Formel 1-Konzept für die Zukunft

Williams zeigt Muskeln

Formel 1 - Concept - Williams - Andries van Overbeeke - 2015 Foto: Andries van Overbeeke 30 Bilder

Wie sieht die Formel 1 der Zukunft aus? Grafikdesigner und Rennsport-Fan Andries van Overbeeke hat sich den Williams vorgenommen und ihm ein aggressives Outfit verpasst. Das Zukunfts-Concept ist cool und modern, aber nicht futuristisch. Wir haben die Bilder.

Die Formel 1 diskutiert darüber, wie es in Zukunft weitergehen soll. Einigkeit besteht darüber, dass die aktuelle Rennwagen-Generation für die jungen Fans nicht ansprechend genug ist. Es müssen neue Konzepte her, die für mehr Begeisterung sorgen. Die Eckpunkte des Plans sind klar: mehr Leistung, lautere Motoren, ein schwierigeres Handling und eine aggressivere Optik stehen auf der Agenda. Doch über die Details wird weiter gestritten.

Sicher ist nur, dass vor 2017 gar nichts passieren wird. Für eine frühere Lösung müsste es Einstimmigkeit geben. Doch alle Vorschläge scheiterten zuletzt an den Vetos einzelner Teams. Auf eine große Revolution nach dem Beispiel der Ferrari-Studie müssen die Fans aber wohl auch nach 2017 verzichten. Größere Änderungen – sowohl bei der Aerodynamik als auch beim Antrieb – kosten zu viel Geld. Da hilft es auch nicht, dass bei längerfristigen Regeländerungen die einfache Mehrheit der Teams reicht.

Williams-Studie zeigt mögliche Formel 1-Zukunft

Gefragt ist also ein neues Auto, das den Look der Formel 1 verändert, aber nicht gleich alles auf den Kopf stellt. Darüber, wie das am Ende aussehen könnte, hat sich Grafikdesigner >> Andries van Overbeeke nicht nur Gedanken gemacht, sondern das Ganze auch noch in virtuelle Formen gegossen. Der Niederländer hat dem Williams mit einigen kleineren Änderungen einen deutlich muskulöseren Auftritt spendiert.

Die Dimensionen des Autos erinnern an die gute alte Zeit. Die Karosserie wächst in die Breite und wirkt dadurch bulliger. Die Reifen, besonders an der Hinterachse sind deutlich größer dimensioniert. Das sorgt für mehr mechanischen Grip beim Beschleunigen. Der (geschwungene) Heckflügel steht nicht mehr so weit nach oben und ist ebenfalls in die Breite gewachsen. Er erinnert an die Zeit vor 2009.

Die Nase ist relativ konservativ gehalten und nicht weit vom aktuellen Reglement entfernt. Die Frontpartie wirkt schlicht und elegant. Deutlich auffälliger und aggressiver sind die die Seitenkästen gezeichnet. Durch das Wachstum des Autos in der Breite ziehen sich auch die Lufteinlässe weit nach außen. Die Öffnungen sind fast schlitzförmig relativ hoch neben dem Cockpit angebracht.

Evolution oder Revolution?

Im Gegensatz zu der kürzlich veröffentlichten >> Ferrari-Studie besitzt das Zukunftskonzept von Andries van Overbeeke allerdings noch alle typischen Elemente eines Formel 1-Autos. Nur die Dimensionen haben sich etwas verschoben. Von den vielen Änderungen besitzen die Reifen die besten Chancen auf Umsetzung. Breitere Gummis und größere Felgen auf der Hinterachse treffen bei der Mehrheit der Teams auf Zustimmung. Auch Pirelli hat schon Bereitschaft in diesem Punkt signalisiert.

Wie gefällt Ihnen das neue Zukunfts-Concept von Andries van Overbeeke? Geht es in die richtige Richtung? Ist es schon zu viel des Guten? Oder noch zu wenig? Schreiben Sie uns Ihre Meinung! In der Galerie zeigen wir Ihnen die Studie in allen Details. Und haben noch einmal zum Vergleich andere F1-Zukunftskonzepte eingefügt.

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