Charles Leclerc - Ferrari - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 16. April 2021 Motorsport Images
Sergio Perez - Red Bull - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 16. April 2021
Sergio Perez - Red Bull - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 16. April 2021
Esteban Ocon - Alpine - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 16. April 2021
Sergio Perez - Red Bull - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 16. April 2021 64 Bilder

F1-Trainingsanalyse Imola 2021: Ferrari überrascht

Trainingsanalyse F1 Imola 2021 Ist Ferrari ein Geheimfavorit?

Zwei Mercedes in Führung, neun Autos in einer Sekunde: Es geht eng zu in Imola. Aber nur weil Red Bull einen rabenschwarzen Tag erwischte. Die Überraschung sind Ferrari und Alpha Tauri. In der Analyse beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Training und blicken auf die Longrun-Zeiten.

Wenn neun Autos in einer Sekunde liegen, ist das ein gutes Zeichen. Wenn darunter sechs unterschiedliche Fabrikate sind, spricht das für Ausgeglichenheit im Feld. Wenn aber jedes Mal zwei Mercedes an der Spitze liegen, fühlt es sich an wie immer. Valtteri Bottas gewann beide Trainingssitzungen knapp vor Lewis Hamilton. Am Nachmittag erzielte der Trainingsschnellste des Vorjahres seine beste Runde sogar auf den Medium-Reifen.

Normalerweise liegt eine halbe Sekunde zwischen den Reifenmischungen Soft und Medium. Die Mercedes-Fahrer konnten das Delta nicht nutzen, weil zu Beginn der Soft-Longruns an den Motoren Kalibrierungsarbeiten durchgeführt wurden. Das drückte auf die Leistung.

Es war keine einfache Analyse. Einige Teams legten den Fokus am ersten Tag darauf, ihre Autos auf eine schnelle Runde zu trimmen. Ein guter Startplatz zählt in Imola fast so viel wie in Monte Carlo. Wenn am Sonntag nicht der große Regen kommt. Die Wahrscheinlichkeit liegt jetzt nur noch bei 60 Prozent. Es waren schon mal 80.

Die Gegner von Mercedes waren ausnahmsweise nicht die Red Bull, sondern Ferrari und Alpha Tauri. Beide residieren fast um die Ecke von Imola. Und beide fuhren Zeiten, die zumindest am Samstag eine Überraschung möglich erscheinen lassen. Haben die Hausherren nur der guten Stimmung zuliebe ihre Muskeln spielen lassen?

In ihren schnellen Runden waren Ferrari und Alpha Tauri mit etwas mehr Leistung unterwegs als die Top-Teams. Doch auch ihre Longruns konnten sich sehen lassen. Da lagen Charles Leclerc und Pierre Gasly vor den Mercedes-Piloten. Die Rundenzeiten sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Seit das Training nur noch eine Stunde dauert, laufen die Fahrer öfter in Verkehr. Und das verfälscht das Bild.

Red Bull versteckte unfreiwillig seine Qualitäten. Sergio Perez hatte auf den weichen Reifen nie eine freie Runde. Max Verstappen parkte sein Auto nach fünf Runden mit einer gebrochenen Antriebswelle an der Boxenausfahrt. Somit blieb die Frage unbeantwortet, ob Red Bull auch in Imola den Ton angeben kann. In der Früh fehlten dem WM-Zweiten nur 0,058 Sekunden auf die Bestzeit.

Die kühlen Bedingungen und der glatte Asphalt halfen den Red Bull-Jägern. Überhitzte Hinterreifen sind in Imola nicht das Problem. Eher das Gegenteil. "Die Strecke kommt uns etwas entgegen", gibt Hamilton zu. Wie Kollege Bottas warnt er: "Wir haben das Beste von Red Bull noch nicht gesehen." Deshalb trauten sich die Ingenieure auch noch nicht von einem Fortschritt zu sprechen. Es fehlt die Referenz zu Verstappen.

Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - Imola - GP Emilia Romagna - 16. April 2021
Wilhelm
Mercedes zeigte sich zufrieden. Die Balance des Autos sei besser als in Bahrain.

