Alexander Albon - Red Bull - Formel 1 - GP Emilia-Romagna - Imola - Samstag - 31.10.2020 Motorsport Images
Daniil Kvyat - Alpha Tauri - Formel 1 - GP Emilia-Romagna - Imola - Samstag - 31.10.2020
Carlos Sainz - McLaren - Formel 1 - GP Emilia-Romagna - Imola - Samstag - 31.10.2020
Fans - Formel 1 - GP Emilia-Romagna - Imola - Samstag - 31.10.2020
Fans - Formel 1 - GP Emilia-Romagna - Imola - Samstag - 31.10.2020 48 Bilder

F1-Fotos GP Emilia-Romagna: Imola-Bilder Samstag

F1-Fotos GP Emilia-Romagna - Samstag Comeback auf einer Traditionsbahn

Der Qualifikationssamstag von Imola brachte trotz nur einem Training keine Sensation. Mercedes vorweg, dahinter Red Bull. Die Piloten machten der Traditionsrennstrecke eine Liebeserklärung.

Die Fahrer lieben Imola, weil sie eine Rennstrecke der alten Schule ist. Sie ist nicht weitläufig wie ein Parkplatz, sondern eng. Das lässt die Geschwindigkeiten noch höher wirken. Es gibt Steigungen und Gefälle, verschiedene Kurventypen, harte Bremszonen – und in den meisten Ecken wenig Auslauf mit Kies.

Imola ist mit den modernen Formel 1-Autos eine Strecke, die hohe Kräfte auf den Körper wirken lässt. Mit anderen Worten: Die italienische Traditionsbahn bestraft gröbere Fehler und Unkonzentriertheiten. Die natürliche Rennstrecke, die durch Wälder führt und in der Emilia-Romagna liegt, hat sofort die Herzen der Fahrer erobert. Lewis Hamilton erklärt: "Ab der zweiten Kurve ist es sehr intensiv. Es folgen praktisch nonstop mittelschnelle bis schnelle Kurven. Der Asphalt unterstützt mit einer hohen Haftung. Auf eine Runde ist es unglaublich. Je schneller du bist, desto schwerer ist es, die optimale Runde zu treffen."

Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - GP Emilia-Romagna - Imola - Samstag - 31.10.2020
Wilhelm
Valtteri Bottas war am Samstag von niemandem aufzuhalten.

Quali-Highlights in Galerie

Die erwischte am Samstagnachmittag der Teamkollege. Valtteri Bottas entriss Hamilton im letzten Umlauf die Pole-Position und brachte sich in die beste Ausgangsposition für den Rennsonntag. Der Weltmeister fürchtet. "Die hohen Geschwindigkeiten werden der Action im Rennen schaden. Du kannst dem vorausfahrenden Auto kaum folgen."

Die Fahrer hatten nur 90 Minuten, um sich auf die 4,909 Kilometer und die 19 Kurven einzuschießen. Manche schossen ein bisschen über das Ziel hinaus, doch keiner richtete großen Schaden an. Einen Unfall bekamen die TV-Zuschauer nicht zu sehen. Dafür einen entfesselten Pierre Gasly, der mit Senna-Helm hinter die Mercedes und Max Verstappen auf den vierten Startplatz raste.

Die Fans müssen draußen bleiben. Die zweite Corona-Welle zwang die italienische Regierung zum Umdenken. 13.000 Zuschauer müssen doch zuhause sitzen. Oder? Es gibt ein paar Stellen, an denen sich das Geschehen auf der Rennstrecke verfolgen lässt, ohne gegen die Hygieneregeln zu verstoßen. Und so genossen doch ein paar Zuschauer das romantische Imola im Herbst.

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