Barcelona F1-Test 2010 xpb
Barcelona F1-Test 2010
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Formel 1 aktuell: Ergebnis F1-Test Barcelona (25.2.)

Red Bull lässt die Muskeln spielen

Mit einem deutlichen Vorsprung hat sich Red Bull-Pilot Mark Webber die Bestzeit am ersten Formel 1-Testtag (25.2.) in Barcelona gesichert. Mit Nico Rosberg und Nico Hülkenberg landeten zwei Deutsche auf den weiteren Plätzen. Ferrari und McLaren hielten sich noch zurück.

Mark Webbers Tagesbestzeit sorgte im Fahrerlager für hochgezogene Augenbrauen. Mit 1.21,487 Minuten gab der zweifache GP-Sieger allen zu denken, die Red Bull nach den Jerez-Testfahrten nicht mehr zum Favoritenkreis gezählt haben.

"Das ist eine sehr gute Zeit, auch mit wenig Benzin an Bord", urteilte Sauber-Technikchef Willy Rampf und fügte hinzu: "Webber hat drei Mal solche Runden hingelegt." Was die Zeit wirklich wert ist, wissen nicht mal die Experten. Noch immer herrscht Unsicherheit darüber, wie die Zeiten einzuordnen sind.

Red Bull-Longrun mit Zwischenstopp

"Warte bis zum Nachmittag, dann fährt der Mark einen Dauerlauf", deutete Sebastian Vettel zur Mittagspause an. Doch aus besagter Rennsimulation wurde notgedrungen ein Rennen in zwei Teilen. Um 15.18 Uhr rollte der Red Bull auf der Strecke aus und setzte seine Fahrt erst eine Stunde später fort und schaffte immerhin noch ein Pensum von 109 Runden. Der Öldruck im Getriebe war in den Keller gefallen. Der Stopp eine reine Vorsichtsmaßnahme, so das Team.

Nico Hülkenberg kam dem Red Bull am nächsten. Da der Williams -Pilot nur eine schnelle Runde gedreht hatte, lag der Verdacht nahe, dass auch er mit wenig Benzin im Tank auf die Reise gegangen war. Der deutsche Rookie verlor 1,017 Sekunden auf die Bestzeit.

Mercedes GP auf Rang drei

Für Nico Rosberg endete die letzte Fahrt des Tages wie für Webber am Kran. Der Mercedes GP W01 rollte ohne Benzin auf der Strecke aus. Absichtlich, um Informationen über die Genauigkeit der Spritanzeige zu bekommen. Der Mercedes GP-Pilot hatte mit 1.22,514 Min. die drittschnellste Zeit des Tages markiert. Wie Red Bull wartet auch die Mannschaft der Silberpfeile händeringend auf neue Entwicklungsteile. Sie sollen morgen und übermorgen eintreffen.

"Aerodynamisch ändert sich noch so viel bis Bahrain. Deshalb konzentrieren wir uns nicht auf Details sondern auf ein grundlegendes Setup und schauen, wie sich das Auto auf Longruns verhält", erklärte Rosberg am Abend zufrieden.

Überhaupt war es ein Tag der roten Flaggen. Neben Webber und Rosberg waren auch Lotus-Testfahrer Fairuz Fauzy, Lucas di Grassi im Virgin, Jenson Button und Superstar Fernando Alonso gestrandet.

Ferrari: Motorwechsel nach Elektronikdefekt

Alonso musste nach einem Elektronikdefekt drei Stunden lang zuschauen. Deshalb kam der Spanier auch nur auf ein Tagespensum von 73 Runden. Seine Zeit von 1.24,170 Minuten verrät, dass der Lokalmatador wieder hauptsächlich mit viel Benzin an Bord unterwegs war. Wie alle Fahrer klagte auch der neue Ferrari-Pilot über starkes Körnen der Reifen. Normal für Barcelona, wenn noch wenig Gummi auf der Bahn ist.

Der Fleißigste des ersten Testtages von Barcelona war Jaime Alguersuari mit 111 Runden. Die letzte rote Flagge des Tages rettete den Toro Rosso-Piloten. Button blieb ohne Benzin liegen. In seiner 100. Runde.

Di Grassi landet im Reifenstapel

Während Neuling Lotus mit dem überforderten Fauzy 75 Runden abspulte, ist der Virgin VR-01 immer noch eine Wundertüte. Nach 31 Runden war für Lucas di Grassi Dienstschluss. Beim Versuch, mit der Schaltstrategie und dem Differential zu experimentieren, spielte die Hydraulik verrückt. "Das Heck brach ohne Vorwarnung aus", erklärte der Brasilianer. Ergebnis: Der Virgin landete im Reifenstapel. Nase und Heckflügel gingen zu Bruch.

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