Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 3. Juli 2020 Motorsport Images
Pierre Gasly - Alpha Tauri - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 3. Juli 2020
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 3. Juli 2020
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 3. Juli 2020
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 3. Juli 2020 48 Bilder

Trainingsanalyse GP Österreich 2020

Mercedes dominiert, Red Bull protestiert

Mercedes schockt die Konkurrenz. Und Lewis Hamilton ist schon wieder in Top-Form. Trotz der kurzen Rundenzeit auf dem Red Bull-Ring ist der Vorsprung der Silberpfeile riesig. Red Bull protestierte umgehend gegen den Titelverteidiger.

Red-Bull-Chef Christian Horner hielt selbst nach dem ersten freien Training noch an seinem Optimismus fest. "Die Vorbereitung im Winter war so gut wie lange nicht mehr, und wir gehen in unsere zweite Saison mit Honda. Wir sind so gut gerüstet wie noch nie in der Hybrid-Ära. Es fühlt sich an wie 2013."

Da hatte Horner noch die Hoffnung, dass der Rückstand auf Mercedes aus der ersten Trainingssitzung hauptsächlich auf die Reifenwahl oder ein moderateres Motorenprogramm zurückzuführen war. Mercedes fuhr soft, Red Bull medium. Die Mercedes waren schnell auf den Geraden, die Red Bull langsam. Unterschied: sechs Zehntel. Das sollte doch unter gleichen Voraussetzungen aufholbar sein. Glaubte man.

Die Ernüchterung folgte auf dem Fuß. Als am Nachmittag bei deutlich steigenden Temperaturen alle Top-Fahrer auf Pirellis weichster Mischung unterwegs waren, entfernten sich die schwarz lackierten Silberpfeile noch weiter vom Rest des Feldes. Der Vorsprung auf eine Runde war erdrückend. Und das auf der Strecke mit der kürzesten Rundenzeit. Und einem Kurs, auf dem die Mercedes im letzten Jahr noch verprügelt wurden.

Hamilton nahm Teamkollege Valtteri Bottas zwei Zehntel ab und legte zwischen sich und den schnellsten Verfolger 0,641 Sekunden. Das war weder ein Ferrari noch ein Red Bull, sondern ein Racing Point. Also ein pink lackierter Mercedes aus dem Vorjahr.

Die Gegner hatten viele Ausflüchte, um die Schlappe zu erklären. Red Bull machte einen verbogenen Frontflügel an Max Verstappens Auto für die bescheidenen Rundenzeiten des Holländers verantwortlich. Doch Alexander Albon war noch einmal zwei Zehntel langsamer.

Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 3. Juli 2020
Motorsport Images
Mercedes versuchte den Ball flach zu halten. Doch die Konkurrenz schlägt Alarm.

Mercedes versuchte den Ball flach zu halten und vermutet, dass die Gegner noch mit konservativen Motorprogrammen unterwegs waren. Die Ingenieure lesen das aus Verstappens Longrun. Da brachen die Zeiten von einer auf die andere Runde um eine Sekunde ein. "So als ob er auf ein anderes Motorprogramm geschaltet hätte." Es kann aber auch der Moment gewesen sein, an dem sich der Holländer seinen Frontflügel krumm gefahren hat.

Pirelli warnte davor, die schnellsten Runden falsch zu deuten. Die Strecke hätte rasend schnell an Grip zugelegt. Je später die Rundenzeit gefahren wurde, desto größer der Vorteil. Max Verstappen fuhr seine beste Runde aber nur vier Minuten vor Lewis Hamilton. Daniel Ricciardo und Lando Norris dafür später.

Bei den Longruns fielen die Abstände etwas geringer aus. Sebastian Vettels Bestzeit auf den Soft-Reifen können wir vergessen. Der Ferrari-Pilot fuhr als einziger im Feld die weichen Reifen am Ende des Trainings und das auch nur über sechs Runden.

