Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - Freitag - 13.11.2020 Motorsport Images
Charles Leclerc - Ferrari - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - Freitag - 13.11.2020
Rote Flagge - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - Freitag - 13.11.2020
Impressionen - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - Freitag - 13.11.2020
Daniel Ricciardo - Renault - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - Freitag - 13.11.2020 51 Bilder

Fotos GP Türkei 2020 (Freitag): Formel 1 im Rallye-Stil

F1-Fotos GP Türkei 2020 (Freitag) Formel 1 im Rallye-Stil

Nie hatten Formel 1-Autos mehr Abtrieb. Doch wenn der Asphalt glatt ist wie Babyhaut, die Temperaturen zu kalt und die Reifen zu hart, rutschen sie trotzdem. Wie am Trainingsfreitag von Istanbul. Wir haben die Highlights der Rallye-Einlagen gesammelt.

Neuer Asphalt, wenig Haftung, harte Reifen, kalte Temperaturen. Die Fahrer strauchelten am Trainingsfreitag von Istanbul. Und waren in den Kurven mehr quer unterwegs als es ihnen lieb war. Das sieht zwar spektakulär aus, und freute den ein oder anderen Fan an den TV-Bildschirmen, war für schnelle Rundenzeiten aber nicht förderlich.

An die war in den ersten 90 Trainingsminuten nicht zu denken. 1.000 PS starke Motoren waren zu viel für die widrigen Verhältnisse. Die Fahrer fühlten sich an Portimao erinnert. Schlimmer sogar. Der neue Asphalt, der erst ein paar Wochen vor dem Comeback in der Türkei aufgetragen wurde, fühlte sich noch rutschiger an als Eis.

So war es wenig verwunderlich, dass die kalten Hinterreifen praktisch in jeder Beschleunigungsphase durchdrehten. Dass die Fahrer reihenweise neben die Strecke gerieten. Und dass sich manche drehten: wie Max Verstappen, Valtteri Bottas oder Pierre Gasly zum Beispiel.

Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - Freitag - 13.11.2020
Motorsport Images

Trainingshighlights in Galerie

Einen großen Unfall baute keiner. Trotzdem unterbrach die Rennleitung die erste Übungseinheit für acht Minuten. Charles Leclerc hatte in seinem Ferrari gleich zu Beginn einen Poller umgefahren. Die Schrauben darunter waren eine potenzielle Gefahr. Daran hätte man sich leicht die Reifen aufschlitzen können. Die Streckenposten mussten Hand anlegen.

Die Fahrer konnten sich mit der 5,338 Kilometer langen Strecke und den 14 Kurven vertraut machen. Die Ingenieure verfluchten die Bedingungen. Der Erkenntnisgewinn lag im überschaubaren Bereich. Dabei hätten sie gerne jede erdenkliche Information, die ihnen weiterhilft, das passende Setup für Qualifying und Rennen zu finden.

Red Bull nutzte den Freitag, um Daten zur Aerodynamik zu sammeln. Messgitter hinter dem linken Vorderrad am Auto von Max Verstappen deuten auf mögliche Updates hin. Racing Point untersuchte mit FloViz-Farbe den Strömungsverlauf am Heckflügel. In unserer Fotoshow fassen wir den Trainingsfreitag von Istanbul zusammen.

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