Ergebnis Formel 1-Test Barcelona 2011 - Tag 1

Vettel deutet Red Bull-Potenzial an

Formel 1-Test Barcelona 2011 Foto: xpb 61 Bilder

Mit einer klaren Bestzeit von Sebastian Vettel hat am Freitag (18.2.) die Testwoche von Barcelona begonnen. Obwohl Red Bull mit großen Technikproblemen zu kämpfen hatte, verwies der Weltmeister die beiden Spanier Fernando Alonso und Jaime Alguersuari auf die Plätze.

Sebastian Vettel hat den Spaniern mal wieder die Show vermasselt. Mit 1,111 Sekunden Vorsprung vor den beiden Lokalmatadoren Fernando Alonso (Ferrari) und Jaime Alguersuari (Toro Rosso) sicherte sich der Deutsche die erste Bestzeit in Barcelona.

Viel Arbeit für Red Bull-Mechaniker

Dabei sah es lange gar nicht gut aus für Vettel. Am Vormittag wurde plötzlich ein Problem im Umfeld des Getriebes entdeckt. Bis der Fehler am nagelneuen Auto behoben wurde, dauert es fast den gesamten Nachmittag. Erst in der letzten Stunde konnte Vettel noch einmal auf die Bahn. Der Weltmeister nutzte die Chance für einige schnelle Runden in den letzten Minuten.

Zuvor hatte lange Zeit Alonso an der Spitze des Klassements gethront. Mit schnellen und konstanten Longruns konnte der Ferrari ebenfalls überzeugen. Die zu diesem frühen Zeitpunkt bereits erstaunliche Zuverlässigkeit brauchen wir fast schon nicht mehr zu erwähnen. Wieder lief der Ferrari mehr als 100 Runden ohne sichtbare Probleme.

Regenreifen-Test am Morgen

Dabei sah es zu Beginn des Testtages nicht nach großen Distanzwerten aus. Nach den Regenfällen des Vortags präsentierte sich die Strecke am Morgen noch in feuchtem Zustand. Für die Teams bot sich damit eine gute Gelegenheit, die Intermediates zu testen. Erst am späten Vormittag trocknete die Bahn soweit ab, dass endlich auf Slicks gewechselt werden konnte.

Von dem unerhofften Regentest hatte Force India nicht sehr viel. Paul di Resta verpasste den ganzen Vormittag mit technischen Problemen. Erstmals war das Auto am Freitag mit KERS ausgestattet. Auch bei Sauber funktionierte das Hybrid-System nicht wie geplant. Am Nachmittag musste Kamui Kobayashi die Anlage abschalten. Trotzdem fuhr der Japaner noch auf Rang vier.

Petrov muss lange auf Einsatz warten

Renault gehörte ebenfalls zu den KERS-Opfern. Nachdem Nick Heidfeld in den ersten Stunden noch ohne Probleme Boxenstopps üben konnte, sollte er das Auto eigentlich an Vitaly Petrov abgeben. Doch ein Softwarefehler in der Hybrid-Steuerung hielt das Auto bis kurz vor Ende der Session in der Box. Petrov kam nur auf 20 Runden. Beide Renault-Piloten fanden sich damit am Ende des Klassements wieder.

Größere Probleme gab es auch bei Williams. Rubens Barrichello stellte seinen Dienstwagen kurz vor der Mittagspause ab. Zur Vorsicht wechselte das Team den Motor, was den Routinier ebenfalls fast den kompletten Nachmittag kostete.

Schumacher und Button unauffällig im Mittelfeld

Bei Michael Schumacher konnte man beim Barcelona-Auftakt keine großen Probleme erkennen. Der Deutsche blieb mit vielen Longruns und einer Rennsimulation am Nachmittag über weite Strecken unauffällig. Am Ende kam Schumi auf 90 Runden und belegte Rang acht. Auch Jenson Button hielt sich am Freitag zurück. Der Brite landete auf Platz fünf und absolvierte dabei 77 Runden - so viele hatte der neue McLaren bisher noch nie an einem Tag geschafft.

Am Samstag (19.2.) geht der Barcelona-Test in die zweite Runde. Wie immer wird auto motor und sport.de ab 8.30 Uhr per Live-Ticker vom Circuit de Catalunya berichten.

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