Charles Leclerc - Ferrari - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 14. August 2020 xpb
Charles Leclerc - Ferrari - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 14. August 2020
Charles Leclerc - Ferrari - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 14. August 2020
Lando Norris - McLaren - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 14. August 2020
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 14. August 2020 68 Bilder

F1-Fotos GP Spanien - Freitag

Testen auf der Teststrecke

Die Formel nahm am Freitag das Trainingsprogramm für das sechste Saisonrennen auf. Bei 30 Grad schwitzten Fahrer, Ingenieure und Mechaniker. Wir haben die Bilder vom Circuit de Barcelona-Catalunya.

Barcelona ist die Teststrecke der Formel 1. Auf keiner anderen Piste ist die Königsklasse des Motorsports öfters zu Gast als auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Da sollte man eigentlich meinen, dass die zehn Teams vor einem Grand Prix gar kein Training mehr benötigen.

Doch die Autos sind hochsensible Gebilde. Sie reagieren schon auf kleinste Schwankungen empfindlich. Ein paar Grad mehr, und schon kann sich ein ganz anderes Kräfteverhältnis ergeben. An diesem Rennwochenende müssen die Rennställe ihre Autos auf die heißen Temperaturen einstellen. Bereits im ersten Training kratzte das Thermometer an der 30 Grad Marke.

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 14. August 2020
F1/FIA
Red Bull kann es auf eine Runde wohl nicht mit Mercedes aufnehmen. Dafür im Rennen?

Trainingshighlights in der Galerie

Das setzt den Reifen zu. Um die Pirellis nicht zu überstrapazieren, müssen die Teams das passende Setup finden. Es ist ein Kompromiss gefragt, für die Attacke in der Qualifikation auf der einen Seite, für das Schonen der Reifen im Rennen auf der anderen. Da müssen die schwarzen Sohlen auch mit volleren Tanks halten. Am Trainingsfreitag suchten Ingenieure und Fahrer nach der passenden Abstimmung.

Ferrari widmete sich auch Aerodynamikmessungen. Dafür schnallten die Mechaniker ein großes Messgitter ins Heck des SF1000 von Charles Leclerc. McLaren und Alpha Tauri experimentierten mit FloViz, um Erkenntnisse zum Luftstrom zu gewinnen. Für alle Teams gilt: In Barcelona wird mit wesentlich mehr Abtrieb gefahren als noch zuletzt in Silverstone.

Bereits im ersten Training drehten die 20 Fahrer zusammen 565 Runden. Das entspricht in Barcelona einer Distanz von 2.630 Kilometer. Es zählt jeder Meter, um das Verständnis für Auto und Reifen aufzubauen. Bei den hohen Temperaturen sind die Teams gezwungen, die Verkleidungen weiter zu öffnen, als es ihnen liebt ist. Das hilft zwar dem Motor, schadet aber der Aerodynamik. Weil es Abtrieb kostet.

Zum Auftakt sicherte sich Valtteri Bottas die Bestzeit vor Teamkollege Lewis Hamilton. Mercedes wird auch auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya das schnellste Auto haben. Die Frage ist: Wird der Silberpfeil diesmal schonender mit den Reifen umgehen als zuletzt in Silverstone? In unserer Galerie zeigen wir Ihnen die Highlights vom Trainingsfreitag.

Mehr zum Thema GP Spanien (Formel 1)
Charles Leclerc - Ferrari - Sergio Perez - Racing Point - GP Ungarn 2020
Aktuell
Valtteri Bottas - Mercedes - GP Spanien 2020 - Barcelona
Aktuell
Charles Leclerc - Ferrari - GP Spanien 2020 - Barcelona
Aktuell