Charles Leclerc - Ferrari - GP Türkei 2021 Motorsport Images
Carlos Sainz - Ferrari - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021
Carlos Sainz - Ferrari - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021
Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021
Sergio Perez - Red Bull - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021 50 Bilder

GP Türkei 2021: Analyse Training & Longrun-Zeiten

Trainingsanalyse GP Türkei 2021 Ist Leclerc ein Siegkandidat?

Da ist Mercedes mit der Startplatzstrafe für Lewis Hamilton angezählt, doch Red Bull kann die Schwäche nicht nutzen. Noch nicht. Beide Fahrer klagten über Balanceprobleme. Sie müssen sich sogar vor Ferrari fürchten. In der Trainingsanalayse haben wir alle Infos und die Longrun-Zeiten.

Lewis Hamilton wird den GP Türkei bestenfalls vom elften Startplatz aus in Angriff nehmen. Dorthin verbannt ihn eine Motorstrafe, wenn er seinen Mercedes am Samstag auf die Pole Position stellt. Davon muss man nach dem ersten Trainingstag ausgehen. Der Weltmeister war Schnellster sowohl auf eine Runde als auch im Longrun. Obwohl auch er mit Untersteuern kämpfen musste. Sein Vorsprung ist groß genug, dass man ihm selbst von einem Start aus dem Mittelfeld einen Sieg zutrauen muss.

Max Verstappen kann die Strafe des Gegners momentan nicht nutzen. Die Red-Bull-Piloten klagten über gravierende Balanceprobleme. Sie fallen vom Untersteuern ins Übersteuern, egal ob die Autos auf viel oder weniger Anpressdruck getrimmt sind. Hat es damit zu tun, dass die Rundenzeiten wegen des abgeschliffenen Asphalts um zwei bis drei Sekunden schneller sind als es die Simulationen berechnet haben?

Damit passte bei allen die Basisabstimmung nicht. Mercedes hat offenbar effektiver darauf reagiert als die Konkurrenz. Die Fahrer lobten die Arbeiten an dem 2020 so rutschigen Streckenbelag. "Das ist eine völlig andere Rennstrecke mit dem Grip geworden. Wir sind fünf Sekunden schneller als im letzten Jahr", erklärte Daniel Ricciardo.

In der Form vom Freitag muss Red Bull sogar Ferrari fürchten. Die haben aber mit Charles Leclerc nur einen Fahrer in der Verlosung. Carlos Sainz startet wegen des Einsatzes des vierten Motors von hinten.

Es könnte es bis zum Rennen auch noch andere Fahrer mit Motorstrafen erwischen. Gerüchte im Fahrerlager sprechen von Sebastian Vettel und George Russell. McLaren plant aktuell nicht mit einem Motorwechsel. Angesichts der Stärke von Leclerc ist es wichtig mit beiden Autos in die Punkte zu fahren, zumal man damit rechnen muss, dass es Sainz bei dem Speed seines Autos auch in die Top Ten schafft.

Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021
Motorsport Images
Der gute Grip überraschte alle Piloten am Freitag in Istanbul.

Sechs Dinge, die Sie wissen müssen…

Warum wechselt Hamilton nur den Motor?

Mercedes machte nicht lange ein Geheimnis draus. Schon vor dem ersten Training meldete die FIA: Lewis Hamilton bekommt den vierten Motor. Und den vierten Auspuff, was aber im Rahmen des erlaubten Kontingents liegt. Damit muss der Weltmeister nur zehn Startplätze zurück. Und wird, wenn er es in der Qualifikation in die erste Startreihe schafft, immer noch von den Plätzen 11 oder 12 ins Rennen gehen. Damit kann er bei dem Speed, den die Mercedes am ersten Tag gezeigt haben, locker noch auf das Podium zu fahren.

Die Maßnahme von Mercedes zeigt zwei Dinge. Erstens: Das Problem liegt im Verbrennungsmotor. Turbolader, MGU-H, MGU-K, Batterie und Steuergeräte schaffen den erwarteten Lebenszyklus. Zweitens: In der WM geht es so eng zu, dass man sich gegen Max Verstappen und Red Bull keine Blöße geben will.

Bei einem Tausch der kompletten Antriebseinheit hätte Hamilton schlimmstenfalls von Platz 19 starten müssen, wenn nicht noch andere Mercedes-Kunden den Stecker ziehen. Darauf will man sich aber nicht verlassen. Acht Plätze weiter vorne am Start erhöhen die Chancen auf maximale Schadensbegrenzung. Hamilton fordert von sich selbst: "Ich muss auf die Pole Position fahren, wenn ich mit meiner Strafe eine Chance haben will."

