Frédéric Vasseur - Alfa Romeo - Formel 1 Wilhelm
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Alfa Romeo-Teamchef Vasseur im Interview

Fahrer-Entscheidung frühestens im Oktober

Im Interview spricht Alfa Romeo-Teamchef Frédéric Vasseur über den Neustart der Formel 1, die Saisonziele, die Ungewissheit des Rennkalenders, die Budgetobergrenze ab 2021, das Geschäft Formel 1 und den Fahrermarkt.

Wann hat Alfa-Romeo-Sauber die Arbeit nach dem Shutdown wieder aufgenommen?

Vasseur: Jedes Team hatte einen anderen Termin, weil wir ja nicht alle gleichzeitig unsere Zentralen zugesperrt hatten. Wir haben unsere Fabrik am 25. Mai wieder geöffnet.

Wie ist die Belegschaft aufgeteilt?

Vasseur: Wir versuchen, gewisse Leute weiter im Home Office zu halten. Es wird sich von Woche zu Woche und von Abteilung zu Abteilung verändern. Schritt für Schritt kehren wir zurück.

Wann denken Sie, dass Sie die Fabrik ganz normal betreiben können?

Vasseur: Ich hoffe, ziemlich schnell. Sicher können die Leute im Home Office auf gewisse Weise flexibel arbeiten. Aber es wird ein Punkt kommen, an dem das nicht mehr geht. Dann müssen wir alle wieder zurück in den normalen Rennmodus.

Wie schwer hat die Krise das Team getroffen?

Vasseur: Zuerst einmal hat sich keiner aus der Mannschaft mit dem Virus angesteckt. Alle sind gesund. Das ist das wichtigste. Die Auswirkungen auf das Team waren mehr psychologischer Natur. Wir waren bereit, das Rennen in Melbourne zu fahren. Und dann musst du eine Pause von fast drei Monaten verkraften. Es war sicher das erste Mal für jeden von uns, solange weg vom Rennfahren zu sein. Die anderen Konsequenzen werden wir mit der Zeit sehen. Wichtig war es zunächst, dass alle aus unserem Team sicher waren.

Sehen Sie auch das Positive in der Krise? Die Formel 1 musste die offensichtlichen Probleme angehen und schnell lösen.

Vasseur: Ich will nicht davon sprechen, dass diese Krise eine positive Seite hatte. Aber aufgrund der Krise mussten wir ernsthafte Entscheidungen treffen. Die FIA und die FOM haben gute Arbeit geleistet. Sie haben dringende Entscheidungen gefällt zur Steuerung, zum technischen und sportlichen Reglement, zum Cost-Cap. Da haben wir zum Glück Lösungen gefunden.

Vasseur & Binotto - GP Bahrain 2019
Motorsport Images
Alfa Romeo kämpfte wie McLaren für eine niedrigere Budgetobergrenze in der Formel 1. Ferrari wollte sie hingegen nicht zu weit absenken.

Kommen wir auf den Budgetdeckel und dessen Auswirkungen zu sprechen. Wie viele Mitarbeiter beschäftigt Alfa Romeo-Sauber in Hinwil?

Vasseur: Ungefähr 500.

Werden Sie mit dem Budgetdeckel ab 2021, der bei 145 Millionen Dollar liegt, Anpassungen vornehmen müssen?

Vasseur: Nein, weil wir 2021 mit unserem Budget unterhalb des Cost-Caps liegen werden. Deshalb glaube ich nicht, dass wir irgendwelche Änderungen bei den Kosten oder dem Teampersonal vernehmen werden müssen.

Wie sieht es für die beiden Jahre darauf aus? Die Kosten werden um jeweils 5 Millionen Dollar fallen.

Vasseur: Es ist schwer, heute ein genaues Bild der Zukunft zu zeichnen. Wir können noch nicht einmal Vorhersagen zu diesem Jahr treffen. Wir wissen nicht, wie viele Rennen wir tatsächlich haben werden. Und wir wissen nicht, was wir tatsächlich in Zukunft einnehmen werden – von den Sponsoren und aus den Prämientöpfen. Wir wissen nicht, wie sich die Krise auf die Formel 1 im Allgemeinen auswirken wird. Mit den 2022er Autos müssen und gehen die Kosten runter. Aber ich denke, dass wir keine Strukturanpassungen im Team vornehmen müssen und weiterhin unterhalb des Cost-Caps liegen werden.

Angenommen der Budgetdeckel wäre schon da: Liegen Sie aktuell auch unter der Grenze von 135 Millionen, die ab 2023 greift?

Vasseur: Wissen Sie, die momentane Situation ist für alle schwierig. Die Budgets werden drastisch runtergehen. Wir werden auf jeden Fall darunter sein. Das sind die Folgen der Krise. Jedes einzelne Team wird sich an diese neue Situation in den nächsten sechs bis acht Monaten anpassen müssen.

