Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020 xpb
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020 52 Bilder

F1-Fotos GP Italien - Freitag: Red Bull verleiht Flügel

F1-Fotos GP Italien - Freitag Red Bull verleiht Flügel

Schon am Trainingsfreitag wurde im Autodromo di Monza jede Menge Action geboten. Für die spektakulärste Szene sorgte Max Verstappen mit seinem Abflug in der Ascari-Schikane. Wir zeigen die Highlights in der Galerie.

Die Formel 1 produziert in Monza jedes Jahr ganz besondere Bilder. Nirgends im Kalender rücken die Autos mit so extremen Aerodynamikpaketen aus, wie auf dem Highspeed-Tempel im Königlichen Park. Technikfreunde, die auf flache Flügel stehen, kommen hier voll auf ihre Kosten.

Für die Piloten bedeutet der ultraniedrige Abtriebslevel immer eine Umgewöhnung. Die Autos haften nun plötzlich deutlich weniger auf dem Asphalt, als man das von den letzten Rennen gewohnt war. Die Geschwindigkeit in den Kurven muss entsprechend angepasst werden. Die Bremswege werden länger.

Trotz Proberunden im Simulator sehen wir Freitags im Monza-Training jedes Jahr wieder kleinere und größere Ausrutscher. Die Piste bietet so früh am Wochenende nur wenig Grip. In Kombination mit den kleinen Flügeln, kann das auch prominente Piloten schon mal auf dem falschen Fuß erwischen.

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Italien - Monza - 4. September 2020
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Red Bull verliert Flügel: Außer einer neuen Nase brauchte das Verstappen-Auto aber keine Reparatur.

Verstappen veliert Flügel

Dieses Jahr hieß das erste Monza-Opfer Max Verstappen. Der Red-Bull-Pilot verlor beim Umsetzen in der Ascari-Schikane die Bodenhaftung. Das Auto drehte sich erst seitwärts, bevor es vorwärts durchs Kies und frontal in die Streckenbegrenzung ging.

Zum Glück für Verstappen hatte der RB16 vor dem Aufprall schon ordentlich Geschwindigkeit in der Auslaufzone abgebaut, so dass sich der Schaden in Grenzen hielt. Der Frontflügel blieb zwar buchstäblich auf der Strecke, ansonsten konnte sich Verstappen aber per Rückwärtsgang aus dem Sandkasten befreien und aus eigener Kraft zurück zur Box humpeln.

Verstappen blieb nicht der einzige Pilot, der es bei der Suche nach dem Limit etwas übertrieb. In der ersten Lesmo-Kurve rödelte Sebastian Vettel mit seinem Ferrari durchs Kiesbett. In der Della-Roggia-Schikane legte Pierre Gasly im Alpha Tauri eine Pirouette auf den Asphalt.

Bei optimalen äußeren Bedingungen boten die 20 Piloten somit beste Unterhaltung. Nur schade, dass im Autodromo di Monza dieses Jahr keine Fans zugelassen sind. Ohne die Tifosi geht leider etwas Atmosphäre verloren. Der Blick in unsere Galerie mit den Highlights vom Trainingsfreitag lohnt sich aber trotzdem.

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