Ergebnis Formel 1-Test Jerez 2011 - Tag 4

Barrichello fährt Bestzeit im Jerez-Finale

Rubens Barrichello Foto: Williams 59 Bilder

Rubens Barrichello hat sich am letzten Tag (13.2.) des Formel 1-Tests von Jerez die Wochenbestzeit gesichert. Mit 1:19.832 Min. blieb der Williams als einziger unter der 1:20er Marke. Red Bull ließ sich auch beim Finale nicht aus der Reserve locken. Auch nicht im Regen.

Vier Testtage in Jerez. Vier verschiedene Teams mit Bestzeiten. Und der Weltmeister im Red Bull landet am Ende nur auf Rang acht. Auch am Sonntag war das Geschehen auf der Strecke in Andalusien nur schwer zu lesen. Rubens Barrichello fuhr am Vormittag die absolute Wochenbestzeit, nachdem er schon am Vortag angekündigt hatte, das Auto etwas weniger voll zu betanken.

Barrichello deutlich der Schnellste

Mit 1:19.832 Min. schlug der Brasilianer die zweitbeste Zeit der Testwoche, die Michael Schumacher am Freitag aufgestellt hatte, um eine halbe Sekunde. Am Sonntag ging der zweite Rang an Kamui Kobayashi. Der Sauber-Pilot blieb dabei aber schon mehr als sieben Zehntel hinter der Bestzeit von Barrichello.

Auf Rang drei der überraschenden aber nur wenig aussagekräftigen Zeitentabelle findet sich Fernando Alonso wieder. Sein Rückstand beträgt schon mehr als eine Sekunde. Vor den wieder zahlreich erschienenen spanischen Fans konnte sich der Lokalmatador immerhin die Bestmarke in der Distanzwertung sichern. Mit 115 Runden nahm der Asturier die 100er Marke locker. Sonst landete nur Barrichello ebenfalls im dreistelligen Bereich.

Vier Teams nutzen Gelegenheit zum Regentest

Sebastien Buemi landete in der Endabrechnung auf Rang vier. Aber auch der Schweizer konnte eine Bestzeit markieren. Als es zehn Minuten vor Ende der Sitzung zum ersten Mal zu regnen begann, war keiner schneller als der Toro Rosso-Pilot. Allerdings waren mit Buemi, Alonso, Barrichello und Rosberg auch nur vier Autos auf der Strecke, um ein paar Runden mit den Profilreifen zu drehen.

Nico Rosberg hatte am Ende auch allen Grund auf die Piste zu gehen. Nach einem Defekt am Vormittag blieb der Mercedes die halbe Sitzung an der Box zur Reparatur. Der Motor musste gewechselt werden. Angeblich eine reine Vorsichtsmaßnahme. Nachdem Schumacher an den letzten beiden Tagen nahezu problemlos über die 100-Runden-Marke kam, blieb Rosberg daruch mit 45 Umläufen wieder einmal unter der 50er Grenze. Schon bei seinem Test am Donnerstag kam er nur auf 49.

Bruno Senna eine Sekunde langsamer als Heidfeld

Am Sonntag durfte erstmals Bruno Senna ans Steuer des Renault. Der brasilianische Ersatzfahrer konnte sein Potenzial aber nicht ganz zeigen. Er drehte sich einmal auf der Strecke und krachte in der Boxengasse beinahe mit Kovalainen zusammen. Mit seiner Bestzeit von 1:21.400 Min. blieb er mehr als eine Sekunde langsamer als die Vorgabe des designierten Kubica-Ersatzpiloten Nick Heidfeld.

Das größte Fragezeichen steht weiter hinter Red Bull. Wie schon die ganze Woche versuchte das Team um Weltmeister Sebastian Vettel seine wahre Stärke zu verbergen. Der Deutsche ging oft auf lange Läufe mit viel Benzin. Die Bestzeitenjagd wird der Konkurrenz überlassen. Am Ende landete Vettel auf Rang acht.

Barcelona-Test wieder im Live-Ticker

Vielleicht sind alle Experten in der kommenden Woche etwas schlauer. Am Freitag geht es in Barcelona in die dritte Spanien-Testwoche. Wie an den bisherigen Testtagen wird auto motor und sport.de auch dann wieder vor Ort sein und Sie per Live-Ticker über das Geschehen auf der Strecke informieren.

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