Sechs Dinge, die Sie wissen müssen...

Ist Ferrari ein Kandidat für die Pole Position?

Offiziell ist Valtteri Bottas mit 1.15,551 Minuten die schnellste Runde des Tages gefahren. Einer war noch schneller. Doch die Bestzeit von 1.15,367 Minuten wurde Leclerc gestrichen, weil der Ferrari-Pilot am Ausgang der Piratella-Kurve mit allen vier Rädern über die Streckenbegrenzung hinausgedriftet war. "Ein paar Zentimeter nur", entschuldigte sich der Monegasse.

Tatsächlich machte Leclerc in dieser speziellen Runde in Piratella fünf km/h auf Hamilton gut. Dazu noch drei Zehntel auf den Geraden. Ferrari gewann auf Mercedes hauptsächlich in den Bergauf-Passagen. Das ist ein Indiz für mehr Motorleistung.

So oder so: Ferrari ist beim Heimspiel besser sortiert als in Bahrain. Schon im ersten Training fehlten nur 0,232 Sekunden auf die Bestzeit. Am Nachmittag waren es 0,283 Sekunden. Diesmal mit Carlos Sainz am Steuer. Bei Leclercs bester gewerteter Runde waren die Reifen schon vier Runden alt. Auf eine Runde muss man also mit Ferrari rechnen. Die Pole Position wäre allerdings eine faustdicke Überraschung.

Ferrari testete den modifizierten Unterboden an beiden Autos und einen neuen Heckflügel an Leclercs SF21. Es lag aber nicht nur an den Upgrades, dass die roten Autos einen weiteren Schritt nach vorne machten. Wie Mercedes profitierte Ferrari auch von dem kühlen Wetter und dem im Vergleich zu Bahrain weniger aggressiven Asphalt. "Das verringert die Gefahr, dass die Hinterreifen zu heiß werden", bestätigte Teamchef Mattia Binotto.

Auch Alpha Tauri geigte vor der eigenen Haustür groß auf. Pierre Gasly kam bis auf 0,078 Sekunden an die Mercedes-Zeiten heran. Der Franzose jubelte: "Das war der beste Freitag, den wir je hatten. Vierter im ersten Training, Dritter im zweiten. Wir haben zunächst viel für die Qualifikation gearbeitet und erst im zweiten Teil des zweiten Trainings den Tank aufgefüllt."

Obwohl Gasly zum ersten Mal auf Sichtweite mit den Top-Teams fuhr, sollte man nicht mit der ersten Startreihe für Alpha Tauri rechnen. In den entscheidenden Runden drehte der Fahrer den Motor voll auf. Gasly nahm Mercedes auf den Geraden fünfeinhalb Zehntel ab. Auch Alpha Tauri brachte ein Upgrade nach Imola. Der Unterboden wurde mit neuen Finnen und Luftabweisern bestückt. Die Autos aus dem nur 30 Kilometer entfernten Faenza präsentierten sich schon im letzten Jahr auf dieser Strecke in einer exzellenten Form.

Charles Leclerc - Ferrari - Formel 1 - Imola - GP Emilia Romagna - 16. April 2021
Wilhelm
Charles Leclerc wurde die schnellste Runde gestrichen. Und dann leistete er sich auch noch einen Abflug.

Warum musste Max Verstappen aussteigen?

Das zweite Training von Max Verstappen endete nach fünf Runden. Kaum hatte der Holländer aus der Rivazza-Kurve beschleunigt, wurde sein Red Bull langsam. "Ich habe einen starken Schlag im Heck gespürt. Es fühlte sich an, als wäre etwas gebrochen." Der WM-Zweite sollte Recht behalten. Eine Antriebswelle brach. Ein eher seltener Defekt heutzutage. Verstappen versuchte den abgekürzten Arbeitstag mit Humor zu nehmen: "Ich mag Italien eigentlich, aber Italien scheint etwas gegen mich zu haben." Zur Erinnerung: Verstappen konnte 2020 keinen der drei italienischen Grand Prix beenden.

