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Juan Manuel Fangio - Statue - Formel 1 - GP Italien - Monza - Donnerstag - 3. September 2020
Impressionen - Formel 1 - GP Italien - Monza - Donnerstag - 3. September 2020
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Renault - Formel 1 - GP Italien - Monza - Donnerstag - 3. September 2020 24 Bilder

F1-Fotos GP Italien - Donnerstag: Das etwas andere Monza

F1-Fotos GP Italien - Donnerstag Das etwas andere Monza

Monza ist bereit für ein Jubiläum. Zum 70. Mal wird der GP Italien auf der Highspeed-Strecke ausgefahren. Am Donnerstag spulten die Fahrer ihr gewohntes Medien-Programm ab und inspizierten die Piste. Die Mechaniker rüsteten die Autos für die langen Geraden und wenigen Kurven.

Monza ist einzigartig. Allein schon deshalb, weil die Formel 1 auf keiner anderen Rennstrecke so oft einen Grand Prix ausgetragen hat. 2020 wird es zum 70. Mal der Fall sein. Zum Vergleich: Monte Carlo ist mit 66 WM-Läufen die Nummer zwei. Nur in einer Saison wurde der GP Italien nicht in Monza ausgetragen. 1980 wich die Königsklasse nach Imola aus.

Seit 2002 hat Monza zudem ein Alleinstellungsmerkmal im Rennkalender. Nach dem Umbau in Hockenheim ist das Autodromo der einzig verbliebene Hochgeschwindigkeits-Tempel der Formel 1. Vier Mal beschleunigen die Autos auf den 5,793 Kilometer auf mehr als 300 km/h. In der Spitze erreichten sie 2019 im Rennen fast 360 km/h – mit Windschatten, voller Motorleistung und DRS.

Ferrari - Formel 1 - GP Italien - Monza - Donnerstag - 3. September 2020
ams
Die Heckflügel schrumpfen in Monza auf Minimalmaß.

250 Zuschauer in Monza

Für Ferrari, Alfa Romeo und Alpha Tauri wird es ein Heimspiel. Dieses Mal ohne Zuschauer. Im Vorjahr waren am Rennwochenende 200.000 Fans nach Monza gepilgert. Das ist wegen Corona nicht möglich. Immerhin: 250 Ärzte und Krankenschwestern wurden zum Grand Prix eingeladen, um ihre Verdienste während der Corona-Krise zu würdigen. Viele der Tribünen-Plätze werden ansonsten von Pappaufstellern abgedeckt – oder von Porträts der Fahrer.

Die Piloten lieben den Hochgeschwindigkeits-Kurs. Am Donnerstag (3.9.2020) machten sich die meisten von ihnen wie üblich auf, um die Strecke genau anzuschauen, und sie auf Veränderungen abzuklopfen. Sebastian Vettel lief, Charles Leclerc radelte. Sie entdeckten ein neues Asphaltstück, das sich vom Ausgang der ersten Schikane bis zur Variante della Roggia zieht. Und neue Induktionsschleifen in der Auslaufzone der Parabolica. Damit können die Kommissare überwachen, wer den Streckenrand überfahren hat, um mehr Schwung auf die Zielgerade mitzunehmen. Dann wird die Runde gestrichen.

Die Mechaniker widmeten sich den Autos. Durchschnittsgeschwindigkeiten jenseits von 260 km/h erfordern spezielle Aerodynamik-Pakete. Die Autos müssen windschlüpfig sein. Luftwiderstand ist Gift in Monza. Deshalb tragen die Autos die kleinstmöglichen Flügel. Vorne werden die Flaps gekürzt, hinten das Hauptblatt und der DRS-Flap geschrumpft.

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