Bislang war die Formel 1 kein besonders nachhaltiges Geschäftsmodell. Das soll sich dann ab 2021 ändern. Stichwort Kosteneinsparungen und gerechtere Geldverteilung. Glauben Sie, dass man auf lange Sicht sogar Gewinn erwirtschaften kann?

Vasseur: Auf unsere Situation hat das Cost-Cap keine große Auswirkungen. Wir waren und sind unterhalb der genannten Budgets. Den großen Unterschied macht für uns die erhöhte Ausschüttung des Preisgeldes und die Tatsache, dass die neuen Autos ab 2022 billiger sind. Aber wir werden immer noch weit weg davon sein, Profit zu erwirtschaften. Sicher ist es ein Schritt nach vorne. Wir werden trotzdem straucheln, den Break-Even zu erreichen. Sicher wollen wir mehr. Darauf werden wir hinarbeiten.

Werden die neuen Regeln tatsächlich zu mehr Chancengleichheit führen?

Vasseur: Das ist zumindest das Ziel. Die Budgetverringerung wird eine große Aufgabe für die großen Teams und weniger eine für die kleinen. Mit einem stabilen Reglement werden wir eine Annäherung bei der Performance erleben. Ich erwartete aber nicht, dass wir ab 2022 vor Mercedes oder Ferrari liegen. Aber sicher wird es einfacher für uns als für die großen Teams, damit umzugehen.

Was ist dann ein realistisches Ziel für ein Team wie Alfa Romeo-Sauber? Sogar Podestplätze?

Vasseur: Mit einem engeren Feld könntest du als kleines Team an einem guten Wochenende, an dem alles passt, nicht weit weg davon sein. Es wird für uns möglich sein, gute Ergebnisse zu erzielen. Aber wir müssen jetzt erst einmal weiter am Gesamtbild arbeiten. Die Auswirkungen der Krise werden für alle riesig sein. Vom Topteam bis zur kleinsten Mannschaft. Uns muss allen klar sein, dass es nicht mehr möglich ist, dass jeder ein Vermögen im Jahr ausgibt. Wir müssen auf den Boden kommen. Das ist auch wichtig für das Image des Sports. Ich denke deshalb, dass die getroffenen Entscheidungen gute waren. Aber es kann immer mehr kommen.

Was würden Sie denn vorschlagen? Was soll mehr gemacht werden?

Vasseur: Es gab verschiedene Diskussionen. Manche wollten die Kosten nicht weg von den ursprünglich veranschlagten 175 Millionen Dollar bringen. McLaren und wir setzten uns für 100 Millionen ein. Das war vielleicht ein bisschen optimistisch gedacht. Jedes Team hat unterschiedliche Ansichten. Jeder steckt in einer anderen Situation, vertritt eine andere Position. Im Prinzip sind wir in der Mitte gelandet. Wir haben jetzt zumindest einen Anfang gemacht. Schauen wir, was in Zukunft passiert.

Braucht die Formel 1 auch eine Kostenschranke für den Fahrermarkt. Das war etwas, was Cyril Abiteboul von Renault vorgeschlagen hat.

Vasseur: Das würde Sinn machen. Es ist schwierig, eine Gehaltsobergrenze für die Teams zu haben, aber nicht für die Fahrer. Aber wir müssen die richtige Balance finden. Um ehrlich zu sein, ist für die Mehrheit der Teams ein Cost-Cap für den Fahrermarkt kein Thema.

Wäre es eine Option, die Fahrergehälter in das Budget-Cap zu integrieren? Im Moment sind sie ja wie die Motoren eine Ausnahme.

Vasseur: Das könnte eine Option sein. Der Vorteil davon wäre, die Teams dazu zu bringen, in junge Fahrer zu investieren. Das wäre gut für die Nachwuchskategorien und die weltweite Pyramide des Motorsports. Es würde Sinn machen, denke ich. Aber wir müssen jetzt erst einmal einen Schritt vor dem nächsten machen. Erst einmal muss alles funktionieren – dann denken wir über die Fahrer nach.

Qualifying - GP Österreich 2019
Motorsport Images
Die Topteams sieht Vasseur auch mit dem Budget-Cap nach wie vor im Vorteil.

Geld ist die eine Sache. In welchen Bereichen sind die Topteams besser?

Vasseur: Das stimmt. Geld allein ist es nicht. Ich kenne ihre Bilanzaufstellung nicht. Sicher ist, dass die Topteams nicht mehr in der Lage sein werden, 1.000 oder 1.200 Angestellte zu haben. Sicher ist aber auch, dass sie einen großen Vorsprung haben mit der Struktur, mit ihrer Technologie und ihrem Wissen in jedem einzelnen Bereich. Für mich wird es mit den neuen Regeln das wichtigste sein, für Stabilität zu sorgen. Wenn das gegeben ist, wird sich das Feld mit der Zeit zusammenschieben.

