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F1-Fotos GP Aserbaidschan: Bilder vom Training

F1-Fotos GP Aserbaidschan - Training Mit Karacho durch Baku

GP Aserbaidschan

Der Trainingsfreitag von Aserbaidschan brachte die Fahrer bereits an ihre Grenzen. Auf einem rutschigen Kurs gab es viele Ausrutscher und Verbremser zu beobachten. Wir haben die Highlights aus der Stadt der Winde in eine große Galerie gesteckt.

Es sind die Gegensätze, die Baku so attraktiv machen. Moderne Wolkenkratzer mit einer außergewöhnlichen Architektur und Glasfassaden auf der einen Seite, auf der anderen die Altstadt, die seit zwei Jahrzehnten zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Auch der Baku City Circuit selbst, der am Kaspischen Meer entlang führt und sich durch die Zwei-Millionenstadt schlängelt, ist reich an Gegensätzen.

Die Strecke ist nach Belgien und Saudi-Arabien die drittlängste im diesjährigen Rennkalender der Formel 1. Sie mixt lange Geraden mit vielen verwinkelten Kurven und zwei Highspeed-Passagen im hinteren Teil der Strecke. Für einen Stadtkurs ist Abwechslung geboten. Fahrer und Ingenieure suchen nach dem besten Kompromiss aus Anpressdruck und wenig Luftwiderstand.

Lance Stroll - Aston Martin - Formel 1 - GP Aserbaidschan - Baku - Freitag - 4.6.2021
xpb
Mit Highspeed durch die Stadt: Stroll (Aston Martin) und Latifi (Williams) duellieren sich auf der Zielgeraden.

Trainingshighlights in der Galerie

Am Freitag machten sie sich an die Arbeit, um das passende Setup und die beste Aerodynamikkonfiguration für das fünfte Baku-Rennen der Geschichte herauszufiltern. Die Piloten fanden zunächst eine recht grüne Piste vor. Der City Circuit ist keine permanente Rennstrecke. Deshalb mangelt es vor allem zu Beginn des Rennwochenendes stets an Gummiauflage auf dem Asphaltband.

Die Fahrer suchten nach dem Limit und kamen den Begrenzungsmauern und Leitplanken dabei teilweise gefährlich nah. Es ist wie zuletzt in Monte Carlo: Wer zu weit von den Banden wegbleibt, verliert zu viel Rundenzeit. Wer es übertreibt, verunfallt. Im ersten Training erwischte es einen alten Bekannten. Haas-Pilot Nikita Mazepin fuhr bis kurz vor Schluss ein anständiges Training, verlor dann jedoch in Kurve 16 die Kontrolle über seinen Rennwagen und eckte an einer der Tecpro-Schutzmauern an.

Manche Teams testeten neue Teile – darunter Red Bull, McLaren, Alpine, Aston Martin und Alfa Romeo. Um Daten und Informationen zu sammeln, schraubten die Mechaniker entweder Messgitter an die Autos oder pinselten sie mit FloViz-Farbe ein. Damit lässt sich der Luftstrom um das jeweilige Karosserieteil nachvollziehen.

Die Heckflügel bleiben weiter im Fokus. Die FIA hat veranlasst, dass jedes Team an den hinteren Luftleitwerken 12 kleine Sticker anbringt, damit die Technikkommissare deren Verformbarkeit besser überprüfen können. In der Galerie zeigen wir Ihnen, wie das genau aussieht.

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