Sebastian Vettel - GP Ungarn 2018
Wer hat wie viel Leistung?: Ferrari 10 PS vor Mercedes

Die Motorenhersteller versuchen laufend, anhand von GPS-Messungen die Leistung der Motoren auszufiltern. Jeder hat seine eigene Kalkulation. Deshalb kursieren unterschied…

14 Kommentare
Auto_MG

Nabob, schau mal. ob das nicht auch ganz genau auf Dich zutrifft:

??Was Nabob da veröffentlicht, erinnert an die spätpubertären Wetten auf dem Schulhof, da es sich alles nur um Annäherungen handelt, darum jedoch schon viel Tamtam gemacht wird.??

Auto_MG 14.09.2018 um 06:56 Uhr
t-dome

Bei einem Rennen hat mal jemand angegeben, dass Ferrari den Unterschied zu Mercedes aus dem E-Motor herauskitzelt. Wie so ein Voodoo aber funktioniert, da die Leistung ja limitiert ist, weiß ich nicht.

t-dome 12.09.2018 um 13:45 Uhr
EinBenutzer

"[...] dass Renault im Renntrimm nach eigenen Messungen höchstens 15 PS hinter Mercedes und Ferrari, dafür aber mindestens 25 PS vor Honda liegt."
Klar. Was anderes kann der gute Herr von Renault auch nicht sagen. Wenn er sagt, dass man von der Leistung her nur knapp vor Honda (!!!) liegt und wahrscheinlich demnächst von denen überholt wird, wäre das aus Marketingsicht eine Bankrotterklärung. Wobei da die Frage ist, ob das mit Honda wirklich stimmt.
Wo wir schon mal dabei sind: Von wem stammen diese Daten überhaupt?

@DaFels: Ja, der Bugatti ist bei Vollgas nach 20min leer, aber da reden wir auch von konstant 420km/h und mehr. Auf einer Rundstrecke wird man den wohl nicht in 20min leer bekommen. Umgekehrt schafft ein F1 Auto auch keine 90min bei 360km/h. Der Rest stimmt aber natürlich trotzdem.

@jr666: Mag sein, dass dein V8 Benz sich besser anhört. Aber Lärm ist aus Ingenieurssicht verschwendete Leistung. Ich bin auch kein Fan vom aktuellen Sound. Kein Vergleich zu den alten V8, V10 und V12. Aber aus technischer Sicht nochmal deutlich faszinierender. Gleicht sich für mich größtenteils aus.

@nabob: Ja. Inzwischen hat jeder verstanden, dass du den Autor nicht leiden kannst. Man findet ja immer irgendwas, um den Artikel schlecht zu reden. Aber wenn du offizielle Werksangaben zu allen vier Motoren findest, kannst du dich ja gerne melden! Würde mich freuen.

EinBenutzer 11.09.2018 um 21:49 Uhr
Nabob

Was Schmidt da veröffentlicht, ereinnert an die spätpubertären Wetten auf dem Schulhof, da es sich alles nur um Annäherungen handelt, darum jedoch schon viel Tamtam gemacht wird und man sich zusätzlich fragt, ob es darauf letztlich überhaupt ankommt, wenn Vettels Wirksamkeit doch wesentlich höher ist, wenn er in fast jedem Rennen was vermasselt.

Schmidt schein zu viel Rennwagenquartett gespielt zu haben in seiner Jugend.

Nabob 11.09.2018 um 07:02 Uhr
DaFels

Wenn man den Sound von früher aber annähernde Leistungsdaten wie heute haben will, geht das aktuell nur mit Nachtanken. Einen Sauger mit der Leistung zu bauen und dann mit 105kg Sprit auskommen funktioniert nunmal nicht.
Ich wäre ja dafür, aber ich bin auch Realist und dazu wird es nicht kommen. Das Kind ist zu der Zeit in den Brunnen gefallen, als die Herrsteller von der FIA zu viel Macht bekommen haben.

DaFels 10.09.2018 um 22:54 Uhr
Vanta

Vielleicht trifft die Aussage von Abiteboul tatsächlich eher zu als die hier erwähnten Leistungsdifferenzen zwischen den Triebwerken. Wenn ein RedBull in Monza das halbe Rennen einen Mercedes hinter sich halten kann, dieser dazu den Windschatten und DRS nutzen kann, spricht das schon für eine sehr anständige Motorleistung.

Aber klar, für den Herrn Doktor ist das natürlich nur im RedBull-Mini-Flügel begründet.

Jetzt muss Renault noch Quali-Leistung finden, und man ist vorn dabei.

Vanta 10.09.2018 um 19:47 Uhr
monkeystar2

Wenn laut Renault der Abstand zu Ferrari und Mercedes "höchstens" 15 PS nur fehlen, dann dürfte der Abstand nicht so groß sein. Honda macht einen nicht so schlechten Job. Wenn das mit der 750 PS Grenze stimmt, dass die in Austin fallen wird, dann wäre das schon peinlich für Renault.

monkeystar2 10.09.2018 um 17:44 Uhr
jr666

Ja genial was aus 100 Liter Sprit an Sound rauskommt. Alles genial Langstrecke und hat nichts mehr mit der wirklich gewachsenen F1 zu tun.

