Parade der Formel 1-Legenden

F1-Champions lassen es in Bahrain krachen

F1 Weltmeister Bahrain Foto: xpb 75 Bilder

In dieser Saison feiert die Formel 1 ihr 60-jähriges Jubiläum. Zu diesem feierlichen Anlass wurden alle noch lebenden Weltmeister eingeladen, um in ihren alten Autos um die Strecke zu düsen. Nur zwei Champions fehlten bei der großen Show.

Beim Gang durchs Fahrerlager von Bahrain wird Formel 1-Geschichte greifbar. Während sich die aktuellen Stars der Szene in ihren Pavillons verstecken, flanieren die ehemaligen Weltmeister stolz zwischen den Palmen hin und her. Wohin man auch schaut: Eine Rennlegende folgt der nächsten.

Räikkönen und Piquet fehlen

Zum 60. Geburtstag feiert sich die Formel 1 selbst und lud die Weltmeister aus alten Tagen ein. Und alle folgten dem Ruf - fast alle: Kimi Räikkönen und Nelson Piquet ließen sich entschuldigen. Räikkönen klagt nach seiner Mehrfachrolle beim Rallye-Einsatz über Rückenprobleme, Piquet erhielt angeblich kein Flugticket und blieb deshalb lieber in Brasilien.
 
Den Fans auf den Tribünen wurde trotzdem eine gute Show geboten. Am Samstag und Sonntag düsten ehemalige und aktuelle Piloten über die 6,299 Kilometer lange Wüstenpiste. Dabei lieferte sich der Williams FW18 von 1996 ein spannendes Duell mit dem 18 Jahre älteren Lotus 79. Nigel Mansell ließ es dabei aber eher ruhig angehen, und riskierte im Zweikampf mit Mario Andretti keinen Kratzer an seinem Weltmeistermobil.

Surtees kommt erst am Sonntag in Gang

Nur John Surtees konnte es nicht wie gewünscht krachen lassen. Der 76-jährige Champion von 1964 klagte im ersten Test am Samstag über seinen Boliden. "Der 12-Zylinder im Ferrari 1512 wollte einfach nicht anspringen." Am Sonntag klappte es dann im zweiten Anlauf endlich. "Im Rennen bin ich das Auto nur einmal gefahren. Es war damals das beste Auto der 1,5-Liter-Ära."

Jackie Stewart war nach seinem Auftritt am Sonntag ebenfalls restlos begeistert. "Ich habe den Motor am Ende der Zielgeraden bis auf 10.000 Umdrehungen hochgedreht", erklärte der Engländer am Sonntag. Angst, dass das Triebwerk seines Matra MS80 die Tortour bei 30°C Außentemperatur nicht überstehen könnte, hatte er nicht. "Es ist ein Ford. Der ist kugelsicher."

Häkkinen und Rosberg schwärmen von alten Autos

Auch Mika Häkkinen schwärmte von der Fahrt im Mercedes W196: "Die Traktion war unglaublich. Nur schade, dass nicht alle Autos am Start losgefahren sind. Aber das ist wohl zu gefährlich." Keke Rosberg war ebenfalls in Bahrain im Einsatz. Der Weltmeister fuhr den Williams FW08: "Das Auto bin ich das letzte Mal in Las Vegas 1982 gefahren. Leider habe ich mich immer verschaltet. Vom ersten in den zweiten Gang landete ich immer wieder im vierten. Da bin ich wohl ein wenig aus der Übung. Auch die Strecke habe ich nicht gekannt und bei den vielen blinden Kurven wusste ich gar nicht, wo es langgeht."

Beim Blick auf die anderen Autos war Rosberg hin und weg: "Als ich hinter dem Lotus und dem Ferrari von Jody (Scheckter) und Mario (Andretti) hergefahren bin, habe ich gedacht: so muss ein Formel 1-Auto aussehen. Das sind genau die richtigen Proportionen." Dabei war Andretti gar nicht in seinem Lieblingsauto unterwegs: "Der Turbo Ferrari von 1982 wäre mit lieber als der Lotus. Der hatte richtig Power", erklärte der Weltmeister von 1978.

 In unserer großen Fotoshow haben wir schon einmal die schönsten Bilder zusammengefasst.

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