Mercedes flog alle Triebwerke nach dem GP Russland zurück nach England, wo sie in Brixworth genau untersucht wurden. Dabei wurde festgestellt, dass der vierte Motor von Valtteri Bottas, der in Sotschi nach dem Freitagstraining vorsichtshalber ausgetauscht wurde, nicht mehr für einen Renneinsatz zu gebrauchen ist.

Das ließ die Vorsicht im Lager von Mercedes noch größer werden. Deshalb wurde Hamiltons vierter Motor mit den fünf anderen Komponenten eines der älteren Triebwerke verheiratet. Ein Ingenieur: "Das ist eine Arbeit, die willst du nur in der Fabrik machen, weil sie so aufwendig ist. Wir haben in den vergangenen sieben Jahren nur ein Mal Komponenten unterschiedlicher Antriebseinheiten an der Strecke gemischt."

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021
xpb
Lewis Hamilton startet am Sonntag bestenfalls vom elften Platz.

Wieso kommt Red Bull nicht in Fahrt?

In der Früh klagte Max Verstappen über Untersteuern, am Nachmittag über ein nervöses Heck im Mittelteil der Kurven. Die Folge von den Balanceprobleme: Hohe Reifentemperaturen in den Longruns. Red Bull hatte ganz klar seine Form noch nicht erreicht und ist im Moment kein Gegner für Mercedes. Verstappen verlor im Dauerlauf auf den Medium-Reifen im Schnitt eine halbe Sekunde auf Hamilton und zwei Zehntel auf Bottas. Leclerc saß ihm mit einer ähnlichen Lungrun-Vorstellung im Genick.

Red Bull drehte zwar erst am Ende des Longruns den Motor auf und war sofort um sechs Zehntel pro Runde schneller, doch Sportdirektor Helmut Marko sah darin keinen Lichtblick. "Auch wenn wir das einrechnen sind wir langsamer als Mercedes. Das Auto lenkt nicht ein. Dafür bricht das Heck aus. Auch wenn wir den Motor aufdrehen, muss vom Auto her noch etwas kommen." Teamchef Christian Horner pflichtet bei: "Das wird eine lange Nacht – hier an der Strecke und daheim in Milton Keynes."

Die Ingenieure können immerhin zwei unterschiedliche Abstimmungen miteinander vergleichen. Verstappen wurde mit mehr Abtrieb in das Training geschickt, Sergio Perez mit weniger. Die Sektorzeiten unterstreichen es. Perez gewann im zweiten Abschnitt mit den schnellen Kurven und der langen Gerade zwei Zehntel auf seinen Teamkollegen, verlor dafür aber im engen Sektor am Ende der Runde Zeit. Im Top-Speed fuhr der Mexikaner auf Mercedes-Niveau.

Hamilton dominiert im ersten und letzten Sektor, lässt aber im Mittelsektor Zeit auf die Ferrari und den einen Red Bull liegen. Ein Zeichen dafür, dass der Mercedes-Pilot mit mehr Anpressdruck unterwegs ist.

Im Istanbul Park wird mit dem Flügeltyp gefahren, der schon in Portimao zum Einsatz kam. Auch in Portugal lag Red Bull hinter Mercedes. Aber nicht so eklatant wie am ersten Trainingstag in der Türkei. "Richtig Schwierigkeiten hat Red Bull nur auf den Strecken, auf denen sie ihren Heckflügel nicht ausbalancieren können. Da ist dann der Flap am Frontflügel auf Anschlag. Da sind wir hier weit davon entfernt", wundern sich die Mercedes-Spione.

Im internen Mercedes-Vergleich war Hamilton deutlich schneller als sein Teamkollege. Das hat zwei Gründe. Valtteri Bottas reklamierte mehr Balanceprobleme als Hamilton, und er benutzte einen alten Motor, der am Samstag gegen ein frischeres Triebwerk getauscht wird. Hamiltons brandneuer V6-Turbo hat mehr Leistung als die betagte Version von Bottas.

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021
Red Bull
Max Verstappen und Sergio Perez suchten verzweifelt nach der richtigen Balance.

Kann Ferrari den Störenfried spielen?

Charles Leclerc verlor auf eine Runde nur 0,166 Sekunden auf den Trainingsschnellsten Hamilton. Und das im zweiten Versuch. Im ersten hatte der Ferrari-Pilot einen Hänger in der Schikane. Nach einer Abkühlrunde knackte Leclerc dann als einziger neben Hamilton die 1.24er Schallmauer. Er verlor dabei ausgerechnet im letzten Sektor Zeit, und das müsste wegen der vielen langsamen Passagen eigentlich der Ferrari-Sektor sein. Hätte der erste Versuch geklappt, muss man noch ein bis zwei Zehntel abziehen.

