Kevin Magnussen - McLaren 2015 xpb
Kevin Magnussen - HaasF1 - 2017
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Kevin Magnussen - HaasF1 - 2017
Kevin Magnussen - HaasF1 - 2017 29 Bilder

Letzte Würfel im Fahrermarkt

Magnussen auf dem Markt

Auf dem Fahrermarkt sind die meisten Würfel gefallen. Um es kurz zu machen. Fast alles bleibt beim Alten. Nur noch 8 Plätze sind zu vergeben. Je einer bei McLaren und Force India, zwei bei Lotus, HaasF1 und Manor. Doch auch dafür gibt es Favoriten.

So ruhig war der Fahrermarkt schon lange nicht mehr. Bereits jetzt steht fest: Einen spektakulären Wechsel wird es nicht geben. Offiziell sind noch 8 der 22 Cockpits offen. Doch bei 80 Prozent der Plätze ist schon relativ klar, wer sie besetzt. Das zweite McLaren-Cockpit gehört Jenson Button, wenn der Weltmeister von 2009 grünes Licht gibt. Kommentar aus dem McLaren-Lager: "Es liegt an Button." Wahrscheinlich geht es wieder einmal ums Geld.

Als Alternative kommen der angehende GP2-Meister Stoffel Vandoorne und Ex-Pilot Kevin Magnussen in Frage. McLaren hat allerdings die Option auf Magnussen ungenutzt verstreichen lassen. Sie lief am 31. August aus. Was von McLaren bestritten wird. Demnach habe man noch bis Ende September den Finger auf Magnussen. Der Däne scheint dennoch auf dem Markt zu sein. Magnussen zählt auch zu den Kandidaten für das zweite Haas F1-Cockpit. Er hat bereits öffentlich verlauten lassen, dass er dort gerne fahren würde. Das erste Cockpit bekommt ein Ferrari-Testfahrer. Das Rennen zwischen Esteban Gutierrez und Jean-Eric Vergne scheint Gutierrez gemacht zu haben.

Renault-Entscheidung bestimmt den Fahrermarkt

Wer den anderen Part übernimmt, hängt von Renault ab. Übernimmt der französische Autokonzern den Lotus-Rennstall, ist Romain Grosjean gesetzt. Falls nicht, steht der Franzose ganz oben auf der Haas F1-Liste. Von Renault hängt auch das Schicksal von Pastor Maldonado ab. Sagt Renault ab, bleibt der Sieger des GP Spanien von 2012. Bei einem Besitzerwechsel steht der Venezolaner auf der Kippe.

Sollte sich Renault gegen Maldonado entscheiden, wird das Rennen auf ein freies Cockpit eröffnet. Und das auf die Sponsormillionen von Maldonado. Rund 50 Millionen Dollar sind auch für Force India interessant, selbst wenn nicht alles beim Team ankommt. Trotzdem hat Sergio Perez bessere Karten. Die Ingenieure im Team machen sich für den Mexikaner stark. Perez hat zuletzt mit 18 Punkten in zwei Rennen gezeigt, welche Qualitäten er hat. Maldonado dagegen führt mit 8 Ausfällen die Pleiten-Statistik an.

Auch bei Manor sind noch zwei Plätze frei. Sollte der kleinste Rennstall im Feld einen Motoren-Deal mit Mercedes abschließen, könnte das die Chance für Pascal Wehrlein sein. Und McLaren wird versuchen seinem Supertalent Vandoorne ein Lehrjahr bei Manor zu bezahlen, wenn Button noch eine Saison weitermacht.

Ferrari, Force India und Williams setzen auf Stabilität

Alle anderen Plätze sind mit den gleichen Personalien wie in diesem Jahr besetzt. Ferrari hat die Fahrerfrage unspektakulär gelöst. Kimi Räikkönens Vertragsverlängerung um ein Jahr wurde kurz vor dem GP Belgien in einer zweizeiligen Presseerklärung kommuniziert. Der Finne bekam aus verschiedenen Gründen Gnadenfrist. Er kommt gut mit Sebastian Vettel klar. Sein Bleiben garantiert Stabilität im Team. Und es gab auch keine Alternativen, die sich aufdrängten.

Nico Hülkenberg bleibt bis 2017 bei Force India. Ein guter Zug, da bei den großen Teams sowieso keine Türen aufgehen. Auch Williams setzt auf seine aktuellen Fahrer. Das Team muss zwar noch ein Budgetloch stopfen, entschied sich aber für Qualität im Cockpit. Am Ende bringt ein dritter Platz in der Konstrukteurs-WM mehr als ein mittelmäßiger Fahrer mit einem dicken Scheck.

Williams steht allerdings in einem Jahr vor dem Problem, dass die Verträge von Felipe Massa und Valtteri Bottas auslaufen. Wenn der drittälteste Rennstall der Formel 1 weiter vorne mitfährt, sollte es kein Problem sein, gute Fahrer zu finden.

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