Sie haben es angesprochen: Die Auswirkungen der Krise auf 2020 und darüber hinaus sind groß. Glauben Sie, alle zehn Teams werden es überstehen?

Vasseur: Ich hoffe es, weil alle Teams in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen haben, um ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Ich hoffe, jeder wird es überleben. Ich weiß, das ist nicht einfach.

Braucht die Formel 1 mehr Teams?

Vasseur: Bevor wir daran denken, müssen wir erst einmal alle bestehenden Teams retten. Die Umsätze werden in den nächsten Monaten nicht wachsen. Wenn sich den Topf zwölf statt zehn Teams teilen müssten, würde das dem Feld nicht helfen, glaube ich.

Kurzfristig nicht. Aber sind die neuen Regeln attraktiv genug, neue Teams anzulocken. Stabile Teams mit solider Finanzierung – und nicht Teams wie HRT zum Beispiel vor zehn Jahren.

Vasseur: HRT oder Manor sind gute Beispiel. Mit ihren Ausgaben wären sie weit weg von der Budgetobergrenze gelegen. Ein Budgetdeckel allein würde nicht reichen, um ihnen das Überleben zu sichern. Es geht mehr um die Umsätze. Wenn man Teams helfen will, nicht nur neuen, muss man ihnen mehr von den Einnahmen geben. Eine Kostenobergrenze hilft nur dabei, das Feld auf lange Sicht zusammenzubringen. Aber fürs Überleben reicht das nicht. Ich denke, der Budgetdeckel wird sich so richtig nur auf drei oder vier Teams auswirken. Wahrscheinlich mehr auf drei als auf vier.

Alfa Romeo kauft gewisse Teile bei Ferrari ein. Zum Beispiel den Motor. Glauben Sie, dass Sie in Zukunft mehr Teile bei Ferrari einkaufen werden? Oder weniger?

Vasseur: Wir haben eine starke Zusammenarbeit mit Ferrari. Es läuft gut. Ich denke nicht, dass wir unseren Ansatz in naher Zukunft ändern. Strukturänderungen ziehen einen langen Prozess nach sich. Mehr kaufen, weniger kaufen: Das ändert man nicht vom einen auf das andere Jahr. Wir bauen zusammen mit Ferrari etwas auf.

Was erwarten Sie vom neuen System bei den Windkanalzeiten? Der Erste bekommt weniger, der Letzte mehr Entwicklungszeit.

Vasseur: Es soll helfen, dass Feld ein bisschen näher zusammenzubringen. Die Motivation dahinter ist immer dieselbe: Wir wollen einen besseren Sport. Etwas Aufregenderes. Mehr Kämpfe.

Die neue Saison ist nicht mehr weit weg. Was weckt das für Gefühle in Ihnen?

Vasseur: Ich bin mehr als aufgeregt. Ich muss zurück ins Fahrerlager. Wir brauchen wieder Rennen. Die Pause war für mich viel zu lange.

Was ist das Saisonziel 2020?

Vasseur: Wir wollen besser abschneiden als 2019. Das Mittelfeld wird sehr eng zusammen sein. Wir wissen nicht, wie viele Rennen der Kalender haben wird. Wir werden jede Gelegenheit nutzen müssen. Wir hatten 2019 ein paar gute Rennen. Wenn sich eine goldene Gelegenheit eröffnet, wie zum Beispiel letztes Jahr in Hockenheim oder Sao Paulo, müssen wir zur Stelle sein und abräumen. Jedes Mal.

Kimi Räikkönen - Alfa Romeo - Formel 1 - Testfahrten - Barcelona 2020
Wilhelm
Der Alfa Romeo-Sauber C39 wird mit ein paar Updates in Österreich zu sehen sein.

Inwiefern wird sich das Auto in Österreich von dem bei den Wintertestfahrten in Barcelona unterscheiden?

Vasseur: Es wird ein anderes sein. Wir hatten für das dritte und fünfte Rennen Updates eingeplant. Die werden wir in Österreich am Auto sehen. Für alle Teams, speziell die kleinen, wird es in der Folge darauf ankommen, wohin die Reise geht: Wie viele Rennen werden wir haben? Mit welchen Einnahmen können wir rechnen? Wir kennen nicht exakt die wirtschaftliche Situation in der aktuellen Saison. Deshalb fällt es schwer, weitere Updates abzuschätzen. Wir werden ein bisschen warten.