Nachdem Verstappen seinen RB16B an der Boxenausfahrt abgestellt hatte, spielten sich unglaubliche Szenen ab. Der Red Bull wurde ins Fahrerlager gezogen und stand dort für zehn Minuten völlig unverhüllt. Von Red Bull-Mechanikern keine Spur. Sie hätten das Auto nicht berühren dürfen, weil es außerhalb der Boxengasse stand. Aber sie hätten wenigstens ungebetene Spione verscheuchen können.

So posierte sogar die Polizei vergnügt mit dem havarierten Auto. Auch als der Red Bull auf den Abschleppwagen gehievt wurde, war keiner vom Team zu Stelle. Stattdessen machten Zaungäste aus jedem Blickwinkel Fotos. Dann setzte sich der Lastwagen mit seiner teuren Fracht Richtung Stadt in Bewegung. Und die Bordkamera im Auto mit der Startnummer 33 filmte munter die kleine Rundfahrt.

Der Umweg erklärt sich so. Die Boxengaragen sind mit LKWs nur von einer Seite aus erreichbar. Die liegt genau entgegengesetzt. Einer im Publikum scherzte: "Wenn der Lastwagenfahrer ein Ferrari-Fan ist, fährt er das Auto erst einmal zur Inspektion nach Maranello."

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - Imola - GP Emilia Romagna - 16. April 2021
Wilhelm
Max Verstappen konnte am Nachmittag nicht für den Rest des Wochenendes üben.

Geht das Duell Mercedes gegen Red Bull weiter?

Es war der perfekte Tag für Mercedes. Und ein rabenschwarzer für Red Bull. Mercedes feierte in beiden Trainingssitzungen Doppelsiege. Beide Male Bottas vor Hamilton. Die schwarz lackierten Silberpfeile fühlten sich auf dem Kurs von Imola deutlich wohler als in Bahrain.

Das lag nicht nur an einem Aerodynamik-Paket, sondern auch an Asphalttemperaturen von nur 27 Grad und dem relativ glatten Untergrund. Diese Kombination reduzierte die Gefahr, dass die Hinterreifen überhitzen. Genau das hatte in Bahrain für die Instabilität im Heck gesorgt. Je wärmer es war, desto schlimmer die Auswirkungen.

Red Bull fuhr am Nachmittag nur mit halber Kraft. Verstappen war nach fünf Runden nur Zuschauer. Sergio Perez kam am Vormittag nur 15 Runden weit. Eine Kollision mit Esteban Ocon beendete sein Training vorzeitig. In der zweiten Sitzung schaffte der Mexikaner nur die sechstbeste Zeit. "Im Longrun lief es besser als auf eine Runde", gab Red Bulls Neuzugang zu. Das belegen auch die Zahlen. Perez war auf den Medium-Reifen im Schnitt nur ein Zehntel langsamer als Hamilton, legte aber vier Runden mehr zurück.

Bei der Analyse der Sektorzeiten fällt auf, dass Mercedes im ersten und dritten Abschnitt die Bestzeit fährt, sich im Mittelsektor mit den schnellen Kurven Ferrari und Alpha Tauri geschlagen geben muss. Die schnellen Kurven waren schon in Bahrain der wunde Punkt des Autos.

Aus den Sektorzeiten von Red Bull lässt sich wenig herauslesen. Der Tag lief einfach nicht optimal für das Team aus Milton Keynes. "Die Balance des Autos könnte besser sein", ermahnte Verstappen seine Ingenieure. Und munterte sie gleichzeitig auf: "Es bedeutet nicht das Ende der Welt, dass ich das zweite Training auslassen musste. Wir sollten uns jetzt auf uns selbst konzentrieren und nicht so sehr auf die anderen schauen."

Valtteri Bottas - GP Imola - 2021
Motorsport Images
Zwei Mal Training, zwei Mal Bottas vor Hamilton. Die Abstände waren aber knapp.

Was war mit den McLaren los?