Unter vergleichbaren Bedingungen war Valtteri Bottas auf den Soft-Gummis eine halbe Sekunde schneller als Sergio Perez und Max Verstappen. Lewis Hamilton legte die schnellste Rennsimulation auf den Medium-Reifen auf die Bahn. Eine halbe Sekunde vor Perez, sechs Zehntel vor Verstappen.

Sechs Dinge, die Sie wissen müssen...

Hat Mercedes einen Gegner?

Wenn Mercedes auf einer seiner Problem-Strecken so aufgeigt, dann muss man befürchten, dass die Saison schon gelaufen ist. Das erschreckende ist nicht die Doppelführung der Silberpfeile, sondern der Vorsprung auf einer Strecke, die normalerweise zusammen mit Interlagos die knappsten Abstände der Saison liefert.

Sechs Zehntel zum besten Nicht-Mercedes sind ein Wort. Da es sich dabei um einen Racing Point handelt, könnte man sagen, dass diese 0,641 Sekunden der Fortschritt zwischen einer Saison und der nächsten sind. Der Racing Point RP20 ist eine ziemlich gute Kopie des letztjährigen Mercedes W10.

Ferrari fehlten am ersten Trainingstag in der schnellsten Runde 0,657, Renault 0,668, McLaren 0,783 und Red Bull 0,911 Sekunden. Mercedes hat mit seinem großen Aerodynamik-Upgrade offenbar wieder einen Volltreffer gelandet. Unterboden, Heckflügel-Endplatten, Leitbleche und viele Oberflächen auf der Verkleidung sind neu. Der Abstand ist jedenfalls größer als bei den Testfahrten in Barcelona. Welche Rolle "DAS" gespielt hat, ist schwer zu sagen. Die Mercedes-Piloten haben es immer mal wieder eingesetzt.

Auf den Longruns sieht das Bild nicht viel anders aus. Max Verstappen bleibt trotzdem zuversichtlich. "Ich habe mir auf einer schnellen Runde den neuen Frontflügel beschädigt und musste danach mit einem anderen Modell fahren." Red Bull-Sportchef Helmut Marko hofft: "Wir waren heute noch nicht optimal unterwegs. Wenn alles passt und die Temperaturen steigen, sollten wir näher kommen. Man weiß ja aus der Vergangenheit, dass Mercedes dann seine Verkleidung aufschneiden muss, um keine Kühlprobleme zu bekommen."

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 3. Juli 2020
Wilhelm
Red Bull kam mit großen Erwartungen zum Heimspiel. Nun steht man mit dem Rücken zur Wand.

Ein frommer Wunsch, der Mercedes aber nicht mehr so hart treffen wird wie 2019. Der Titelverteidiger hat Vorkehrungen für extreme Bedingungen getroffen. Der größte Gegner von Mercedes wird wohl der Defektteufel sein. Valtteri Bottas beendete sein Training mit Getriebeproblemen. Die Gänge ließen sich nicht mehr einlegen. Der Finne musste deshalb seine Startübungen am Ende des Trainings abblasen.

Lewis Hamilton versuchte die starke Vorstellung von Mercedes herunterzuspielen: "Das Auto hat sich sehr gut angefühlt heute. Es sieht so aus, als hätten wir uns im Vergleich zum Vorjahr gut weiterentwickeln können. Auf die Zeiten am Freitag gebe ich aber generell nicht viel. Man weiß ja nicht, in welchem Power-Modus und mit welchen Spritmengen die anderen gefahren sind."

Valtteri Bottas klagte noch über Probleme mit der Balance: "Manchmal passt es in den schnellen Kurven, dann aber nicht in den langsameren und andersherum. Es wird wichtig, dass ich das Feintuning noch für die eine wichtige Runde am Samstag hinbekomme." Die zwei Zehntel Verlust auf Hamiltons schnellste Runde haben nicht nur technische Gründe. Hamilton erwischte auf dem Weg zu Kurve 3 einen Windschatten und war an der Stelle klar schneller als alle anderen.

