F1-Interessenten

Bewerber blicken gebannt nach London

GP Spanien 2009 Foto: dpa 32 Bilder

Nicht nur die aktiven Formel 1-Teams verfolgen den Krisengipfel in London mit Interesse. Von der Entscheidung über die Budgetgrenze sind auch die vielen Bewerber für einen Platz in der Königsklasse betroffen.

Die Ankündigung eines Budget-Limits hat ihre Wirkung nicht verfehlt. In den letzten Wochen gingen zahlreiche Bewerbungen von Rennställen ein, die sich in der kommenden Saison gerne mit Ferrari, McLaren & Co. messen würden. Sie alle hoffen nun, dass FIA Präsident Max Mosley in der Verhandlung mit der Teamvereinigung FOTA und Bernie Ecclestone nicht von seinem geplanten Sparkurs abkommt.

Hoffnung auf niedriges Budget-Limit

Die Bewerber, die meist aus unterklassigen Rennserien stammen, können sich den Einstieg nur bei einer massiven Kostensenkung leisten. Sollten sich die Gegner eines Budget-Limits am Ende durchsetzen, würde das das Aus für einen Großteil der möglichen Neueinsteiger bedeuten. Dabei hat die FIA ihren ersten Vorschlag für ein Ausgabenlimit in Höhe von 30 Millionen schon auf 45 Millionen Euro aufgestockt. Bei einer weiteren Erhöhung würde sich das Feld der Interessenten wohl deutlich reduzieren.
 
Der FIA liegen zwölf Anfragen von potenziellen neuen Teams für 2010 vor. Die Interessenten werden je nach finanzieller und technischer Ausstattung in drei Gruppen eingeteilt: feste Zusagen, Bewerber mit Fragezeichen, Träumer. Zur ersten Gruppe zählen nur Lola, Prodrive, USGP und ein spanisches Team, das von Ex-Benetton-Teammanager Joan Villadelprat und Konstrukteur Sergio Rinland geleitet wird. Es hat bereits eine große Fabrik in der Nähe von Barcelona angemietet und verfügt über einen großen Investor.

Auch Litespeed bekundet Interesse

Auch die GP2-Teams ART und iSport stehen auf der Liste. Super Aguri hat sich genauso in Paris gemeldet wie ein Rennstall des früheren Simtek-Chefs Nick Wirth, der zur Zeit für die ALMS-Serie in Amerika Sportwagenchassis baut. Einen Tag vorn der entscheidenden Sitzung hat auch der Formel-3-Rennstall Litespeed offiziell sein Interesse bekundet. "Möglicherweise gibt es keinen besseren Zeitpunkt mehr, um die Formel-1-Arena zu betreten", sagte Teamchef Nino Judge in einer Presseerklärung.

"Wir wissen zum jetzigen Zeitpunkt nicht, ob die Budgetgrenze noch mal geändert wird und wir wissen natürlich auch nicht, ob unsere Bewerbung akzeptiert wird", meinte Judge. Der Punkt sei einfach der, dass nicht viel Zeit bleibe, um 2010 in der Startaufstellung zu stehen. "Wir müssen einige Risiken eingehen, um die Vorbereitungszeit zu maximieren", meinte Judge. Helfen soll bei dem Projekt auch der ehemalige Force-India-Teamchef Mike Gascoyne.

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