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Das Ferrari-Drama in Bildern

Ferrari besiegte sich in Russland selbst. Mercedes staubte den Sieg ab. Romain Grosjean und George Russell landeten in den Schutzmauern. Wir haben die Rennhighlights in einer Galerie gepackt.

Diese Formel 1 überrascht uns in dieser Saison immer wieder aufs Neue. Durch kontroverse Teamentscheidungen. Durch beinharte Zweikämpfe. Durch zweifelhafte Entscheidungen der Rennkommissare wie in Montreal. Es war kein langweiliges erstes Saisondrittel. Aber ab dem GP Österreich nahm diese Saison erst richtig Fahrt auf. Weil Ferrari und Red Bull endlich erstarkten. Jedes Rennen lieferte seither eine neue, eigene Geschichte.

Dieses Mal war Ferrari der Hauptdarsteller. Die Scuderia hatte die richtige Taktik für den Start, um nach der ersten Runde mit beiden Autos an der Spitze zu liegen. Der Ferrari SF90 ging in Sotschi sogar pfleglich mit den Reifen um, obwohl beide Fahrer sich gegenseitig antrieben. Doch was Ferrari nicht hatte, waren zwei standfeste Autos. Sebastian Vettel musste sein Auto nach 28 Rennrunden mit einem technischen Defekt abstellen und brachte den Stein des Verderbens für Ferrari ins Rollen.

Crashs von Grosjean und Russell

Ab diesem Moment lief alles gegen Ferrari. Ein virtuelles Safety Car schenkte Mercedes den einzigen Boxenstopp. Lewis Hamilton brauste zu seinem neunten Saisonsieg. Teamkollege Valtteri Bottas sicherte den achten Doppelsieg in diesem Jahr für die Silberpfeile ab, die auf dem besten Weg sind, wieder den Fahrerweltmeister zu stellen und den Team-Titel zu holen.

Max Verstappen legte im Gegensatz zum Vorjahr keinen Husarenritt auf die Bahn. Mehr als Platz vier war nicht drin für den Niederländer. Teamkollege Alexander Albon zeigte ein paar ansehnliche Überholmanöver und sah die Zielflagge hinter dem Holländer.

Romain Grosjean wurde die Startrunde zum Verhängnis. Der Franzose rasselte mit Antonio Giovinazzi zusammen, der seinerseits keine Ausweichmöglichkeit hatte, weil Daniel Ricciardo neben ihm auf der rechten Seite fuhr. Grosjean landete in der Tecpro-Barriere, während die anderen beiden Piloten weitermachten. Ricciardo stellte seinen Renault nach 24 Runden ab. Der Schaden am Unterboden war zu groß. Giovinazzi kam zwar ins Ziel, wurde ab er 15. und Letzter.

Es gab noch einen zweiten Fahrer, der in der Tecpro-Bande steckte. George Russell krachte mit stehenden Vorderrädern in Kurve acht ins Aus. Williams entschuldigte seinen Piloten. Nach dem Reifenwechsel gab es ein technisches Problem, das zu blockierenden Rädern führte.

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Ferrari brachte sich in Russland selbst um den Sieg.

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