Wird Racing Point zur Gefahr für Ferrari und Red Bull?

Vor Racing Point müssen sich einige fürchten. Jedenfalls im Kampf um die besten Startplätze. Die Positionen drei und sieben für Sergio Perez und Lance Stroll waren schon mal ein Warnschuss. Perez war schneller als beide Ferrari und beide Red Bull. Für McLaren und Renault bestätigen sich die Hochrechnungen, dass der Rennstall aus Silverstone mit seiner Mercedes-Kopie zu einem wehrhaften Gegner geworden ist.

Kevin Magnussen sprach für viele aus dem Verfolgerfeld: "Racing Point ist sehr schnell, für uns definitiv außer Reichweite. Ich würde sagen, sie sind so schnell wie wir befürchten mussten." Die Racing Point waren auch auf die Distanz ein ernstzunehmender Gegner für die üblichen Herausforderer von Mercedes. Sergio Perez lag mit beiden Reifentypen vor den Red Bull und den Ferrari. Auch Teamkollege Lance Stroll rangierte locker in den Top Ten. Da wird es wohl noch einige hitzige Debatten zu diesem Thema geben.

Lance Stroll - Racing Point - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 3. Juli 2020
xpb
Racing Point macht Ferrari ordentlich Feuer unterm Hintern.

Wie schlecht ist Ferrari im Moment?

Ferrari bewegt sich im Rahmen dessen, was man nach den Testfahrten erwarten durfte. Da Red Bull noch schwächelt, könnte es einen Fünfkampf um die Plätze hinter Mercedes geben. Auch Racing Point, Renault und McLaren lagen mit ihren schnellsten Runden auf Ferrari-Niveau.

Die Italiener haben sich mit Bedacht dazu entschieden, die ersten beiden Rennen noch mit der Barcelona-Version des SF1000 zu fahren. Man glaubt die aerodynamischen Fehler erkannt zu haben und will nun herausfinden, ob man mit seinem Verdacht richtig liegt. Auf der Suche nach mehr Abtrieb haben die Ingenieure offenbar die aerodynamische Stabilität vergessen.

Dazu wurden die roten Autos anders abgestimmt. Die Erkenntnis bei den beiden Österreich-Rennen sollen eine letzte Absicherung sein, bevor in Ungarn ein stark modifizierter Ferrari erscheint. Laut Teamchef Mattia Binotto ist das nur ein erster Schritt.

"Unser Auto hat nicht so funktioniert, wie es die Designer erwartet haben. Es gab Probleme mit der Korrelation der Windkanaldaten und der Strecke. Der Abtrieb lag nicht stabil genug an. Deshalb haben wir zuerst einen Schritt zurück gemacht, um dann einen nach vorne gehen zu können. Das Upgrade in Ungarn wird aber noch nicht alle unsere Probleme lösen. Mehr ging bei der begrenzten Zeit nicht."

Am ersten Trainingstag von Spielberg blieb Ferrari im Rahmen der Erwartungen. Die roten Autos sind kein Mercedes-Schreck. Und sie werden auch nicht automatisch auf Platz drei fahren. Dazu ist Racing Point zu stark.

Sebastian Vettel schwamm mit seinen Longruns gegen den Strom. Er legte mit 22 Runden auf den harten Reifen los und hing noch sechs Runden auf dem Soft-Gummi dran. Deshalb sind seine Rundenzeiten schwer mit der Konkurrenz zu vergleichen. Außer Ferrari probierten noch Alpha Tauri, Renault, Haas und Williams Pirellis härteste Mischung.

Lando Norris - McLaren - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 3. Juli 2020
Wilhelm
McLaren kam Ferrari näher als im Vorjahr, muss sich nun aber auch mit Racing Point rumschlagen.

Wer ist der König im Mittelfeld?

