Nico Rosberg, Mercedes GP, Formel 1-Test, Barcelona, 19.2.2013 xpb
Charles Pic - Caterham - Formel 1 - Test - Barcelona - 19. Februar 2013
Fernando Alonso - Ferrari Formel 1 - Test - Barcelona - 19. Februar 2013
Kimi Räikkönen - Lotus Formel 1 - Test - Barcelona - 19. Februar 2013
Pastor Maldonado - Williams - Formel 1 - Test - Barcelona - 19. Februar 2013 170 Bilder

Ergebnis F1 Test Barcelona 2013 (Tag 1)

Rosberg sieben Tausendstel vor Räikkönen

Nico Rosberg hat für die erste Mercedes-Bestzeit dieses Testwinters gesorgt. Zum Auftakt der Barcelona-Woche fuhr der Silberpfeil-Pilot sieben Tausendstel schneller als Kimi Räikkönen im Lotus. Allerdings kämpfte Mercedes mal wieder mit der Technik.

In Barcelona wurde am Dienstag (19.2.2013) die zweite Testwoche des Jahres eingeläutet. Bei bewölktem Himmel und Spitzentemperaturen von 14°C war es eigentlich einen Tick zu kühl für die Erprobung von Autos und Reifen. Doch davon ließen sich die Piloten nicht abschrecken. Fleißig sammelten alle Kilometer auf dem Circuit de Catalunya.

Schnellster Pilot war am Ende Nico Rosberg. Eine Viertelstunde vor Ende der Sitzung rückte der Mercedes-Pilot auf Medium-Reifen zu einem Fünf-Runden-Stint aus und erzielte dabei eine Zeit von 1:22.616 Minuten. Kimi Räikkönen verfehlte die Vorgabe des Deutschen kurz darauf nur um sieben Tausendstel. Der Iceman musste sich mit Rang zwei zufrieden geben.

Rosberg mit Getriebe-Problemen

Trotz der Bestzeiten war bei Mercedes und Lotus nicht alles in Butter. Die Ingenieure der Silberpfeile hielten sich über Mittag lange mit einem Getriebeproblem auf. Die Schaltbox musste zur Inspektion auseinandergebaut werden, was zu einer längeren Wartezeit führte. Räikkönen konnte den ganzen Tag nur kurze Läufe absolvieren, weil die Daten im Auto nicht richtig verarbeitet wurden.

Während Rosberg und Räikkönen am Ende nur auf 54 bzw. 44 Runden kamen, spulte Lokalmatador Fernando Alonso problemlos seine Kilometer ab. Bei seinem ersten Auftritt im F138 kam der zweifache Weltmeister am Ende auf 110 Runden. Außer dem Ferrari schaffte es kein anderes Auto in den dreistelligen Rundenbereich. Auch zeitenmäßig war Alonso bei der Musik. Seine schnellste Runde in 1:22.952 Minuten reichte für Rang drei.

Sebastian Vettel hatte die Tabelle lange angeführt, wurde kurz vor Ende der Sitzung aber noch auf Rang vier verdrängt. Der Weltmeister wird es verschmerzen können. Wegen der noch sehr rutschigen Strecke, den kühlen Temperaturen und den unterschiedlichen Testprogrammen hat die Tabelle noch wenig Aussagekraft.

Ärger um Williams-Auspuff

Auch bei Williams wird man den fünften Platz von Pastor Maldonado nicht überbewerten. Der Venezolaner war dabei zum ersten Mal im neuen FW35 unterwegs. Das Auto wurde erst 25 Minuten vor Beginn der Sitzung vorgestellt. Allerdings gab es gleich Ärger. Die FIA ist mit der gezeigten Lösung des Auspuffschachts nicht einverstanden. Die Ingenieure müssen nun noch einmal umrüsten.

Auch an anderen Autos gab es interessante Technik-Details zu entdecken. Sauber hatte einen neuen Frontflügel im Gepäck. Mercedes fuhr in der Früh mit einem passiven DRS-System. Bei McLaren konnte man kleine Flügelchen über den Seitenkästen erkennen. Und Lotus testete eine neue Heckflügel-Variante.

Die besten Bilder vom Dienstag haben wir in unserer großen Fotogalerie zusammengefasst. Am Mittwoch geht die Barcelona-Woche in die zweite Runde. auto motor und sport versorgt Sie wie gewohnt den ganzen Tag im Live-Ticker mit Infos, Zeiten und Bildern.

Motorsport Aktuell Pastor Maldonado, Williams, Formel 1-Test, Barcelona, 19. Februar 2013 Auspuff am FW35 illegal FIA will Williams-Auspuff verbieten

Williams wird den Auspuff umkonstruieren müssen.

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