Da stellt sich die Frage: Man muss dem Beinahe-Sieger von Silverstone in Istanbul eine prominente Rolle in der Qualifikation zutrauen, auch wenn Ferrari einräumt, dass man möglicherweise mit weniger Benzin an Bord gefahren ist als Mercedes und den Motor mehr aufgedreht hatte?. Leclerc gewann in seiner schnellsten Runde im Vergleich zu Hamilton allein drei Zehntel auf den Geraden. Im Longrun ist Ferrari chancenlos gegen Mercedes. Aber mit einem Red Bull mit Balanceproblemen kann es Leclerc aufnehmen und dem WM-Zweiten Verstappen damit vielleicht in die Suppe spucken.

Ferrari-Teamkollege Carlos Sainz konzentrierte sich ausschließlich auf Longruns. Der Spanier wird wegen des Wechsels auf das neue Hybridsystem sowieso von hinten starten. Sainz spulte mit 23 Runden auf der Medium-Mischung die längste Rennsimulation ab. Und war im Mittel nur zwei Zehntel pro Runde langsamer als Perez, der es gerade mal auf die halbe Distanz brachte.

Charles Leclerc - Ferrari - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021
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Charles Leclerc kam Lewis Hamilton bei der Bestzeitenjagd sehr nahe.

Reißt die goldene McLaren-Serie?

Sieg in Monza, Pole Position in Sotschi. Da fragte sich jeder: Was hat McLaren in Istanbul zu bieten? Am ersten Trainingstag nur die Plätze 6 und 14. Die Longruns der McLaren-Piloten sind schwer zu deuten. Daniel Ricciardo spulte nur einen auf den Soft-Reifen ab, war dabei aber knapp langsamer als Fernando Alonso. Lando Norris war auf den harten Reifen unterwegs und kam auf den gleichen Schnitt wie Esteban Ocon, der auf seinem Reifensatz allerdings doppelt so lange durchhielt.

Lando Norris sprach von einem ordentlichen Tag, sieht aber noch Verbesserungsbedarf: "Ferrari ist klar schneller als wir." Kollege Daniel Ricciardo beruhigt: "Das Auto ist besser als es die Rundenzeiten vermuten lassen. Mir wurde die schnellste Runde gestrichen. Wir wissen, was wir für morgen ändern müssen."

Während Alpine im Moment auf McLaren-Niveau fährt, müssen Aston Martin und Alpha Tauri noch etwas Rundenzeit finden. Die Aston-Martin-Piloten klagten über massiven Gripmangel. "Uns fehlt einfach Abtrieb", hieß es im Team.

Pierre Gasly verlor im Soft-Dauerlauf eine halbe Sekunde auf Alonso und drei Zehntel auf Ricciardo. Seine Simulation auf den harten Reifen sieht nur deshalb besser aus, weil er die neun Runden am Ende des Trainings mit weniger Benzin an Bord gefahren ist. "Die Balance passt noch nicht ganz. Wir haben noch etwas zu viel Untersteuern", berichtet Alpha-Tauri-Teamchef Franz Tost.

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021
xpb
Vor dem Rennwochenende ließ der Promoter den Bitumen von der Asphaltoberfläche waschen.

Was ist mit dem Asphalt passiert?

Der frisch verlegte Asphalt war im letzten Jahr das große Sorgenkind. Er bot selbst auf trockener Strecke den Grip einer Eisbahn. Die Simulationen der Teams gingen für die neunte Ausgabe des GP Türkei von einer natürlichen Verbesserung des Streckenbelags aus, waren aber immer noch relativ pessimistisch.

Mercedes erwartete Rundenzeiten im Qualifying von 1.25 bis 1.26 Minuten, also zwei bis drei Sekunden schneller als im Vorjahr. Doch dann wurde alle positiv überrascht. Lewis Hamilton unterbot mit seiner Bestzeit im zweiten Training von 1.23,804 Minuten deutlich den absoluten Rundenrekord von Juan Pablo Montoya aus dem Jahr 2005. Der stand auf 1.24,770 Minuten. Insgesamt neun Fahrer blieben unter dieser Marke.

Was war passiert? Der Veranstalter hatte den Asphalt mit einem Hochdruck-Dampfstrahler von seiner obersten Bitumen-Schicht und dem eingelagerten Öl befreit. Die Piloten hatten das Gefühl auf einer anderen Rennstrecke zu fahren. "Viel mehr Grip als letztes Jahr", jubelte Lando Norris.