Acht Europa-Rennen stehen fest, der Rest hängt in der Schwebe. Wie schwer ist es, so eine Saison zu planen?

Vasseur: Es wird wahrscheinlich auf acht bis 16 Rennen hinauslaufen. Mehr wären schwierig. Wir wissen nicht, was reinkommt. Deshalb ist es schwer, das genaue Budget des Teams zu bestimmen. Und so lange wir nicht wissen, wo wir noch fahren, ist es schwierig mit der Entwicklung. Brauchen wir ein Low-Downforce-Paket oder ein High-Downforce-Paket? Es ist gewissermaßen ein Blindflug. In naher Zukunft, wahrscheinlich sogar noch vor Spielberg, werden wir ein besseres Verständnis haben, was uns 2020 erwartet.

Sie wissen ja jetzt schon, dass Sie zumindest für Spa und Monza ein Paket für wenig Abtrieb brauchen werden.

Vasseur: Soweit ja. Aber bevor wir weitere Pakete entwickeln, müssen wir die Einnahmen sichern und wissen, wie viele Rennen wir fahren werden.

Können Sie schon sagen, welche Token das Team einsetzen wird, um die beiden Bereiche abseits der Aerodynamik weiterzuentwickeln?

Vasseur: Das ist noch zu früh zu sagen. Wir müssen erst mit dem aktuellen Auto Rennen fahren. Wir müssen wissen, welche Bereiche wir verbessern müssen, bevor wir die Entscheidung treffen.

Aber Sie müssen doch der FIA ziemlich früh sagen, wann Sie welche Tokens einsetzen.

Vasseur: Das stimmt. Aber lassen Sie uns ein bis zwei Rennen fahren, bevor wir entscheiden.

Weite Teile des Fahrzeugs werden eingefroren. Womit rechnen Sie bei der Entwicklung 2021?

Vasseur: Wir werden wahrscheinlich früher auf das 2022er Auto umschwenken, als wir das normalerweise tun würden. Mit den bestehenden Regeln nähern wir uns dem Ende. Die Regeländerungen für 2022 sind groß. Aber wann genau wir die Entwicklung für das 2020er/2021er Auto genau einstellen werden, kann ich noch nicht vorhersagen.

Aber rechnen Sie damit, dass es 2021 nur zu Schmalspurentwicklungen kommt und viele Teams sich lieber voll auf das neue Auto stürzen?

Vasseur: Die Regeln erlauben nur Entwicklungen bei der Aerodynamik. Außer, man verwendet seine Token. Wir werden sicher ziemlich früh ziemlich große Ressourcen für das 2022er Auto aufwenden. Ob man eine Saison abhakt und sich voll aufs übernächste Jahr konzentriert, sind immer Vorsaison-Entscheidungen. Nur ist es meistens so: Wenn man dann am Kommandostand sitzt, will man doch wieder das aktuelle Auto weiterentwickeln.

Kimi Räikkönen - Antonio Giovinazzi - Alfa Romeo - Formel 1 - GP Australien 2020
Wilhelm
Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi: Die Fahrerfrage will Alfa Romeo-Sauber frühestens ab Oktober klären.

Es gab in der Pause ein paar Fahrerwechsel. Wie sieht es mit Ihren Fahrern aus?

Vasseur: Wir befinden uns in einer anderen Situation. Wir treffen unsere Entscheidungen immer zwischen Oktober und November. Daran werden wir nichts ändern. Ich will, dass wir uns erst einmal auf die Rennen konzentrieren. Wir müssen in diesem Jahr abliefern, weil es wichtig ist für das nächste wegen des Preisgeldes. Wir sollten heute keine Energie darauf verschwenden. Unsere Fahrerpaarung ist eine gute. Ich vertraue ihnen. Antonio verbessert sich. Er hat eine gute zweite Saisonhälfte 2019 hingelegt. Wir werden 2021 sicher wieder eine gute Fahrerpaarung haben. Darüber sprechen wir später. Jetzt ist nicht die Zeit dafür.

Es ist auch nicht einfach für Nachwuchsfahrer, sich zu empfehlen.

Vasseur: Ich weiß nicht, wie viele Rennen die Formel 2 haben wird. Aber wenn sie acht Europarennen fahren, dazu Bahrain, Abu Dhabi und noch ein anderes, bekommen sie elf oder zwölf Rennen zusammen. Das ist eine echte Meisterschaft. Klar, startet ihre Meisterschaft wie unsere später. Aber am Ende des Tages ist es egal, ob sie im Juli oder April starten. Es wird einen geben, der die Meisterschaft gewinnt. Und der ist sicher ein guter Fahrer. Wir werden Anfang 2021 sicher weniger Testtage haben. Aber nach zwei, drei Rennen ist das kein Nachteil mehr für einen Rookie.

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