Williams - Fahrerlager - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - Donnerstag - 13. August 2020 xpb
Sergio Perez - Racing Point - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - Donnerstag - 13. August 2020
Sergio Perez - Racing Point - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - Donnerstag - 13. August 2020
Sergio Perez - Racing Point - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - Donnerstag - 13. August 2020
Mercedes-AMG GT R - Safety Car - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - Donnerstag - 13. August 2020 33 Bilder

F1-Fotos GP Spanien - Donnerstag

Perez zurück im Fahrerlager

Sergio Perez ist zurück. Die Kollegen begrüßten am Donnerstag (13.8.2020) den Mexikaner, der seine Corona-Erkrankung überstanden hat. Wir haben die Bilder aus Fahrerlager und Boxengasse.

Es ist alles anders in dieser Saison. Weniger Journalisten und weniger Fotografen an der Rennstrecke, dafür virtuelle Pressekonferenzen. Und auch im Fahrerlager ist vieles anders. Normalerweise zeigen die Teams in Barcelona ihre neuen Motorhomes, die über den Winter entweder einem frischen Anstrich oder einem Ausbau unterzogen wurden.

Doch erstens wurde der GP Spanien verlegt vom Mai in den August. Und zweitens sind die Teampaläste im Zuge der Corona-Maßnahmen geopfert worden. Die Teams dürfen ohnehin keine Gäste begrüßen, weil die Personenanzahl an der Rennstrecke streng limitiert ist. Statt in Ruheräume in den Motorhomes ziehen sich die Fahrer wie schon in Österreich, Budapest und Silverstone in Container zurück, die für sie im Fahrerlager aufgestellt werden.

Renault - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - Donnerstag - 13. August 2020
xpb
Im Fahrerlager gibt es weiterhin Container statt Motorhomes.

Größere Flügel für Barcelona

Die Formel 1 hieß am Donnerstag einen alten Bekannten willkommen. Sergio Perez hat seine Corona-Viruserkrankung ausgestanden. Ein negatives Testergebnis erlaubte es dem Mexikaner, das Fahrerlager wieder zu betreten. Am sechsten Rennwochenende wird er nach zwei verpassten Grands Prix wieder in den Racing Point RP20 steigen.

Wie die meisten seiner Kollegen schaute sich Perez die 4,655 Kilometer lange Rennstrecke bei einem Rundgang an. Die Fahrer kennen die Strecke vor den Toren Barcelonas eigentlich aus dem Effeff. Seit 1991 ist der Circuit de Barcelona-Catalunya Teil des Rennkalenders. Gleichzeitig wird auf dieser Rennstrecke so oft getestet wie auf keiner anderen. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Streckenbetreiber kleine Änderungen vor: hier eine umgestaltete Auslaufzone, dort ein neuer Randstein, ein ausgebautes Kiesbett oder neue Tecpro-Schutzmauern.

Dieses Mal werden die Verhältnisse aber andere sein. Es ist heißer als sonst im Mai. Schon am Donnerstag schwitzten Teams und Fahrer bei 30 Grad. Später am Tag drehte sich das Wetter. Es regnete. Die Mechaniker bereiteten die Autos auf den dritten Einsatz in Serie vor. Erst nach Barcelona haben sie wieder eine Verschnaufpause von einer Woche.

In Spanien werden im Vergleich zu Silverstone größere Flügel aufgeschnallt. Die Strecke von Barcelona hat zwar eine über ein Kilometer lange Gerade, allerdings auch 16 Kurven. Langsame, mittelschnelle und schnelle Ecken: Dafür braucht es maximalen Anpressdruck. Der Vollgasanteil sinkt im Vergleich zur Highspeedstrecke von England von 81 auf 76 Prozent. Trotzdem: Wer in Spanien vorne mitmischen will, darf auf den Geraden nicht verhungern, sondern braucht neben einem starken Motor ein effizientes Aerodynamik-Paket.

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