Ex-Honda-Team

Senna-Coup eine Erfindung

Foto: Honda F1 13 Bilder

Die englische Tageszeitung "The Guardian" hatte am Wochenende berichtet, dass es ein südamerikanisches Konsortium gebe, das mit Bruno Senna als Fahrer den Honda-Rennstall retten will. Das wird von der Teamleitung in Brackley dementiert.

"Es gibt diesen Geldgeber nicht. Da hat wohl einer eins und eins zusammengezählt und ist zum falschen Ergebnis gekommen." Möglicherweise war hier der Wunsch Vater des Gedanken. Über die Zukunft des ehemaligen Honda-Rennstalls soll nun bis spätestens kommenden Montag (23.2.) entschieden werden.

Kurzfristiger Start ist möglich

Bei einem positiven Bescheid ist in Brackley alles vorbereitet. Die Chassis des neuen Autos wurden so modifiziert, dass sie den Mercedes-V8 und den Hybridantrieb von Mercedes aufnehmen können. Angeblich wurden bereits erste Exemplare aus Brixworth angeliefert, um den Ingenieuren und der Produktion die Chance zu geben, die Umbaumaßnahmen zeitgerecht anzugehen.
 
Teamchef Ross Brawn und sein Geschäftsführer Nick Fry wartet nur noch auf grünes Licht. Laut FIA-Präsident Max Mosley stehen die Chancen, dass der Rennstall überlebt 70:30. "Nach dem, was mir zu Ohren gekommen ist, sieht es gut aus, dass der Rennstall in Melbourne am Start steht. Das Team hat seine Nennung nie zurückgezogen."

Pilotenfrage noch offen

Fällt der Bescheid positiv aus, könnte das Team sogar noch an den Testfahrten vom 9. bis 12. März in Barcelona teilnehmen. Jenson Button ist gesetzt. Ob das zweite Cockpit tatsächlich an Bruno Senna geht, ist noch offen. Die Chancen von Rubens Barrichello sind gestiegen, weil der Einsatz eines Neulings aufgrund der Testrestriktionen ein großes Risiko darstellt.

Die Zentrale in Brackley stellt sich bis zur endgültigen Entscheidung stumm. "Je weniger über das Thema im Moment geredet wird, umso größer sind die Chancen, dass wir das Projekt retten", verordnet sich Ross Brawn einen Maulkorb.

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