Valtteri Bottas - Mercedes - Sebastian Vettel - Ferrari - GP Japan 2019 - Suzuka Motorsport Images
Mercedes - GP Japan 2019
Mercedes - GP Japan 2019
Mercedes - GP Japan 2019
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 11. Oktober 2019 20 Bilder

Power Ranking GP Japan 2019

Mercedes mit leichtem Vorteil

Das Duell Mercedes gegen Ferrari geht weiter. In Suzuka wieder mit leichten Vorteilen für Mercedes. Ferrari dominierte die Qualifikation, Mercedes des Rennen. Red Bull-Honda ist mittlerweile abgehängt.

Seit der Sommerpause hat Mercedes einen echten Gegner. Ferrari eroberte in allen fünf Grand Prix die Pole Position und gewann drei der letzten fünf Rennen. Die letzten zwei Siege gingen aber wieder an Mercedes, die sich damit auch zum sechsten Mal als Konstrukteurs-Weltmeister feiern ließen.

Trotzdem ist man beim neuen und alten Weltmeister selbstkritisch genug, sich einzugestehen: „Wäre die WM erst im August losgegangen, würden wir nicht mehr gewinnen. Ferrari hat auf eine Runde das schnellere Auto. Und im Rennen spielen sie uns durch Fehler die Bälle zu.“

Sebastian Vettels Pole Position und der zweite Startplatz von Charles Leclerc waren ein Schock für Mercedes. Ausgerechnet in Suzuka, einer Strecke, auf der die Silberpfeile als klare Favoriten galten. Doch der Ferrari kann seit dem Singapur-Upgrade auch Kurven. Und nicht mehr nur solche, die rechtwinkelig ums Eck gehen.

Erst im Rennen drehte Mercedes den Spieß um. Schlechte Starts der Ferrari-Piloten brachten Valtteri Bottas in Führung. Dann zeigte sich die Stärke des W10. Auf die Distanz ist er noch das schnellere Auto mit der geringeren Reifenabnutzung. „Besonders am Ende der Stints sind sie uns davongefahren“, stellte Vettel fest.

Alex Albon - Red Bull - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 11. Oktober 2019
Red Bull
Red Bull kann momentan Mercedes und Ferrari nicht herausfordern.

Trotz Raketen-Benzin nur dritte Kraft

Red Bull setzte große Hoffnungen in Hondas-Heimspiel. Honda hatte für Suzuka genügend frische Spec 4-Motoren präpariert. Mobil lieferte den neuen Sprit. Es war das stärkste Motorenpaket, das Honda seit dem Comeback 2015 auf die Beine gestellt hat. Trotzdem verloren die Red Bull auf den Geraden acht Zehntel auf Ferrari und zwei auf Mercedes.

Das war auch in den Kurven nicht mehr aufzuholen. Red Bulls Schwachstelle zeigt sich beim Heckflügel. Er ist immer noch deutlich kleiner als bei der Konkurrenz. Das liegt daran, dass der RB15 in Suzuka vorne nicht genug Abtrieb aufbauen konnte. Das geht nur auf Strecken, auf denen man den Frontflügel möglichst nah an die Strecke bringt.

McLaren hat mit 10 Punkten von Carlos Sainz einen weiteren Schritt Richtung Platz 4 in der WM-Wertung gemacht. Der MCL34 war klar das schnellste Auto hinter dem Mittelfeld. Auf Alexander Albon im Red Bull fehlten nur 9,5 Sekunden. Renault hat sich mit neun WM-Punkten im Rennen für eine miserable Vorstellung in der Qualifikation rehabilitiert. Defekte verbannten Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo auf die Startplätze 15 und 16. Im Rennen lieferten sich die Renault ein Duell mit Racing Point. Es ging an die Franzosen. Trotzdem hängen dunkle Wolken über dem Werksrennstall. Ein Protest von Racing Point stellt den WM-Fünften unter einen bösen Verdacht.

Formel Schmidt - GP Japan 2019
Formel Schmidt zum Grand Prix von Japan
15:31 Min.

Power Ranking GP Japan 2019

Hier ist das Power Ranking vom GP Japan. Den detaillierten Formcheck aller 10 Teams finden Sie wie immer in unserer Galerie.

  1. Mercedes (2)
  2. Ferrari (1)
  3. Red Bull (3)
  4. McLaren (4)
  5. Renault (5)
  6. Racing Point (6)
  7. Toro Rosso (7)
  8. Haas (8)
  9. Alfa Romeo (9)
  10. Williams (10)

*in Klammern Position nach dem GP Russland

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