Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1-Test Jerez - 1. Januar 2015 xpb
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1-Test Jerez - 1. Januar 2015
Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1-Test Jerez - 1. Januar 2015
Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1-Test Jerez - 1. Januar 2015
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1-Test Jerez - 1. Januar 2015 185 Bilder

F1 Jerez Test 2015 (Ergebnis Tag 1)

Vettel-Bestzeit beim Ferrari-Debüt

Sebastian Vettels erster öffentlicher Auftritt im Ferrari-Overall ist geglückt. Der vierfache Weltmeister sicherte sich am ersten Tag der Formel 1-Wintertests im spanischen Jerez die Bestzeit. Der heimliche Gewinner des Auftakts war aber Mercedes. Bei McLaren-Honda lief dagegen nicht viel.

Sebastian Vettel steht wieder ganz oben in der Zeitentabelle. Leider muss man für die Fans des Heppenheimers aber erwähnen, dass es sich dabei "nur" um die relativ wertlose Tagesbestzeit des ersten Tages der Wintertests in Jerez handelt. Mit einer Zeit von 1:22.620 Minuten fuhr Vettel 87 Tausendstel schneller als Marcus Ericsson im Sauber.

Ganz glücklich kann Vettel nicht mit seinem Debüt sein. Über Mittag wurde der Ferrari von einem Sensorproblem gestoppt. Sonst gab es aber keine größeren Pannen zu berichten. Am Ende kamen beim ersten Pflichteinsatz in Rot anständige 60 Runden zusammen.

Wie es aussehen kann, wenn man problemlos durch den ersten Testtag kommt, zeigte wieder einmal Mercedes. Das dominierende Team aus dem Vorjahr lieferte auch beim ersten Kräftemessen 2015 eine überragende Vorstellung ab. Nico Rosberg spulte 157 Runden ab - das bedeutet mehr als 2 Renndistanzen. So etwas sieht man an einem ersten Testtag des Jahres selten. Auf die Bestzeit legte es Rosberg offenbar nicht an. Am Ende blieb der Vizemeister eine knappe halbe Sekunde hinter Vettel zurück.

Fehlstart für McLaren-Honda

Während es für Mercedes nicht besser hätte laufen können, erlebte McLaren-Honda ein Alptraum-Déjà-vu: Schon beim ersten Testauftritt mit dem neuen Motor nach der Saison 2014 in Abu Dhabi schaffte das Auto kaum eine Runde am Stück. Damals wie heute wurde das Team von Elektrik-Problemen gestoppt. Fernando Alonso drehte vor den enttäuschten Fans am Vormittag nur 6 Runden mit Halbgas, bevor das Tagesprogramm vorzeitig für beendet erklärt werden musste.

Ein ähnliches Fiasko hatte Red Bull-Renault 2014 am ersten Jerez-Testtag auch erlebt. Dieses Mal lief es deutlich besser. Daniel Ricciardo kam mit dem in Tarnlackierung gehüllten RB11 immerhin auf 35 Runden. Die schnellste davon war nur 7 Zehntel langsamer als die seines ehemaligen Teamkollegen Vettel. Am Vormittag hatte das Auto kleinere Rauchzeichen abgegeben. Doch das Überhitzungsproblem konnte offenbar relativ schnell behoben werden.

Williams startet mit Verspätung

Bei Williams konnte man ebenfalls zufrieden sein. Das Auto wurde erst in der Nacht hektisch zusammengebaut. Pünktlich zur offiziellen Präsentation um 8:40 Uhr war der FW37 dann komplett. Bis die Mechaniker aber eine vernünftige Setup-Einstellung gefunden und das Auto auf den ersten Einsatz vorbereitet hatten, vergingen dann noch einmal dreieinhalb Stunden. Doch als der Williams einmal lief, war er nicht aufzuhalten. 73 Runden bedeuteten den gemeinsamen Platz 2 in der Kilometerwertung. Der Sauber fuhr exakt die gleiche Distanz.

An einem relativ ereignisarmen Testauftakt gab es nur 2 Zwischenfälle. In der Früh drehte sich Marcus Ericsson kurz mit seinem Sauber, konnte aber aus eigener Kraft und ohne Beschädigung wieder an die Box. Eine Stunde vor Ende der Sitzung strandete Carlos Sainz Jr. mit seinem Toro Rosso und musste abgeschleppt werden. Gar nicht im Einsatz war Lotus. Das Auto war erst am Sonntag in der Fabrik im englischen Enstone fertiggestellt worden und ging dann direkt per Luftfracht nach Jerez. Am zweiten Tag soll er sein Debüt feiern.

Die ersten Action-Bilder der neuen Autos aus Jerez finden Sie in unserer Galerie.

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