Was den Fahrern gefiel, brachte die Ingenieure ins Schwitzen. Sie hatten ihre Abstimmung auf der Basis von viel langsameren Rundenzeiten ausgelegt. Deshalb reduzierten die Teams Schritt für Schritt den Abtrieb.

Auch Pirelli wurde auf dem falschen Fuß erwischt: "Wir wurden erst spät über die Maßnahme informiert. Da hatten wir uns schon dazu entschieden, mit den Mischungen eine Stufe weicher zu gehen. Die Reifen waren schon produziert. Jetzt können die Teams mit den Softs nicht viel anfangen. Sie haben schon im Training versucht sie loszuwerden. Hätten wir vorher von den Gripverhältnissen gewusst, wären wir mit den drei härtesten Mischungen angereist."

Impressionen - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021
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Die Meteorologen rechnen nun für Qualifying und Rennen doch mit trockenen Bedingungen.

Was macht das Wetter?

Die Regenwahrscheinlichkeit sinkt. Im Qualifying auf 40 Prozent. Der Regen soll sich hauptsächlich auf den Vormittag konzentrieren. Mercedes fürchtet trotzdem, dass es in der Qualifikation nass wird. "Das passiert in letzter Zeit immer dann, wenn wir besonders stark sind." Einige Teams rechnen offenbar fest mit nasser Piste. Darunter auch Alpine. Fernando Alonso und Esteban Ocon verheizten am Freitag schon drei Reifengarnituren.

Am Sonntag wird kaum noch mit Regen gerechnet. Die Teams erwarten ein Trockenrennen. Regen am Samstag würde den Teams die Reifenwahl erleichtern. Der Soft-Gummi taugt nur für eine Runde. Deshalb werden bei trockener Piste am Samstag alle versuchen, mit dem Medium-Gummi über die Q2-Runde zu kommen. Wer auf den Soft-Reifen startet, ist automatisch zu zwei Boxenstopps verdammt.

GP Türkei 2021: Longrun-Zeiten

Fahrer Ø Rundenzeit Runden Reifentyp Stint
Alonso 1.28,876 min 5+4 soft 1+2
Ricciardo 1.29,017 min 5 soft 1
Mazepin 1.29,041 min 4 soft 2
Gasly 1.29,376 min 6 soft 1
Russell 1.29,418 min 3 soft 1
Latifi 1.29,609 min 7 soft 1
Tsunoda 1.29,805 min 9 soft 1
         
Hamilton 1.27,732 min 12 medium 1
Bottas 1.28,020 min 12 medium 1
Verstappen 1.28,223 min 12 medium 1
Leclerc 1.28,317 min 10 medium 1
Perez 1.28,538 min 11 medium 1
Sainz 1.28,771 min 23 medium 1
Stroll 1.28,855 min 14 medium 1
Latifi 1.28,932 min 12 medium 2
Vettel 1.29,029 min 16 medium 1
Räikkönen 1.29,275 min 15 medium 1
Giovinazzi 1.29,357 min 10 medium 1
Mazepin 1.29,787 min 7 medium 1
         
Gasly 1.28,428 min 9 hart 2
Russell 1.28,743 min 13 hart 2
Norris 1.28,814 min 5 hart 1
Ocon 1.28,893 min 10 hart 1
Tsunoda 1.28,995 min 5 hart 2
Schumacher 1.29,688 min 8 hart 1
Fahrer Ø Rundenzeit Runden Reifentyp Stint
Alonso 1.28,876 min 5+4 soft 1+2
Ricciardo 1.29,017 min 5 soft 1
Mazepin 1.29,041 min 4 soft 2
Gasly 1.29,376 min 6 soft 1
Russell 1.29,418 min 3 soft 1
Latifi 1.29,609 min 7 soft 1
Tsunoda 1.29,805 min 9 soft 1
         
Hamilton 1.27,732 min 12 medium 1
Bottas 1.28,020 min 12 medium 1
Verstappen 1.28,223 min 12 medium 1
Leclerc 1.28,317 min 10 medium 1
Perez 1.28,538 min 11 medium 1
Sainz 1.28,771 min 23 medium 1
Stroll 1.28,855 min 14 medium 1
Latifi 1.28,932 min 12 medium 2
Vettel 1.29,029 min 16 medium 1
Räikkönen 1.29,275 min 15 medium 1
Giovinazzi 1.29,357 min 10 medium 1
Mazepin 1.29,787 min 7 medium 1
         
Gasly 1.28,428 min 9 hart 2
Russell 1.28,743 min 13 hart 2
Norris 1.28,814 min 5 hart 1
Ocon 1.28,893 min 10 hart 1
Tsunoda 1.28,995 min 5 hart 2
Schumacher 1.29,688 min 8 hart 1
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