Formel 1 Design-Concept für 2021

Neuer Look für mehr Spektakel

F1 Concept - Olcay Tuncay Karabulut - 2018 Foto: Olcay Tuncay Karabulut 19 Bilder

Noch machen die F1-Verantwortlichen ein Geheimnis daraus, wie die kommende Generation Rennwagen für 2021 aussehen wird. Der Grafiker Olcay Tuncay Karabulut hat aber schon ein paar Design-Ideen. Wir zeigen Ihnen sein F1-Concept.

Wie geht es in Zukunft mit der Formel 1 weiter? Die Fans wollen spektakuläre Rennwagen. Extrem und futuristisch sollen sie aussehen, aber gleichzeitig noch auf den ersten Blick als F1-Auto zu erkennen sein. Sie dürfen ihren Status als die schnellsten Autos auf diesem Planeten nicht verlieren. Und wenn möglich sollten die Piloten die Möglichkeit bekommen, sich wieder härter auf der Strecke zu bekämpfen und auch ohne künstliche Hilfsmittel wie DRS zu überholen.

Die FIA hat ebenfalls spezielle Anforderungen an die nächste F1-Generation, die nach aktuellen Plänen bereits 2021 eingeführt werden soll. In puncto Sicherheit werde es keine Abstriche geben. Vor allem das Thema Cockpitschutz steht weit oben auf der Agenda der Regelhüter. Aktuell ist der Halo-Bügel noch alternativlos. Aber vielleicht ist in drei Jahren auch eine Schutzscheibe, wie sie demnächst bei den IndyCars eingesetzt werden soll, serienreif.

Bulliges F1-Concept für die Zukunft

F1 Concept - Olcay Tuncay Karabulut - 2018 Foto: Olcay Tuncay Karabulut
Die Nase der Design-Studie wirkt mit den nach außen abstehenden Onboard-Kameras wie ein Hammerhai.

Der türkische Designer Olcay Tuncay Karabulut setzt ganz auf das transparente Schutzglas für den Fahrer. Der „Screen“ gibt den Autos einen cleaneren und moderneren Look. Elegant lässt der Grafiker die Scheibe von der Frontpartie über das Cockpit fließen. Von oben ist der Helm des Piloten dabei immer noch zu erkennen. Über dem Kopf befindet sich eine Aussparung, durch die der Fahrer das Auto im Notfall auch verlassen kann.

Das Thema Sicherheit spielte bei der Gestaltung des Modells allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger war der optische Gesamteindruck. Die Nase mit den weit vorne angebrachten Onboard-Kameras im Hammerhai-Look wirkt bullig, genau wie das weit ausladende Heck. Die Öffnungen der Seitenkästen ziehen sich wie ein Zeltdach von den Flanken nach oben bis über den Helm des Piloten. Eine normale Airbox war gestern.

Weniger Anpressdruck durch die Flügel

Auch das Action-Problem hat Olcay Tuncay Karabulut im Auge gehabt. Filigrane Finnen und Winglets, die im direkten Zweikampf auf der Strecke bleiben könnten, sucht man vergeblich. Sowohl Front- als auch Heckflügel sind relativ einfach gehalten. Damit sollen die schädlichen Wirbelschleppen verkleinert und der Nachteil eines hinterherfahrenden Autos in der „Dirty Air“ verringert werden.

Der Anteil des mechanischen Grips soll sich im Verhältnis zum aerodynamischen Anpressdruck erhöhen. Damit die Autos aber in Sachen Kurvenspeed nicht zu langsam werden, bekommen die Renner einen Doppel-Diffusor im Heck verpasst, der das Chassis von unten an den Boden saugt.

In der Galerie zeigen wir Ihnen den Entwurf von Olcay Tuncay Karabulut im Detail.

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