F1-Motoren-Entwicklung

Mercedes verbrät die meisten Token

Mercedes V6 Formel 1-Motor 2014 Foto: Mercedes 28 Bilder

Mercedes hat über den Winter die meisten Motor-Updates eingebaut. 25 von maximal 32 Token wurden von den Ingenieuren in Brixworth eingesetzt. Die Konkurrenz hat sich dafür mehr Updates für die Saison übrig gelassen.

Lange haben die 3 Motorenhersteller ein Geheimnis um die Weiterentwicklung der Power Units gemacht. Jetzt haben die FIA-Regelhüter bekanntgegeben, wie viele Updates im Vergleich zur Saison 2014 vorgenommen wurden. Was genau geändert wurde, ist zwar nicht öffentlich, dafür wurde wenigstens der Umfang der Neuerungen genannt.

Mercedes setzt 25 Motor-Token ein

Gemessen werden die Modifikationen in sogenannten Tokens. Je nach Bedeutung der einzelnen Komponenten müssen die Ingenieure mehr oder weniger dieser Token für die Weiterentwicklung einsetzen. Insgesamt hat jeder Hersteller 32 Token für 2015 zur Verfügung. Damit lässt sich knapp der Hälfte der Teile der Antriebseinheit verbessern.

Die große Frage lautete nun: Wie viele Wertmarken setzen die Hersteller schon zu Saisonbeginn ein? Und wie viele der 32 Token lassen sie sich noch für eine Weiterentwicklung später im Jahr übrig? Am Samstag (14.3.2015) wurde die offizielle Liste nun von der FIA veröffentlicht. Danach hat Mercedes mit 25 Tokens die meiste Weiterentwicklung betrieben. Ferrari mit 22 Token und Renault mit 20 Token haben sich noch mehr übrig gelassen.

Honda bleiben 9 Token zur Weiterentwicklung 2015

Wichtig ist die Anzahl der Token auch für Neueinsteiger Honda. Die Japaner haben für 2015 bekanntlich einen ganz neuen Motor gebaut. Der Umfang der erlaubten Weiterentwicklung richtet sich nach dem, was sich die Konkurrenz übrig gelassen hat. Es zählt der Durchschnitt von Renault (12), Ferrari (10) und Mercedes (7). Honda erhält somit noch 9 Token für Nachbesserungen.

Wann die Hersteller ihre Updates nachschieben, bleibt ihnen überlassen. Allerdings bekommt jeder Pilot nur 4 Motoren für die komplette Saison. Bereits genutzte Antriebseinheiten dürfen nicht mehr verändert werden. Sollten Modifikationen aus Zuverlässigkeitsgründen notwendig werden, können die Hersteller in Abstimmung mit der FIA und der Konkurrenz allerdings wie bisher nachrüsten, ohne dass das Token-Konto belastet wird.

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