MagnussenHaasF1+ 0.97626
8. Carlos SainzRenault+ 0.99128
9. Daniel RicciardoRed Bull+ 1.07526
10. Fernando AlonsoMcLaren+ 1.15023
11. Sergio PerezForce India+ 1.31030
12. Pierre GaslyToro Rosso+ 1.36733
13. Esteban OconForce India+ 1.39230
14. Stoffel VandoorneMcLaren+ 1.68122
15. Brendon HartleyToro Rosso+ 1.85137
16. Sergey SirotkinWilliams+ 1.85831
17. Marcus EricssonSauber+ 2.14229
18. Charles LeclercSauber+ 2.43426
19. Romain GrosjeanHaasF1+ 2.98926
20. Lance StrollWilliams+ 3.66519

Ergebnis Training 1: Hamilton setzt erste Duftmarke

Lewis Hamilton hat sich beim GP China die erste Trainingsbestzeit gesichert. Der Mercedes-Pilot fuhr 0,359 Sekunden schneller als Kimi Räikkönen im Ferrari – und das mit härteren Reifen. Vettel ging das Wochenende etwas gemächlicher an.

Ist Mercedes zurück in der Spur? Im ersten Freien Training zum GP China hinterließ Lewis Hamilton am Freitagmorgen (13.4.2018) bereits einen starken Eindruck. Der Weltmeister fuhr zum Auftakt des Shanghai-Wochenendes in 1.33.999 Minuten die schnellste Runde. Die Konkurrenz von Ferrari und Red Bull konnte – oder wollte – das Tempo nicht mitgehen.

Der erste Verfolger des Briten hieß Kimi Räikkönen. Der Iceman blieb auf Rang 2 dreieinhalb Zehntel hinter der Vorgabe Hamiltons zurück. Der Abstand ist allerdings nicht ganz aussagekräftig. Hamilton und Teamkollege Valtteri Bottas, der mit viereinhalb Zehnteln Rückstand Dritter wurde, waren in der ersten Sitzung stets mit Soft-Reifen unterwegs. Die Konkurrenz fuhr ihre Bestzeiten mit den weicheren und schnelleren Ultrasofts.

Vettel zum Auftakt nur auf Platz 6

Sebastian Vettel - GP China 2018 Foto: sutton-images.com
Ferrari und Red Bull waren schon im ersten Training mit Ultrasofts unterwegs, Mercedes fuhr die Bestzeiten mit den Softs.

Die beiden Red Bull-Piloten landeten auf den Plätzen vier und fünf. Daniel Ricciardo gewann das Duell knapp gegen Max Verstappen. Der Grund dafür: Verstappen leistete sich in der Zielkurve einen heftigen Dreher ins Kiesbett, bei dem er sich die Reifen eckig bremste. Die persönliche Bestzeit mit den vorgeschädigten Gummis ist also nicht ganz repräsentativ.

Sebastian Vettel ließ es noch gemächlicher angehen. Der WM-Spitzenreiter landete mit 0,862 Sekunden Rückstand auf dem sechsten Platz. Im Gegensatz zu Teamkollege Kimi Räikkönen war der Ferrari mit der Startnummer 5 mit einem Heckflügel bestückt, der etwas weniger Abtrieb produziert. Das scheint nicht die optimale Lösung für die kurvige Strecke vor den Toren von Shanghai zu sein.

HaasF1 und Renault in den Top Ten

Hinter dem Top-3-Teams streiteten sich HaasF1 und Renault um den Titel „Best of the Rest“. Kevin Magnussen und Romain Grosjean landeten auf den Positionen 7 und 9. Carlos Sainz und Nico Hülkenberg fanden sich auf 8 und 10 wieder. Der Rückstand des Mittelfelds auf die Spitze betrug wieder mehr als eine Sekunde.

Einen guten Eindruck hinterließen die Force India. Sergio Perez und Esteban Ocon kamen zwar nur auf die Plätze 13 und 14, allerdings waren die beiden die ganze Session über mit den relativ langsamen Medium-Reifen unterwegs. Die Ingenieure ließen konstante Gummis aufziehen, um Aerodynamik-Tests durchzuführen. Offenbar haben die Techniker etwas gefunden, was einen Fortschritt bringt.

Starker Wind zum Shanghai-Start

Die Entwicklungsarbeit wurde allerdings durch die widrigen Wetterbedingungen behindert. Der starke und böige Wind sorgte nicht nur für Probleme bei der die Datensammlung, er machte auch den Piloten auf der Strecke das Leben schwer. Neben dem bereits erwähnten Dreher von Max Verstappen, sahen die Fans auch Ausrutscher von Lewis Hamilton, Stoffel Vandoorne und Valtteri Bottas. Alle brachten ihre Autos aber heil zurück an die Boxen.

GP China 2018: Ergebnis 1. Training

FahrerTeamZeit/RückstandRunden
1. Lewis HamiltonMercedes1:33.999 Min.22
2. Kimi RäikkönenFerrari+ 0.35914
3. Valtteri BottasMercedes+ 0.45828
4. Daniel RicciardoRed Bull+ 0.53822
5. Max VerstappenRed Bull+ 0.66922
6. Sebastian VettelFerrari+ 0.86218
7. Kevin MagnussenHaasF1+ 1.17921
8. Carlos SainzRenault+ 1.61723
9. Romain GrosjeanHaasF1+ 1.71921
10. Nico HülkenbergRenault+ 1.80118
11. Pierre GaslyToro Rosso+ 2.03721
12. Fernando AlonsoMcLaren+ 2.04529
13. Sergio PerezForce India+ 2.05228
14. Esteban OconForce India+ 2.35232
15. Sergey SirotkinWilliams+ 2.69231
16. Brendon HartleyToro Rosso+ 2.71623
17. Charles LeclercSauber+ 2.72423
18. Stoffel VandoorneMcLaren+ 2.75725
19. Marcus EricssonSauber+ 2.91021
20. Lance StrollWilliams+ 3.27828
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