Lewis Hamilton - Formel 1 - GP Monaco - 22. Mai 2019 Motorsport Images

F1-Fotos GP Monaco 2019 (Mittwoch)

Das etwas andere Rennen

Der Grand Prix von Monaco ist in vielerlei Hinsicht ganz speziell. Die diesjährige Ausgabe ist noch spezieller als andere. Denn natürlich sprachen alle im Fahrerlager über den Tod von Niki Lauda.

Das Rennwochenende in den Gassen von Monte Carlo ist mit keinem anderen Grand Prix im Formel-1-Kalender vergleichbar. Im Fürstentum läuft alles etwas anders ab als sonst. Die Trainings finden bereits am Donnerstag statt, am Freitag ruhen die Motoren der Königsklasse, ehe es dann ab Samstag mit dem üblichen Programm weiter geht.

In diesem Jahr ist der Monaco-GP aber noch in anderer Hinsicht eine Ausnahme: Nach dem Bekanntwerden des Tods von Niki Lauda am Montag (20.5.) vor dem Rennen, sprechen natürlich alle im Fahrerlager über ihre Erinnerungen an die Formel-1-Legende.

Wolken über Monaco

Der bewölkte Himmel passte am Mittwoch zur getrübten Stimmung bei dem Rennen, das eigentlich für seinen Glitz und Glamour bekannt ist. Trotz der traurigen Nachrichten kennt die Formel 1 keine Pause. In der Boxengasse herrschte viel Tubel, die Teams sortierten ihr Equipment, um zum Auftakt der Trainings am Donnerstag alles startklar zu haben. Gabelstapler wechselten sich mit Kleinbussen und Rollern auf den engen Straßen ab.

Aufgrund der beengten Verhältnisse kommen übrigens auch Technik-Fans voll auf ihre Kosten. So nah wie in Monaco lassen sich selten die neuesten Teile fotografieren. Bei Renault zeigte man sich auch schon freizügig und lagerte den Unterboden einfach mal vor der Box. Bei Red Bull röhrten die ersten Motoren.

Romain Grosjean - Haas - Formel 1 - GP Monaco - 22. Mai 2019
ams
Romain Grosjean kam mit dem Roller in die Boxengasse gefahren.

Hamilton auf Motorrad

Auch die Fahrer trudelten bereits am Mittag ein. Aufgrund der angespannten Verkehrssituation setzten einige Fahrer auf zwei statt vier Räder. Romain Grosjean kam mit dem Roller in die Boxengasse gefahren, Lewis Hamilton und Valtteri Bottas mit dem Motorrad, Sebastian Vettel radelte im Ferrari-Dress und mit Fahrradhelm ins Fahrerlager.

So mancher kann auch zu Fuß zum Arbeitsplatz kommen, schließlich wohnen viele F1-Stars wie Daniel Ricciardo oder Charles Leclerc hier. Der Ferrari-Pilot ist sogar ein Einheimischer und bestreitet damit ein Rennen mit viel Unterstützung seiner Familie und Freunde.

Nicht nur die beiden werden sich danach auch noch zu Fuß auf den Weg um die Strecke machen. Denn dieses Jahr gilt es besonders genau hinzuschauen: Zwei Drittel der 3,337 Kilometer langen Piste, die über öffentliche Straßen führt, sind neu asphaltiert. Sie ist übrigens die kürzeste Strecke im Kalender. Aber nicht minder anspruchsvoll. Schließlich sind die Auslaufzonen gleich null und jeder noch so kleine Fehler wird damit hart bestraft. Sprich: Eine echte Fahrer-Strecke.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die Impressionen vom Mittwoch in Monaco.

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