Max Verstappen - Red Bull - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - Freitag - 2.8.2019 Motorsport Images
Alexander Albon - Toro Rosso - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - Freitag - 1.8.2019
Antonio Giovinazzi - Alfa Romeo - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - Freitag - 2.8.2019
Alfa Romeo - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - Freitag - 2.8.2019
Renault - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - Freitag - 2.8.2019 70 Bilder

F1-Fotos GP Ungarn 2019 - Freitag

Heißer Ritt auf verwinkeltem Kurs

Am Trainingsfreitag von Budapest schossen sich die 20 Fahrer auf den Hungaroring ein. Das Protokoll zählte ein paar Ausritte. Einige Teams testeten Updates. Wir haben die Bilder.

Auf zwei heiße Tage folgte eine Abkühlung. Am Trainingsfreitag (2.8.2019) hingen dichte Wolken über dem Hungaroring. Aus Angst vor dem Regen ließen die 20 Teams im Training keine Minute verstreichen. Zusammen spulten die Piloten bereits in der ersten Übungseinheit 541 Runden ab.

Bei Mercedes gab es zwei Extreme. Lewis Hamilton drehte 41 Runden, und damit die meisten im ersten Training. Valtteri Bottas quälte ein Motorproblem. Der Finne musste nach zwei Runden aussteigen. Die Mechaniker tauschten die problembehaftete Antriebseinheit.

Trainingshighlights in der Galerie

Die Fahrer suchten nach dem passenden Setup und den besten Linien auf dem 4,381 Kilometer langen Kurs. Manche rodelten dabei von der Bahn. Zum Beispiel Max Verstappen, den es am Freitagvormittag gleich zwei Mal erwischte. Oder Alexander Albon, der seinen Toro Rosso zu Beginn der zweiten Einheit in den Reifenstapel feuerte.

Der Hungaroring zählt zu den langsamsten Strecken im Kalender. Es gibt nur eine längere Gerade. Ansonsten reihen sich die sechs Links- und acht Rechtskurven in zügiger Abfolge aneinander. Da bleibt kaum eine Verschnaufpause. Weder für den Fahrer, noch für das Auto. Das kurvige Layout zwingt die Teams dazu, den maximal möglichen Anpressdruck aufzusatteln.

Daniil Kvyat - Toro Rosso - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - Freitag - 2.8.2019
Motorsport Images
FloViz-Farbe am Auto von Daniil Kvyat (Bargeboards und Unterboden).

Ferrari, McLaren, Alfa Romeo-Sauber, Racing Point und Renault widmeten sich ihren Upgrades. Manche haben mehr Neuteile dabei, wie zum Beispiel Ferrari, andere weniger, wie etwa Renault. Alfa-Sauber nutzte die ersten Trainingsminuten, um Daten für ein neues Heckflügelkonzept zu sammeln, das auf Effizienz abzielt. Es ist ein Test für die Highspeedstrecken von Spa und Monza, die direkt nach der Sommerpause anstehen.

Red Bull, Renault und Alfa bestückten ihre Autos im ersten Training mit Messgittern und Sensoren. Hierbei werden Windkanal, Simulator und Strecke abgeglichen, indem Staudrucksensoren den Luftstrom messen. Manche Teams experimentierten zudem mit zähflüssigen Farben (FloViz).

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die Bilder vom Freien Training aus Budapest – und garnieren sie mit interessanten Technik-Schüssen.

Motorsport Aktuell Ferrari - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - Donnerstag - 1.08.2019 F1 Fotos GP Ungarn 2019 - Donnerstag Ferrari mit neuen Bargeboards

Die Teams bereiten sich auf das letzte Rennen vor der Sommerpause vor.

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