F1-Gagen

Steuer-Gelder 2008

Foto: Daniel Reinhard 22 Bilder

Haben Sie sich immer schon einmal gefragt, wie viele Dollar McLaren diese Saison auf das Bankkonto von Lewis Hamilton überweist? Wir verraten es Ihnen. Und natürlich auch noch die Einkommen der anderen 21 F1-Piloten.

Der Krösus dieser Saison heißt Fernando Alonso. Renault musste in der Winterpause rund 28 Millionen Dollar Schmerzensgeld auf den Tisch legen, um den spanischen Ex-Weltmeister zum Hinterher-Fahren zu überreden. Dank einiger zahlungskräftiger Sponsoren findet sich der ehemalige McLaren-Pilot kurzfristig mit dem unterlegenen Material ab. Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, dass der 29-Jährige aus Oviedo in Zukunft zum WM-Favoriten Ferrari wechseln wird.

2008 keine "Pay-Driver"

Auch dank Alonsos Monstergage geht die Gehaltsschere bei Renault am weitesten auseinander. Teamkollege Nelson Piquet Jr. muss mit 26,5 Millionen Dollar weniger auskommen. Mit Kazuki Nakajima und Adrian Sutil (jeweils eine Mio. Dollar) verdienen nur zwei Piloten weniger als der Sohn des dreifachen Weltmeisters Nelson Piquet. Positiv festzuhalten ist, dass es 2008 erstmals keinen Pay-Driver gibt, also einen Fahrer, der das Team mit eigenen Sponsorengeldern unterstützt.

Von den Top-Teams kann sich Räikkönen jeden Monat den größten Lohnscheck abholen. Mit 22 Millionen Dollar verdient der Finne mehr als doppelt so viel, wie die beiden Silberpfeil-Piloten Lewis Hamilton (fünf Mio. Dollar) und Heikki Kovalainen (2,5 Mio. Dollar) zusammen. Auf Rang drei der Gehaltstabelle liegt der Brite Jenson Button. Seiner Jahresgage von rund 16 Mio. Dollar standen im vergangenen Jahr nur sechs WM-Zähler gegenüber.

Deutschland: Heidfeld vor Rosberg

Aus deutscher Sicht kommt Nick Heidfeld am besten weg. BMW-Sauber überweist jährlich rund elf Millionen Dollar an den Mönchengladbacher. Nico Rosberg erhält von Williams ca. fünf Millionen. Die Finanzbehörden sollten sich aber nicht zu früh freuen. Beide Piloten haben ihre Wohnsitze in der Schweiz bzw. Monte Carlo. Nur Timo Glock leistet sich den Luxus in der Nähe der Toyota-Fabrik in Köln zu wohnen. Unter dem Punkt "Einkünfte" muss der Toyota-Pilot 2008 eine Summe von rund zwei Millionen Dollar in seine Lohnsteuererklärung eintragen.

Diese Summen sind allerdings nur die Grundbezüge durch die Teams. Einige Piloten steigern ihr Salär durch zusätzliche Werbeeinnahmen und Erfolgsprämien. So erhält beispielsweise Lewis Hamilton einen McLaren Supersportwagen im Wert von vier Millionen Dollar, sollten er und das Team die F1-WM gewinnen.

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