McLaren - GP Bahrain 2016 sutton-images.com

Williams fährt die meisten Runden

McLaren führt Defektliste an

Das schnellste Auto ist auch das zuverlässigste. Mercedes hat im Rennen noch keinen Defekt zu beklagen. Trotzdem liegen die Silberpfeile bei der Zahl der zurückgelegten Runden nicht vorn. Die Kollision in Barcelona kostete 132 Runden. Diese Wertung führt Williams an.

Die Halbzeit in der Formel 1-Saison 2016 ist knapp vorbei. Vor der Sommerpause werden die ersten Zwischenbilanzen gezogen. Ein Blick auf die Tabelle der Runden und Defekte zeigt, dass das schnellste Auto auch das zuverlässigste ist. Mercedes hatte im Rennen noch einen Defekt zu beklagen. Alle Technikpannen passierten im Training.

Trotzdem liegt Mercedes nicht auf Platz 1 der zurückgelegten Runden. Die Schwachstelle saß im Cockpit. Ohne die Kollision zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton in der ersten Runde des GP Spanien hätte Mercedes die Maximaldistanz von 1.354 Runden zurückgelegt. So fehlen exakt die 132 Runden von Barcelona. Das bedeutet nur Platz 4 hinter Williams, Red Bull und Force India.

Renault ist wie 2015 das Schlusslicht nach Runden

Williams liegt mit 1.278 Runden in Führung, schwächelte aber zuletzt. Felipe Massa kam in Montreal, Spielberg und Hockenheim nicht ins Ziel. Dafür kommt Force India immer stärker auf. Das Team aus Silverstone rangiert mit 1.246 Runden schon auf Platz 3 hinter Williams und Red Bull. Hier schmerzt Nico Hülkenbergs Startkollision mit Esteban Gutierrez in Russland.

Unfälle haben auch Ferrari nach hinten geworfen. Der WM-Dritte liegt mit 1.119 Runden nur an vorletzter Stelle. Sebastian Vettel fuhr nach der Kollision mit Daniil Kvyat in Russland keine Runde. In Österreich warf den Deutschen ein Reifenplatzer in der 27. Runde aus dem Rennen. Dazu kommt der Motorschaden in der Formationsrunde von Bahrain. Kimi Räikkönen verzeichnete in Melbourne (Turbolader) und Monte Carlo (Unfall) frühe Ausfälle.

Schlechter ist nur Renault. Das wiederbelebte Werksteam ist mit 1.092 Runden, 4 Defekten und 2 Unfällen das Schlusslicht. Der Vorgänger war auch nicht besser. Lotus nahm auch 2015 das Ende der Tabelle ein.

McLaren-Honda hat sich deutlich gesteigert. Mit 1.149 Runden liegt der stolze Rennstall aus Woking im Mittelfeld. Allerdings ist die Ausfallquote mit 6 Defekten immer noch relativ hoch. In der Saison 2013 waren es 13. Die technischen Probleme betreffen nicht nur den Motor. McLaren fiel 2 Mal wegen des Getriebes und je einmal mit Problemen an den Bremsen, der Batterie, dem Motor und der Elektronik aus.

F1-Zuverlässigkeitsbilanz 2016

Team Zielankünfte Defekte Unfälle Aufgaben Runden (von 1.354)
1. Williams 21 3 - 0 1.278 (94,4%)
2. Red Bull 21 1 2 0 1.250 (92,3%)
3. Force India 20 2 2 0 1.246 (92,0%)
4. Mercedes 22 - 2 0 1.222 (90,2%)
5. Sauber 19 3 2 0 1.206 (89,0%)
6. HaasF1 20 3 1 0 1.201 (88,7%)
7. Toro Rosso 18 4 1 1 1.172 (86,5%)
8. McLaren 17 6 1 0 1.149 (84,8%)
9. Manor 19 2 3 0 1.146 (84,6%)
10. Ferrari 19 3 2 0 1.119 (82,6%)
11. Renault 18 4 2 0 1.092 (80,6%)
Team Zielankünfte Defekte Unfälle Aufgaben Runden (von 1.354)
1. Williams 21 3 - 0 1.278 (94,4%)
2. Red Bull 21 1 2 0 1.250 (92,3%)
3. Force India 20 2 2 0 1.246 (92,0%)
4. Mercedes 22 - 2 0 1.222 (90,2%)
5. Sauber 19 3 2 0 1.206 (89,0%)
6. HaasF1 20 3 1 0 1.201 (88,7%)
7. Toro Rosso 18 4 1 1 1.172 (86,5%)
8. McLaren 17 6 1 0 1.149 (84,8%)
9. Manor 19 2 3 0 1.146 (84,6%)
10. Ferrari 19 3 2 0 1.119 (82,6%)
11. Renault 18 4 2 0 1.092 (80,6%)
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