Ergebnis F1 Test Jerez 2013 (Tag 1)

Mercedes mit klassischem Fehlstart

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - Test - Jerez - 5. Februar 2013 Foto: xpb 169 Bilder

Die Formel 1 ist aus dem Winterschlaf erwacht. Am ersten Testtag im spanischen Jerez fuhr McLaren-Pilot Jenson Button klar die schnellste Zeit. Mercedes erwischte einen klassischen Fehlstart. Nico Rosberg kam wegen technischer Probleme nur auf 14 Runden.

Endlich ist die Formel 1-freie Zeit beendet. Im spanischen Jerez startete die Königsklasse (5.2.2013) in die Wintertests. Schon vor dem offiziellen Start um 9.00 Uhr war auf der Strecke in Andalusien viel los. Marussia und Caterham gaben mit Last-Minute-Vorstellungen ihrer neuen Autos den Startschuss zu einem unterhaltsamen ersten Testtag.

Button mit Bestzeit kurz vor Schluss

Für das erste Highlight sorgte Jenson Button. In seiner dritten Runde blieb der McLaren-Pilot mit einem Problem an einer Benzinpumpe stehen. Erst nach dem Mittag war das Auto wieder einsatzbereit. Aufhalten ließ sich der Brite allerdings durch den Defekt nicht. Am Nachmittag fuhr der Weltmeister von 2009 einige schnelle Zeiten.
 
Zehn Minuten vor Ende der Sitzung holte Button dann zum großen Schlag aus. In 1:18.861 Minuten fuhr er eine überlegene Bestzeit. Mit dem kurzen Vier-Runden-Turn auf harten Reifen deklassierte der McLaren die Konkurrenz. Mit achteinhalb Zehnteln Vorsprung hielt Button die Konkurrenz auf Respektabstand.

Zeitenjagd nicht im Fokus der Teams

Allerdings stand die Zeitenjagd am ersten Testtag bei keinem Team ganz oben auf der Aufgabenliste. Zum Auftakt der Wintertests ging es vor allem darum, die Zuverlässigkeit der Technik zu ergründen und erste Aerodynamik-Daten zu sammeln. So blieben auch alle Piloten auf den harten und mittelharten Reifen. Die weichen Gummis blieben im Regal.

So ist der zweite Platz von Mark Webber im Red Bull noch ohne große Aussagekraft. Genau wie Platz drei für Romain Grosjean im Lotus, der am Vormittag der schnellste Mann auf der Piste war. Auch die Sauber-Fans müssen sich trotz des Rückstands von 1,8 Sekunden von Nico Hülkenberg noch keine Sorgen machen. Der Deutsche landete auf Rang sieben.

Silberpfeil hält nur 14 Runden

Im Lager der Silberpfeile ist dagegen schon eher Alarmstimmung angesagt. Das Mercedes-Werksteam erlebte einen klassischen Fehlstart. Nico Rosberg kam mit dem neuen AMG F1 W04 in der Früh nur 14 Runden weit. Dann sorgte ein Kurzschluss in der Elektrik zu einem Generator-Defekt. Die Fehlersuche gestaltete sich schwierig. Irgendwo im Kabelbaum steckte der Wurm drin.
 
Um dem Problem auf den Grund zu gehen, wurde das Tagesprogramm nach nur 84 Minuten abgebrochen. Damit verlor Mercedes wertvolle Erprobungszeit, die bei den begrenzten Testtagen nur schwer aufzuholen ist. Rosberg trug sein Schicksal mit Fassung: "Testfahrten sind dazu da, Probleme zu finden. Das kann bei einem neuen Auto passieren."
 
Für eine Schrecksekunde sorgte am Nachmittag Max Chilton. Der Marussia-Rookie schmiss sein Auto am Ende der langen Geraden ins Kiesbett und beschädigte sich an der Bande die Radaufhängung. Damit ging der Highspeed-Abflug noch relativ glimpflich aus. Die meisten Kilometer spulte Paul di Resta ab. Der neue Force India lief wie ein Uhrwerk und kam auf 89 Runden. Auch Hülkenbergs Sauber zeigte sich mit 79 Umläufen bereits sehr zuverlässig.

Am Mittwoch geht das Testprogramm an gleicher Stelle weiter. Dann hofft Mercedes-Neuzugang Lewis Hamilton, dass er mehr Technik-Glück hat als Teamkollege Rosberg. Bei McLaren darf Sergio Perez erstmals sein Talent beweisen. In unserem Live-Ticker aus Jerez versorgen wir Sie den ganzen Tag über mit Infos, Zeiten und Bildern im Minutentakt.

In unserer Fotogalerie haben wir noch einmal die Highlights vom Dienstag gesammelt.

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