Ferrari Pullrod Vorderrad-Aufhängung - Vergleich 2013/2014 Giorgio Piola
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F1 Ferrari für 2014

Ferrari bleibt doch bei Pullrod-Aufhängung

Ferrari wird beim neuen F1-Auto für die Saison 2014 wohl doch wieder auf eine Pullrod-Vorderradaufhängung setzen. Die Meldung, dass sich die Ingenieure für einen Wechsel zurück zu einer Pushrod-Federung entschieden haben, war offenbar falsch. Wir zeigen Ihnen, wie das neue Auto korrekt aussieht.

Normalerweise sind die Informationen und Zeichnungen, die wir von unserem Technik-Experten Giorgio Piola zugespielt bekommen, wasserdicht. Der Italiener ist nach mehr als 600 Grand Prix in der Königsklasse eine Institution und überall gut vernetzt - vor allem bei Ferrari. Doch auch ein Experte wird offenbar manchmal mit falschen Informationen gefüttert.

Ferrari wechselr nicht zurück auf eine Pushrod-Aufhängung

So hatten wir ursprünglich berichtet, dass sich die Ferrari-Ingenieure beim Auto für die neue Saison 2014 entschieden haben, wieder zurück auf eine Pushrod-Aufhängung an der Vorderachse zu wechseln, wie sie auch von den meisten anderen Teams verwendet wird.

Leider müssen wir uns hier korrigieren. Nach den letzten Informationen von Giorgio Piola wird Ferrari auch mit dem neuen Reglement bei der innovativen Pullrod-Aufhängung bleiben, bei der die Zugstrebe am unteren Teil des Chassis und oben am Radträger ansetzt.

2012 hatte Ferrari als erstes Team seit Minardi (2001) diese Lösung eingeführt und auch im vergangenen Jahr beibehalten. Von der Konkurrenz hatte nur McLaren das Prinzip in der Saison 2013 kopiert. Wir sind gespannt, ob 2014 noch mehr Teams nachziehen.
 
Wie sich Pullrod- und Pushrod-Aufhängungen an der Vorderachse unterscheiden, zeigen wir Ihnen in unserer Bildergalerie.

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