Im ersten Training versteckte sich McLaren auf den Plätzen 10 und 13. Der zweite Part des Freitagstrainings lief mit den Rängen 8 und 18 nicht viel besser. In Bahrain war McLaren noch die dritte Kraft. Darum streiten sich in Imola im Moment nur Ferrari und Alpha Tauri. McLaren fährt zur Zeit noch auf dem Niveau von Aston Martin und Alpine.

Lando Norris konnte sich am Nachmittag steigern und in die Top Ten aufrücken. Der Engländer räumte aber ein, dass Ferrari und Alpha Tauri unerreichbar waren: "Das Auto war nicht so einfach zu fahren wie beim Saisonauftakt. Es ist in Imola auch schwieriger, alles in eine Runde zu packen." Daniel Ricciardo fehlt noch das Vertrauen in sein neues Sportgerät: "In den schnellen Kurven konnte ich nicht so attackieren wie gewollt. Ich lasse zu viel Zeit in der Tamburello-Schikane liegen. In Imola ist Vertrauen alles. Diese Strecke verzeiht keinen Fehler."

Haben sich Aston Martin und Alpine gesteigert?

Aston Martin und Alpine fehlten in Bahrain eine halbe Sekunde auf die erste Gruppe des Mittelfeldes. Daran hat sich trotz Upgrades in beiden Lagern nicht viel geändert. Dass man plötzlich auf dem Niveau von McLaren fährt, liegt daran, dass der WM-Dritte noch nicht seine Normalform erreicht hat. Dafür werden sich die beiden Sorgenkinder wieder mit Alfa Romeo herumschlagen müssen. Antonio Giovinazzi fuhr auf eine Runde und über die Distanz auf Augenhöhe.Vielleicht wird sogar Williams ein Gegner. Nicholas Latifi überraschte mit der zwölftschnellsten Zeit und einem starken Longrun auf Soft-Reifen. Wir erinnern uns: Imola war 2020 das beste Rennen des Traditionsrennstalls aus Grove.

Sebastian Vettel kann trotzdem eine kleine Steigerung feststellen. "Das Auto fühlt sich besser an als in Bahrain. Wir haben ein paar neue Sachen am Auto, und wir haben das Auto besser eingestellt. Ich fühle mich mehr und mehr zuhause." Trotzdem fehlten Vettel noch 0,355 Sekunden auf Lance Stroll, der wie schon in Bahrain Mühe hatte, in die vordere Hälfte des Feldes vorzustoßen.

"Seit die Trainingssitzungen nur noch eine Stunde dauern, ist viel mehr los auf der Strecke. Es ist schwieriger geworden, im richtigen Moment die Reifen auf Temperatur und eine freie Strecke zu haben", entschuldigte sich Vettel. Der Rückstand betrug aber auch im Longrun durchschnittlich drei Zehntel.

Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 - Imola - GP Emilia-Romagna - 16. April 2021
xpb
Sebastian Vettel konnte noch nicht andeuten, dass die Trendwende in imola gelingt.

Aston Martin nahm Änderungen an den Leitblechen, den Spiegelhalterungen und am Heckflügel vor. Trotzdem macht das Team weiter Politik gegen die Regeländerungen. Teamchef Otmar Szafnauer empfiehlt allen Ernstes die Aero-Regeln noch einmal zu überdenken, um Autos mit geringer und starker Anstellung gleichzustellen. Daraus spricht schon fast Verzweiflung. Da Szafnauer die Formel 1 gut genug kennt und eigentlich wissen müsste, dass so ein Vorstoß sinnlos ist, muss man annehmen, dass der Auftrag zu der Kampagne von Teambesitzer Lawrence Stroll kommt.

Auch Alpine tauchte mit einem modifizierten Auto in Imola auf. Der Frontflügel und der Unterboden zeigten neue Elemente. Am Ergebnis hat das nicht viel geändert. Nachdem Fernando Alonso am Morgen mit knapp neun Zehntels Rückstand auf die Bestzeit noch vielversprechend auf Rang 7 landete, ging es am Nachmittag rückwärts. Den Renault-Piloten fehlten 1,2 Sekunden auf Bottas. Alonso zog trotzdem ein positives Fazit: "Ich bin happy mit den neuen Teilen. Es fühlt sich wie ein Schritt vorwärts an." Esteban Ocon wünscht sich noch eine bessere Fahrzeug-Balance.

