Yuki Tsunoda - Alpha Tauri - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - Freitag - 2.7.2021 xpb
Yuki Tsunoda - Alpha Tauri - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - Freitag - 2.7.2021
Charles Leclerc - Ferrari - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - Freitag - 2.7.2021
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - Freitag - 2.7.2021
Pierre Gasly - Alpha Tauri - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - Freitag - 2.7.2021 50 Bilder

F1-Fotos GP Österreich 2021: Bilder Freitag

F1-Fotos GP Österreich 2021 - Freitag Nächster Ritt durch die Steiermark

Das zweite Rennwochenende in Spielberg läuft. Am Trainingsfreitag suchten die Teams und Fahrer nach Verbesserungen beim Setup. Manche reizten bereits das Limit aus – andere schossen darüber hinaus. Wir stecken die Bilder aus der Steiermark in eine große Galerie.

Seit Ausbruch von Corona ist es in der Formel 1 nicht ungewöhnlich, dass der Rennzirkus an zwei Rennwochenenden nacheinander auf derselben Rennstrecke gastiert. Spielberg kommt bereits zum zweiten Mal in diesen Genuss. 2020 eröffnete die Steiermark mit zwei Grand Prix die Saison. In diesem Jahr finden die Rennen acht und neun auf dem malerischen Kurs statt.

Das erste Rennwochenende endete mit einem Heimsieg für Red Bull und Max Verstappen. Das zweite läuft. Und bereits der Trainingsfreitag bot den Zuschauern auf den Tribünen und vor den TV-Bildschirmen ordentlich Action. Lance Stroll kam zum Auftakt zwei Mal vom Weg ab. Zunächst zwischen Kurve sechs und sieben. Da mutierte sein Aston Martin unfreiwillig zu einem Rasenmäher. Später im Training entglitt ihm das Auto in der Zielkurve. Stroll schaffte es gerade so, sein grünes Auto vor einem Einschlag zu bewahren.

Daniel Ricciardo - McLaren - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - Freitag - 2.7.2021
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McLaren nutzte das Training, um mit FloViz den Strömungsverlauf am Unterboden zu überprüfen.

Trainings-Highlights in der Galerie

Auch andere Piloten strauchelten. Zum Beispiel Yuki Tsunoda, der in seinem Alpha Tauri durch eines der Kiesbetten schlitterte. Wie Stroll, ohne anzuschlagen. Die Rennleitung hatte mal wieder alle Hände voll zu tun. Sie strich gleich im ersten Training 18 Rundenzeiten – 15 davon in Kurve zehn, drei in Kurve neun –, weil die Fahrer in ihren Autos mit allen vier Rädern neben den Randstein gerieten. Stichwort Track Limits.

Die Piloten suchten das Limit, kämpften mit dem Verkehr, widmeten sich den weichen C5-Reifen und Pirellis neuer Konstruktion. Der Reifenlieferant hat die Hinterreifen verstärkt, um sie robuster zu machen. Bei einem erfolgreichen Probelauf soll der neue Reifen erstmals in zwei Wochen beim Rennen in Silverstone eingesetzt werden. Die Teams wurden dazu verdonnert, mindestens 24 gezeitete Runden auf den geänderten Reifen zurückzulegen, um ausreichend Informationen zu sammeln.

Neben der Reifenarbeit stand die Optimierung des Setups auf der Prioritätenliste der einzelnen Rennställe. Und ein paar Experimente. Sie bauen auf den Erfahrungswerten der Vorwoche auf. Dieses Mal schlagen sich die Teams mit etwas kühleren Temperaturen herum. In der Steiermark ist es frischer als noch vor ein paar Tagen.