Ergebnis Formel 1-Test Jerez 2011 - Tag 1

Ferrari-Bestzeit zum Jerez-Auftakt

Jerez F1-Test 2011 Foto: xpb 59 Bilder

Felipe Massa hat sich am ersten Testtag von Jerez die schnellste Zeit notieren lassen. Mit 101 Runden war der Ferrari zudem noch das zuverlässigste Auto. Von Mercedes lässt sich das nicht behaupten. Nico Rosberg blieb am Donnerstag (10.2.) gleich zwei Mal stehen.

Mit einer Bestzeit von Felipe Massa hat am Donnerstag in Jerez die zweite Testwoche begonnen. Der Ferrari-Pilot umrundete die 4,423 Kilometer lange Strecke in 1:20.709 Minuten. Auf Rang zwei, der noch wenig aussagekräftigen Zeitentabelle, tauchte überraschend Sauber-Pilot Sergio Perez auf.

Force India und Virgin mit Problemen

Red Bull-Pilot Mark Webber ließ es etwas ruhiger angehen und blieb mit acht Zehnteln Rückstand auf Rang drei. Ein beeindruckender Longrun am frühen Nachmittag zeigte allerdings das Potenzial des Red Bulls, auch wenn sich das am Ende nicht ganz in der Zeitentabelle widerspiegelte.

Mit Spannung wurde auch das Debüt des neuen McLaren erwartet. Mit 58 Runden konnte Lewis Hamilton am ersten Tag bereits viele Kilometer sammeln. Der Rückstand von 1,2 Sekunden zeigt sicherlich noch nicht die wahre Leistungsstärke. Auf den ersten Runden führte das Team vor allem Funktionstests durch und überprüfte den Reifenverschleiß.

Auch Adrian Sutil hatte in Jerez ein neues Auto dabei. Der Force India wollte aber nicht so recht in Gang kommen. Schon auf den ersten Installationsrunden schmorte beim VJM04 der Diffusor an, der wie bei den meisten anderen Autos auch von den heißen Auspuffgasen angeblasen wird. Erst am späten Nachmittag konnte der Gräfelfinger noch einmal für 28 Runden auf die Bahn. Zum Schluss fehlten 2,763 Sekunden auf die Tagesbestzeit.

Mit dem Virgin MVR-02 fuhr sogar noch ein dritter Neuwagen in Jerez. Doch auch bei Timo Glock gab es zu Beginn Probleme. Erst am Mittag war der Defekt an der Benzinpumpe behoben. Bei besten äußeren Bedingungen konnte der Odenwälder immerhin noch 42 Runden fahren.

Williams nur mit Halbgas, Mercedes mit Stillstand

Schlimmer erwischte es Williams. Pastor Maldonado war bis zum Ende des Tages nur mit Halbgas unterwegs. Mit nur 14 Runden und 14,259 Sekunden Rückstand markierte der Venezuelaner den letzten Platz.

Auch bei Mercedes lief nicht alles rund. Nico Rosberg sorgte gleich für zwei Unterbrechungen, als sein Silberpfeil ohne ersichtlichen Grund den Dienst versagte. Neben der Zuverlässigkeit macht den Fans sicher auch der Speed Sorgen. Mit mehr als drei Sekunden Rückstand landete Rosberg nur auf Rang neun. Zwar betont Mercedes immer wieder, dass das Auto noch längst nicht fertig ist, aber ein gutes Bild gaben die Silberpfeile bei den Tests bisher nicht ab.

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