Wie viele Unfälle darf Nikita Mazepin noch bauen?

Vier Dreher und ein Unfall in Bahrain. Eine weitere Pirouette und ein Mauerkuss in Imola. Nachdem Nikita Mazepin seinen Haas im ersten Training ausgangs Rivazza in die Mauer gesteckt hat, ließ es der Russe am Nachmittag etwas vorsichtiger angehen. Teamchef Guenther Steiner beruhigte die Gemüter: "Er ist im Moment der Prügelknabe. Hin und wieder probiert er noch zu viel. Das ist Teil des Lernprozesses. Lernen bedeutet Schmerzen. Klar ist aber auch, dass er irgendwann aufhören muss, Unfälle zu bauen."

Mick Schumachers erster Trainingstag verlief relativ ereignislos aber lehrreich. Der Deutsche im Haas spulte 46 Runden ab und stellte fest, dass es nicht nur schwierig ist bei dem kühlen Wetter die Reifen auf Temperatur zu bringen, sondern sie in ihrem Arbeitsfenster zu halten. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen blieb er auf der Strecke und hängte Mazepin um eine halbe Sekunde ab.

Der Crashpilot beschwerte sich: "Das Auto fühlt sich an, als würde ich auf Eis fahren. Der Unfall war mein Fehler, aber ich könnte nicht ruhig schlafen, wenn ich das Gefühl hätte, Rundenzeit liegen zu lassen. Es liegt jetzt an mir, so schnell wie möglich zu fahren und trotzdem auf der Strecke zu bleiben."

F1 Imola - Longrun-Zeiten Training 2

Fahrer Ø Rundenzeit Runden Reifentyp Stint
Leclerc 1.19,309 min 6 soft 1
Sainz 1.20,057 min 15 soft 1
Gasly 1.20,197 min 10 soft 1
Tsunoda 1.20,308 min 12 soft 1
Latifi 1.20,677 min 12 soft 1
Norris 1.20,712 min 8 soft 1
Ricciardo 1.20,904 min 5 soft 1
Alonso 1.21,014 min 12 soft 1
Räikkönen 1.21,164 min 10 soft 1
         
Gasly 1.19,126 min 4 medium 2
Leclerc 1.19,232 min 8 medium 2
Bottas 1.19,613 min 6 medium 2
Hamilton 1.19,759 min 6 medium 2
Perez 1.19,853 min 10 medium 1
Giovinazzi 1.20,332 min 8 medium 1
Ocon 1.20,489 min 13 medium 1
Stroll 1.20,510 min 12 medium 1
Vettel 1.20,861 min 13 medium 1
Ricciardo 1.21,028 min 4 medium 2
Schumacher 1.21,364 min 6 medium 1
         
Russell 1.20,105 min 13 hart 1
Fahrer Ø Rundenzeit Runden Reifentyp Stint
Leclerc 1.19,309 min 6 soft 1
Sainz 1.20,057 min 15 soft 1
Gasly 1.20,197 min 10 soft 1
Tsunoda 1.20,308 min 12 soft 1
Latifi 1.20,677 min 12 soft 1
Norris 1.20,712 min 8 soft 1
Ricciardo 1.20,904 min 5 soft 1
Alonso 1.21,014 min 12 soft 1
Räikkönen 1.21,164 min 10 soft 1
         
Gasly 1.19,126 min 4 medium 2
Leclerc 1.19,232 min 8 medium 2
Bottas 1.19,613 min 6 medium 2
Hamilton 1.19,759 min 6 medium 2
Perez 1.19,853 min 10 medium 1
Giovinazzi 1.20,332 min 8 medium 1
Ocon 1.20,489 min 13 medium 1
Stroll 1.20,510 min 12 medium 1
Vettel 1.20,861 min 13 medium 1
Ricciardo 1.21,028 min 4 medium 2
Schumacher 1.21,364 min 6 medium 1
         
Russell 1.20,105 min 13 hart 1
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