Daniel Ricciardo - Renault - GP Emilia-Romagna 2020 - Imola Motorsport Images
Lewis Hamilton - Mercedes - GP Emilia-Romagna 2020 - Imola
Valtteri Bottas - Mercedes - GP Emilia-Romagna 2020 - Imola
Max Verstappen - Red Bull - GP Emilia-Romagna 2020 - Imola - Rennen
Max Verstappen - Red Bull - GP Emilia-Romagna 2020 - Imola - Rennen  17 Bilder

Formcheck GP Emilia-Romagna 2020: Power Ranking

Formcheck GP Emilia-Romagna 2020 Jo-Jo im Mittelfeld

Der Fünfkampf im Mittelfeld ist das Herz dieser Saison. Die Autos liegen inzwischen so eng zusammen, dass man von einem Wochenende zum nächsten von oben nach unten und umgekehrt rutschen kann. In Imola kletterte Renault wieder an die Spitze, und McLaren fiel durch.

Ein Punkt trennt Renault, Racing Point und McLaren. Hätten Ferrari und Alpha Tauri über Teile dieser Saison nicht so starke Durchhänger gehabt, wären sie vom Punktestand jetzt auch in diesem Club. Von der Rundenzeit her sind sie es. Unser Formcheck nimmt keine Rücksicht auf Punkte. Wenn es so eng zugeht, interessieren die alten Rennen nicht. Da bestimmt die Momentaufnahme den Platz. Renault stieg nach dem Formtief in Portimao wieder an die Spitze auf. McLaren dagegen rutschte ab, obwohl man als einziges Team aus dem Mittelfeld beide Autos in die Top Ten brachte.

Das schnellste Auto in Imola hatte Alpha Tauri. Doch ab der neunten Runde fuhr Red Bulls Schwesterteam nur noch mit halber Kraft. Der Ausfall von Pierre Gasly tat besonders weh. Es wäre die goldene Gelegenheit gewesen, den Abstand zu Ferrari signifikant zu verkürzen. Renault kann sich wieder einmal bei Daniel Ricciardo bedanken, dass er ein gutes und ausgeglichenes Paket optimal umsetzt.

Der Ausfall von Esteban Ocon zeigt gleichzeitig die Schwäche von Renault auf. Es war bereits der fünfte Defekt in dieser Saison. Racing Point dagegen verspielt sein Potenzial durch falsche Setups und schlechte Strategieentscheidungen. Ferrari betrieb auf einer Power-Strecke Schadensbegrenzung.

Alexander Albon - Red Bull - GP Emilia-Romagna 2020 - Imola - Rennen
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Das Rennen im Mittelfeld ist jeden Cent wert.

Haas bleibt am Tabellenende

Die Pannen und Fehler im Mittelfeld halfen den kleinen Teams. Dort hatte die Reihenfolge Alfa Romeo vor Williams und Haas auch in Imola bestand. Das sah im Training noch ganz anders aus. Da hatte Haas das schnellste Paket. Alfa Romeo wachte erst am Sonntag auf. Kluge Strategien brachten beide Fahrer in die Punkteränge. Zum ersten Mal seit Brasilien 2019. Das zählt im Tabellenkeller wie ein Sechser im Lotto. Williams hatte die ersten Punkte vor Augen. Und dann wirft sie ausgerechnet George Russell mit einem Anfängerfehler weg. Und Latifi verfehlt den letzten WM-Punkt um 0,7 Sekunden.

Ach ja, Mercedes und Red Bull sind auch noch mitgefahren. In der üblichen Reihenfolge. Max Verstappen braucht schon ein technisches Problem oder eine Strategiepanne bei Mercedes, um das Silberpfeil-Duo zu splitten. Diesmal hätte es geklappt, wäre nicht der Reifenschaden dazwischengekommen. Bottas fuhr mit einem Handikap. Frontflügelteile von Sebastian Vettels Ferrari bremsten als blinder Passagier sein Tempo. Hamilton sorgte sich um die Hinterreifen. Doch egal, wie groß die Not bei Mercedes ist: Es wird immer noch ein Doppelsieg daraus.

Power Ranking GP Emilia-Romagna

Hier ist unser Power Ranking im Schnellüberblick. Den detaillierten Formcheck aller zehn Teams finden Sie wie immer in der Galerie.

  1. Mercedes (1)
  2. Red Bull (2)
  3. Renault (6)
  4. Racing Point (5)
  5. Ferrari (4)
  6. Alpha Tauri (7)
  7. McLaren (3)
  8. Alfa Romeo (8)
  9. Williams (9)
  10. Haas (10)

*in Klammern Position nach dem Portimao-Rennen

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