Ergebnis Formel 1-Test Valencia 2011 - Tag 3

Kubica schnell, Ferrari heiß, Schumi fleißig

Ferrari F150 Foto: Grüner 83 Bilder

Robert Kubica hat sich am letzten Testtag (3.2.) in Valencia die Wochenbestzeit gesichert. Der Pole fuhr mit dem revolutionären Renault sechs Hundertstel schneller als Adrian Sutil im Vorjahres-Force India. Größere Probleme gab es bei Ferrari.

Am letzten Tag der ersten Testwoche in Valencia hat Renault ganz kurz das Potenzial des neuen R31 aufblitzen lassen. Robert Kubica fuhr bei guten äußeren Bedingungen die schnellste Runde der Woche. Adrian Sutil kam im Force India des Jahrgangs 2010 auf die zweite Position. Der Deutsche drehte am Donnerstag mit 117 die meisten Runden.

Ferrari-Heck in Flammen

Schon am Morgen begann die Session spektakulär. Felipe Massas Ferrari zog plötzlich einen Feuerschweif hinter sich her. Öl war an einem Leck ausgetreten und entzündete sich am Auspuff. Nach der ersten und einzigen Unterbrechung des Tages entschied sich Ferrari sicherheitshalber den Motor zu wechseln.

An den beiden Tagen zuvor hatte Fernando Alonso mehr als 200 Runden ohne nennenswerte Probleme absolviert. Kaum sitzt Massa im Auto schlägt der Defektteufel zu. Erst nach der fünfstündigen Reparaturpause ging Massa wieder auf die Strecke.

Neues Getriebe für Sauber

Auch bei Sauber hatten die Mechaniker mehr Arbeit als ihnen lieb war. Am Vormittag war bereits der zweite Getriebewechsel in zwei Tagen fällig. Weil die Sauber-Schrauber schnell arbeiteten, kam der mexikanische Neuzugang Sergio Perez am Ende noch auf 104 Runden. Die achtbeste Zeit ist für die Schweizer Mannschaft noch kein Grund zur Beunruhigung.

Noch einen Platz dahinter landete am Ende Michael Schumacher. Der Rekordchampion konnte sich nicht so recht in Szene setzen. "Auf die Zeiten schaue ich gar nicht", erklärte der Mercedes-Pilot später. "Wir wollten viele Kilometer sammeln und die Reifen testen. Das war einfach und das hat auch gut geklappt." Am Ende spulte Schumacher 110 Runden ab.

Trulli ohne Rundenzeit

Die wenigsten Runden fuhr Jarno Trulli. Genauer gesagt konnte der Lotus-Pilot gar keine Zeit notieren lassen. Weil dem Team wichtige Teile gefehlt haben musste sich der Italiener mit Installationsrunden und Funktionschecks begnügen.

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