Esteban Ocon - Force India - Formel 1 - Test - Barcelona - 28. Februar 2017 xpb
Stoffel Vandoorne - McLaren - Formel 1-Test - Barcelona - 28. Februar 2017
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Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1-Test - Barcelona - 28. Februar 2017
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1-Test - Barcelona - 28. Februar 2017 149 Bilder

Esteban Ocon gibt Force India-Debüt

„Habe es mir schneller vorgestellt“

Esteban Ocon hat seinen ersten Formel 1-Test als Force India-Stammfahrer erfolgreich hinter sich gebracht. Auch technische Probleme konnten die gute Laune des Franzosen nicht schmälern.

Als Esteban Ocon in der Früh an den Circuit de Barcelona-Catalunya kam, wusste der Youngster schon, dass sich sein Arbeitsbeginn verspäten wird. Die Mechaniker mussten erst noch den Auspuff-Defekt vom Vortag und die damit verbundenen Hitzeschäden beseitigen. Erst um 10.45 Uhr begann die aktive Karriere als Force India-Stammfahrer.

Kleine Panne vor der Mittagspause

Doch zwei Stunden später war der Spaß schon wieder vorbei. Ocon rollte kurz vor der Mittagspause mit dem neuen VJM10 auf der Strecke aus und löste damit rote Flaggen aus. „Wir hatten ein kleines Ölleck. Aber zum Glück nichts Dramatisches“, nahm der Neuling die Panne locker.

„Wir konnten am Nachmittag noch ordentlich Kilometer abspulen. Am Ende wurden es immerhin 85 Runden. Und wir konnten mit dem Setup einige gute Dinge lernen. Wir haben das Auto jetzt schon verbessert“, freute sich Ocon.

Der Hülkenberg-Ersatz bei Force India fand schnell Gefallen an der neuen Formel 1: „Die neuen Autos sehen viel besser aus. Und es ist schon ein gutes Stück schneller geworden. Vor allem in Kurven 3 und 9. Da nehmen wir deutlich mehr Speed mit.“

Ocon noch nicht überfordert

Körperlich fühlte sich der ehemalige Teamkollege von Pascal Wehrlein aber etwas unterfordert. „Ich hatte es mir noch schneller vorgestellt. Im Winter habe ich für härtere Belastungen trainiert. Aber momentan sind es ja nur Testfahrten. Im Qualifying wird es bestimmt deutlich schneller zur Sache gehen. Ich fühle mich aber bereit dafür.“

Auch mit den neuen Reifen konnte sich Ocon bereits anfreunden. Die fetten Schlappen bedeuten aber nicht automatisch, dass es für die Piloten leichter wird, das Auto zu kontrollieren: „Auf eine schnelle Runde mit den weicheren Reifen ist es etwas einfacher. Aber mit harten Reifen und vollen Tanks ist es tückisch, das schwere Auto wieder einzufangen, wenn man mal den Grip verliert.“

Ocon muss sich schnell an seinen neuen Arbeitsplatz gewöhnen. Die Trainingszeit bis zum Saisonstart ist begrenzt. Weil Bezahlfahrer Alfonso Celis Jr. am dritten Trainingstag im Auto sitzt, müssen die beiden Force India-Stammfahrer mit weniger Übungseinheiten auskommen als die Kollegen von anderen Teams. Ocon nimmt es locker: „Genug Training kann man sowieso nicht haben.“

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