Antonio Giovinazzi - Alfa Romeo - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 24. September 2021 Motorsport Images
Antonio Giovinazzi - Alfa Romeo - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 24. September 2021
Antonio Giovinazzi - Alfa Romeo - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 24. September 2021
Antonio Giovinazzi - Alfa Romeo - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 24. September 2021
Antonio Giovinazzi - Alfa Romeo - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 24. September 2021 39 Bilder

F1-Fotos GP Russland 2021 - Bilder vom Training

F1-Fotos GP Russland 2021 - Training Keine Ruhe vor dem Sturm

Am Freitag haben die 20 Piloten ihre ersten Runden auf dem Autodrom von Sotschi gedreht. Noch präsentierte sich die Piste in einem trockenen Zustand. Wir zeigen die ersten Bilder der Trainings-Action in unserer Galerie.

Als die ersten Autos am Freitag (24.9.) um 11.30 Uhr Ortszeit die Garagen in Sotschi verließen, strahlte endlich die Sonne aus dem Himmel über dem Urlaubsort am Schwarzen Meer. Die Regenwolken vom Vortag hatten sich in Richtung Berge verzogen. Bei 18°C fanden die zehn Teams beste Bedingungen vor, um erste Daten für das restliche Wochenende zu sammeln.

Wie gut diese Daten zu verwerten sind, muss sich aber erst noch zeigen. Nach dem Trainingsfreitag sind schon wieder neue Regenwolken im Anmarsch. Vor allem der Quali-Samstag dürfte komplett ins Wasser fallen. Der Kampf um die besten Startplätze wird eine rutschige Angelegenheit, da sind sich die Meteorologen sicher.

"Für Sonntag sieht die Prognose aber gar nicht so schlecht aus. Da könnte es schon wieder trocken sein", prophezeite Hobby-Wetterfrosch Andreas Seidl vom Monza-Siegerteam McLaren. Entsprechend viel Betrieb herrschte im Freitagstraining auf der Strecke. Wenn die dritte Session wie befürchtet auf feuchter Strecke absolviert werden muss, bleiben für die Setup-Arbeit und die Sammlung von Reifendaten für das Rennen nur die beiden ersten Übungseinheiten.

Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 24. September 2021
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Valtteri Bottas wurde seinem Ruf als Sotschi-Spezialist direkt im ersten Training gerecht.

Mercedes direkt wieder vorne

Was die sportlichen Aussichten für das restliche Wochenende angeht, gaben schon die ersten Trainings einige Hinweise auf das zu erwartende Kräfteverhältnis. Mercedes lag mal wieder in beiden Sessions mit beiden Autos an der Spitze. Das Silberpfeil-Team geht nach sieben Sotschi-Siegen in Folge als Favorit in das Wochenende.

Red Bull konnte seit der Russlandpremiere im Jahr 2014 nicht eine einzige Trainingsbestzeit setzen. Daran änderte auch die gute Form von Max Verstappen nichts. Der Holländer war zum Auftakt immerhin nicht ganz so weit entfernt wie noch in den letzten Jahren. Die Rückversetzung ans Ende des Feldes nach dem Motorwechsel dürfte die Siegquoten des WM-Spitzenreiters bei den Wettanbietern aber deutlich verschlechtert haben.

Dafür könnte es im internen Mercedes-Duell Konfliktpotenzial geben. Valtteri Bottas bestätigte schon am Freitag mit zwei Bestzeiten seinen Ruf als Sotschi-Spezialist. Wenn der Finne auch im Rennen vor Teamkollege Lewis Hamilton liegt, muss Mercedes wohl eine Stallregie auspacken. Bottas hatte schon am Donnerstag erklärt, sich im Falle des Falles in den Dienst der Mannschaft zu stellen.

Giovinazzi-Crash am Nachmittag

In der ersten Session wurden wie schon erwähnt ungewöhnlich viele Runden gedreht. Beim Versuch die Limits der Strecke auszuloten schossen dabei gleich mehrere Fahrer über das Ziel hinaus. Die Piste präsentierte sich zu diesem frühen Zeitpunkt des Wochenendes noch in einem sehr rutschigen Zustand. Die Fans auf den spärlich besetzten Tribünen freute das. Sie bekamen einige spektakuläre Verbremser geboten.

Lando Norris sorgte mit seinem Bandenkontakt in der Boxeneinfahrt für die spektakulärste Szene der ersten Session. Am Nachmittag war es dann Antonio Giovinazzi, der unfreiwillig in den Fokus der Fotografen geriet. Der Italiener war mit seinem Alfa Romeo in Kurve 9 etwas zu weit nach draußen geraten und dann rückwärts in die Bande eingeschlagen. Der Heckflügel hing nach dem Unfall auf Halbmast. Die Session war für den Piloten danach beendet.

In der Galerie zeigen wir Ihnen einige Impressionen vom Trainingsfreitag in Sotschi.

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