Gehen wir einmal davon aus, dass Ferrari und Red Bull mit ihrer Manpower in dieser Saison noch die Kurve kriegen und sich vom Verfolgerfeld absetzen werden. Dann wird die Schlacht um den vierten Platz wohl in einen Dreikampf zwischen Racing Point, McLaren und Renault hinauslaufen. Im Moment scheint Racing Point leicht die Nase vorne zu haben.

Da aber Technikchef Andy Green mit nur einem Upgrade in dieser Saison plant, könnte dieser Vorsprung im Verlauf der Saison dahinschmelzen. Renault und McLaren wollen kontinuierlich neue Teile an ihre Autos bringen, wenn auch nicht mehr in dem Umfang wie zuvor.

Zwischen Renault und McLaren stand es am ersten Trainingstag praktisch unentschieden. Renaults Aerodynamik-Upgrade hat offenbar gefruchtet. "Normalerweise zählt Spielberg nicht zu unseren besten Strecken", gab Ricciardo zu bedenken.

Welche Teams müssen sich Sorgen machen?

Das Bild ist noch nicht ganz scharf. Alpha Tauri, Alfa Romeo, Haas und Williams liegen am unteren Ende des Verfolgerfeldes und bewegen sich in einem Fenster von acht Zehntelsekunden. Romain Grosjean wagte schon nach dem ersten Trainingstag eine Einordnung: "Es gibt drei Gruppen. Vorne Mercedes, Red Bull und Racing Pont. Dann Ferrari, Renault und McLaren. Wir sind mit Alpha Tauri, Alfa Romeo und Williams in der letzten Gruppe. Da ist es ziemlich eng. Zwei Zehntel rauf oder runter können viel ausmachen."

Der Franzose macht sich keine Illusionen: "Unsere Konkurrenz ist größtenteils mit einem Upgrade nach Österreich gekommen, wir haben nur Optimierungen. Daraus müssen wir jetzt das Beste machen." Kevin Magnussen war mit seinem Haas ganz zufrieden, weigerte sich aber, Prognosen abzugeben. "Ich bin positiv, aber vorsichtig. Nach dem ersten Tag kannst du gar nichts sagen. Im letzten Jahr bin ich mit meinen Einschätzungen oft auf die Nase gefallen. Da lief es am Renntag anders als im Training."

Nicholas Latifi - Williams - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 3. Juli 2020
xpb
Williams ist am Ende des Feldes nicht mehr alleine. Man hofft, mit Haas, Alpha Tauri und Alfa Romeo kämpfen zu können.

Was bedeutet der Red Bull-Protest gegen Mercedes?

Um 18.22 verschickte FIA-Technikkommissar Jo Bauer zwei Protestnoten. Wie zu erwarten zweifelt Red Bull die Legalität der aktiven Spurverstellung von Mercedes an. Nach dem Trainingsergebnis war kein Waffenstillstand zu erwarten. Red Bull-Teamchef Christian Horner betonte, dass er auch deshalb Klarheit wolle, um bei einem positiven Bescheid der FIA sein eigenes "DAS"-System einzusetzen.

Da muss man sich fragen, wie Red Bull so schnell reagieren konnte, wo Mercedes dafür doch Jahre gebraucht hatte. Mercedes-Teamchef Toto Wolff war nicht einmal sauer: "Es ist gut, wenn wir danach Klarheit haben. Es ist vernünftig von Red Bull, jetzt schon eine Klärung zu suchen. Es wäre beim Re-Start der Formel 1 nicht gut gewesen, wenn am Sonntag das Resultat noch in Frage gestanden wäre."

Mercedes kann nicht viel passieren, auch wenn die Sportkommissare den Argumenten von Red Bull folgen. Das Ergebnis am Freitag ist ohnehin nur für die Galerie.

