Formel 1 Auto für 2021

Erste Bilder und Infos

Formel 1 - Concept 2021 Foto: FOM 20 Bilder

Das Formel 1-Auto der Zukunft entwickelt sich Schritt für Schritt. Neue Ideen fließen ein, alte werden verworfen. Sicher ist, dass die Autos kürzer und die Motoren stärker werden. Der Radstand soll auf 3,40 Meter beschränkt werden.

Das Formel-1-Auto ab 2021 ist eine mühsame Angelegenheit. Das in Singapur vorgestellte Konzept war noch lange nicht die finale Lösung. Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Pat Symonds verfeinert regelmäßig das Konzept. Neue Ideen fließen ein, alte werden wieder verworfen, weil sie auf einen zweiten Blick auch Nachteile bringen.

Zum Beispiel die ursprünglich vorgesehene Einführung von Radverkleidungen, die eigentlich das Austreten verwirbelter Luft aus den Felgen reduzieren sollten. „Wenn wir die Felgen abdecken, siehst du die glühenden Bremsscheiben aber nicht mehr. Und das macht sich im Fernsehen und auf Fotos besonders gut“, erklärt Symonds.

F1-Autos werden 2021 kürzer

Sicher ist: Der Radstand wird verkürzt. Die Expertengruppe will 3,40 Meter als Obergrenze vorschreiben. Das wären zwischen 20 und 30 Zentimeter weniger als bei den aktuellen Autos.

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Schon an der Studie lässt sich erkennen, dass die Autos kompakter werden. Das wird vermutlich auf Kosten der Breite der Seitenkästen zwischen den Hinterrädern gehen. Symonds zeigt wenig Mitgefühl: „Das trifft alle gleich hart.“

Dafür wird der Ground-Effect durch das Chassis reaktiviert. Nicht ganz so extrem wie zu Beginn der 80er Jahre, aber doch so, dass damit die Abhängigkeit von den Flügeln reduziert wird.

Die zentrale Bodenplatte im Zentrum des Fahrzeugs bleibt flach. Links und rechts daneben darf der Boden ein umgekehrtes Flügelprofil aufweisen. Wie ausgeprägt das ausfallen darf, wird noch diskutiert. Damit würde schon unter den Seitenkästen der Sogeffekt verstärkt und nicht erst am Diffusor.

Es wird jedoch kein Comeback der Schürzen geben. Die Teams werden weiter gezwungen sein, die Seitenteile von der Straße mit künstlich erzeugten Wirbelschleppen abzudichten. „Wir werden allerdings deutlich weniger der sogenannten Vortex-Generatoren zulassen“, verspricht Symonds.

Mehr Sprit, mehr Sound, mehr Leistung

Auch beim Antrieb gibt es für 2021 neue Vorschläge. Es bleibt zwar beim aktuellen Motorenformat mit MGU-K und MGU-H, doch die 1.000 PS-Marke wird deutlich fallen. Die Durchflussmenge soll auf 110 Kilogramm pro Stunde erhöht werden.

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Damit steigt auch die Drehzahl, bei der das Triebwerk die maximale Leistung abgibt von 10.500 auf 12.000/min. Mercedes-Motorenchef Andy Cowell verspricht: „Das gibt einen besseren Sound. Die Frequenz wird höher, das Volumen voller, weil mehr Energie produziert wird.“

Die Spritmenge für das Rennen soll wieder unbegrenzt sein. Trotzdem werden die Teams nicht viel mehr als 120 Kilogramm (160 Liter) Kraftstoff an Bord nehmen. „Erstens, weil du nur begrenzt Benzin einspritzen kannst, und zweitens, weil das Auto beim Start nicht zu schwer werden soll“, erklärt Cowell.

Die elektrische Leistung wird nach den letzten Vorschlägen sogar von 120 auf 150 Kilowatt (204 PS) ansteigen, die Energieabgabe von 4 auf 5 Megajoule angehoben. Dazu Cowell: „Da werden wir größere Elektromotoren brauchen.“

Um Kosten zu senken werden die Prüfstands-Stunden begrenzt. 2021 auf 2.000 Stunden, 2022 auf 1.500 und 2023 auf 1.000. Mercedes-Teamchef Toto Wolff unterstützt diesen Vorstoß der FIA: „Was bei der Windkanalnutzung auf der Aerodynamikseite gut funktioniert, macht auch beim Motor Sinn, wenn wir einen vernünftigen Weg finden, die Kosten zu reduzieren.“

In der Galerie zeigen wir Ihnen die Bilder des offiziellen F1-Concepts für 2021.

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