Ocon - Perez - Stroll - GP Sakhir 2020 - Bahrain - Rennen F1/FIA
Sergio Perez - Racing Point - GP Sakhir 2020 - Bahrain - Rennen
Racing Point - GP Sakhir 2020 - Bahrain - Rennen
Sergio Perez - Racing Point - GP Sakhir 2020 - Bahrain - Rennen
Sergio Perez - Racing Point - GP Sakhir 2020 - Bahrain - Rennen 20 Bilder

Crazy Stats GP Sakhir 2020: Spätstarter Perez

Crazy Stats GP Sakhir 2020 Perez, der Spätstarter der Formel 1

Nie brauchte ein Fahrer für den ersten Grand Prix-Sieg länger als Sergio Perez. Er teilte sich das Podest mit dem aktuellen und Ex-Teamkollegen. Die Formel 1 wird ihre 71. Saison der Geschichte mit drei Jubiläen ausklingen lassen.

Mark Webber ist einen Rekord los. Der Australier ließ sich 130 Rennen Zeit, bis er den ersten Formel 1-Sieg seiner Laufbahn einfuhr. Sergio Perez genehmigte sich noch einmal 60 Grand Prix mehr bis zum Premierenerfolg. Der Mexikaner hätte die Glücksgefühle schon acht Jahre vorher haben können. Doch in Malaysia 2012, in seinem 19. Grand Prix, verbauten ihm ein kleiner Fehler und ein tadelloser Fernando Alonso im Ferrari den ersten Sieg. Damals saß Perez in einem Sauber.

Racing Point jubelte über den ersten Sieg der Teamgeschichte. Von den Vorgängern Jordan, Midland, Spyker und Force India war nur einer erfolgreich. Jordan errang gleich vier Rennsiege, Force India schaffte eine Pole Position mit Giancarlo Fisichella 2009 in Belgien. Mit Lance Stroll stand noch der zweite Fahrer des Teams auf dem Podest.

Sebastian Vettel - Ferrari - GP Sakhir 2020 - Bahrain - Rennen
Motorsport Images
Sebastian Vettel kann bestensfalls auf dem 13. WM-Platz bleiben.

13. oder 14. WM-Platz: Vettels Seuchenjahr

Und mit Esteban Ocon ein verkappter. Der Franzose war 2017 und 2018 Teamkollege von Perez. Damals hatten sich die beiden nicht immer lieb, und fuhren sich ein paar Mal gegenseitig ins Auto. Inzwischen ist der Groll verflogen. Perez, Ocon und Stroll waren drei glückliche Männer auf dem Podest des zweiten Bahrain-Rennens. Es kam so überraschend zusammen wie das in Monza, das Pierre Gasly, Carlos Sainz und Stroll geformt hatten.

Für Renault war es das dritte Podium der Saison. In Abu Dhabi feiert der Nationalrennstall ein Jubiläum. Es wird der 400. Grand Prix-Start der Teamgeschichte. Passend dazu soll Fernando Alonso im R25, seinem Weltmeisterauto von 2005, ein paar Showrunden drehen. Williams wird unserer Rechnung nach das 800. Rennen mit einem Eigenbau fahren. Haas backt kleinere Brötchen. Der US-Rennstall steht in Abu Dhabi immerhin zum 100. Mal in der Startaufstellung eines Formel 1-Rennens.

Die Königsklasse des Motorsports lässt ihre 71. Saison mit drei Jubiläen und dem dritten Nachtrennen in Serie ausklingen. Sebastian Vettel fährt sein letztes Rennen für Ferrari. Er wird das Jahr bestenfalls auf dem 13. und schlimmstenfalls auf dem 14. WM-Platz abschließen. Es kann ihn nur noch Daniil Kvyat überholen. Und wenn man die Piloten dahinter anschaut, sind es abgesehen von Nico Hülkenberg (drei Starts) nur Fahrer von Teams, die in einem der drei langsamsten Autos sitzen: Alfa Romeo, Haas und Williams. Vettel wird froh sein, wenn diese Seuchensaison für ihn beendet ist.

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