Longrun-Zeiten GP Österreich 2020

Fahrer Ø Zeit Runden Reifentyp Stint
Vettel 1.08,649 min 6 soft 2
Bottas 1.08,716 min 10 soft 1
Hamilton 1.08,955 min 12 soft 1
Perez 1.09,173 min 14 soft 1
Verstappen 1.09,113 min 11 soft 1
Kvyat 1.09,280 min 5 soft 1
Stroll 1.09,411 min 13 soft 1
Ocon 1.09,467 min 15 soft 1
Norris 1.09,508 min 5+7 soft 1+2
Sainz 1.09,512 min 13 soft 1
Leclerc 1.09,575 min 17 soft 1
Ricciardo 1.09,583 min 11 soft 1
Albon 1.09,651 min 11 soft 1
Ricciardo 1.09,658 min 7 soft 1
Grosjean 1.09,985 min 19 soft 1
Giovinazzi 1.09,726 min 14 soft 1
Gasly 1.09,728 min 13 soft 1
Räikkönen 1.09,981 min 14 soft 1
Russell 1.10,185 min 5 soft 1
Latifi 1.10,938 min 4 soft 1
         
Hamilton 1.08,261 min 9 medium 2
Perez 1.08,723 min 17 medium 2
Verstappen 1.08,866 min 19 medium 2
Bottas 1.08,939 min 8 medium 2
Ricciardo 1.09,116 min 17 medium 2
Stroll 1.09,121 min 17 medium 2
Albon 1.09,322 min 17 medium 2
Giovinazzi 1.09,460 min 18 medium 2
Norris 1.09,476 min 10 medium 3
Räikkönen 1.09,512 min 12 medium 2
Russell 1.09,656 min 7+11 medium 2+3
Magnussen 1.10,009 min 14 medium 2
         
Leclerc 1.09,013 min 11 hart 2
Vettel 1.09,113 min 22 hart 1
Ocon 1.09,199 min 13 hart 2
Gasly 1.09,800 min 20 hart 2
Grosjean 1.09,830 min 10 hart 2
Latifi 1.10,702 min 25 hart 2
Fahrer Ø Zeit Runden Reifentyp Stint
Vettel 1.08,649 min 6 soft 2
Bottas 1.08,716 min 10 soft 1
Hamilton 1.08,955 min 12 soft 1
Perez 1.09,173 min 14 soft 1
Verstappen 1.09,113 min 11 soft 1
Kvyat 1.09,280 min 5 soft 1
Stroll 1.09,411 min 13 soft 1
Ocon 1.09,467 min 15 soft 1
Norris 1.09,508 min 5+7 soft 1+2
Sainz 1.09,512 min 13 soft 1
Leclerc 1.09,575 min 17 soft 1
Ricciardo 1.09,583 min 11 soft 1
Albon 1.09,651 min 11 soft 1
Ricciardo 1.09,658 min 7 soft 1
Grosjean 1.09,985 min 19 soft 1
Giovinazzi 1.09,726 min 14 soft 1
Gasly 1.09,728 min 13 soft 1
Räikkönen 1.09,981 min 14 soft 1
Russell 1.10,185 min 5 soft 1
Latifi 1.10,938 min 4 soft 1
         
Hamilton 1.08,261 min 9 medium 2
Perez 1.08,723 min 17 medium 2
Verstappen 1.08,866 min 19 medium 2
Bottas 1.08,939 min 8 medium 2
Ricciardo 1.09,116 min 17 medium 2
Stroll 1.09,121 min 17 medium 2
Albon 1.09,322 min 17 medium 2
Giovinazzi 1.09,460 min 18 medium 2
Norris 1.09,476 min 10 medium 3
Räikkönen 1.09,512 min 12 medium 2
Russell 1.09,656 min 7+11 medium 2+3
Magnussen 1.10,009 min 14 medium 2
         
Leclerc 1.09,013 min 11 hart 2
Vettel 1.09,113 min 22 hart 1
Ocon 1.09,199 min 13 hart 2
Gasly 1.09,800 min 20 hart 2
Grosjean 1.09,830 min 10 hart 2
Latifi 1.10,702 min 25 hart 2
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