Ich war in Hockenheim und mein alter V8 Benz hörte sich auf der Hinfahrt 1000 mal besser an...

Ach ja alle Hersteller bauen Supersportwagen mit V8 oder V12 Motoren. Der Projekt One wird vermutlich sehr schnell sein, aber alle 25000 km Revision? Wichtig für die Serie, dass ich nicht lache....

jr666 10.09.2018 um 17:10 Uhr
f1fan

Man muss halt wirklich auch sehen, dass die Autos fast 2 Stunden mit einem Tank von 100 Litern auskommen müssen. Die Dinger sind wirklich unfassbar effizient. Die Motoren sind im Rahmen des Reglements das Maximum des machbaren und ich finde das sie trotzdem einen gewissen Reiz haben. Dieses Jahr muss ein Motor wie viel Kilometer halten? Mit 1,6 Liter Hubraum ist das dann schon wirklich stark.

f1fan 10.09.2018 um 15:44 Uhr
DaFels

@ramshoek
Die MGU-K darf generell maximal 120 kW Leistung abgeben. Dabei dürfen pro Runde maximal 4 MJ aus der Batterie kommen. Darüber hinaus darf die MGU K auch direkt über die MGU H betrieben werden, aber nicht mit mehr Leistung als 120 kW.

@mach5
Das Problem ist, dass diese Motoren die effizientesten aller Zeiten sind. Will man die Leistung allein des Verbrenners erhöhen müsste man die Motoren größer auslegen. Man bräuchte wieder mehr Sprit, die Autos werden noch schwerer und bräuchten noch mehr Sprit... Will man dann den Sound noch verbessern werden sie automatisch ineffizienter und brauchen noch mehr Sprit. Du siehst denke ich wo das hinführt.
Klar gibt es Hyper Cars mit mehr Leistung. Aber wenn du einen Bugatti mit Vollgas fährst ist der Tank nach spätestens 20 Minuten auch leer, ein Formel 1 Renner fährt da ein Rennen von 1,5 Stunden mit. Und über Kurvengeschwindigkeiten muss man da gar nicht reden.
Diese Leistungsbereiche sind aktuell nur mit Nachtanken realisierbar und dazu wird es nicht mehr kommen.

DaFels 10.09.2018 um 15:36 Uhr
mach5

Es wäre hochinteressant die PS-Werte der 4 Verbrenner im Rennbetrieb zu erfahren. Gibt es da auch Berechnungen? Ich vermute es werden mehr als bis zu 40 PS an Verlust sein da doch die verfügbare Leistung nur bedingt freigegeben wird, wegen der Haltbarkeit. Ich vermute im Rennbetrieb wird im Schnitt nur 90% freigegeben, das wären bei Ferrari mit 790 PS Qualy-Leistung dann ca. 710 PS und wenn voller Abgasgegendruck anliegt nochmal bis zu 40 PS weniger, dann hätte man also teilweise nur 670 PS und das beim Klassenprimus. Wieviel hätte dann Honda oder Renault?
Dann kommt noch das hohe Gewicht der Autos dazu, teilweise mit vollen Tanks. Das ist für mich kein F1-Standard mehr. Der Verbrenner müsste permanent mindestens 1.000 PS abgeben dürfen, und dann käme noch die E-Power, gerne mit mehr als 200 kw, hinzu. Das wäre angemessen für die schweren Kisten und den Ansprüchen an die sogenannte Königsklasse des heutigen Motorsports.

PS Einige hochpreisige Supersportler haben doch schon mehr Power als die F1.

mach5 10.09.2018 um 14:19 Uhr
Cave

@ramshoek. stimmt schon dass die mgu-h elektrische leistung die überflüssig ist bzw nicht gespeichert werden kann direkt an die mgu k geliefert werden kann.

es ist jedoch so, dass es einen idealen bereich gibt in dem der verbrenner gut funktioniert. einen gewissen rückstau im auspuff brauchts. gibts da zu viel oder zu wenig verliert der verbrenner an leistung. d. h. oftmals macht es keinen sinn mit der mgu h mehr energie an die mgu k zu liefern.

wobei ich mich schon irgendwie wunder. ist der auspuff nicht so ausgelegt, dass der rückstau mit der mgu h in funktion passt?

Cave 10.09.2018 um 14:09 Uhr
Ramshoek

F1 Renner mit 'Super Freeload' in quali. Also, in Quali generiert den MGU-H keinen Strom > niedrigsten gegendruck > höchste Verbrennungsleistung (?). Habe ich dass gut Verstanden?

Ich hätte immer Folgendes Verstanden;
Die Elektrische Leistung aus die Batterie ist limitiert (160 kW). Aber Strom, vom MGU-H erzeugt und direct am MGU-K geleitet, ist nicht im 160 kW limit einbegriffen. Stimmt?
Die Sprit-menge / fuel flow, ist vom Reglement begrenzt. Aber mit Luftüberschuss also (extremer) Magermisschung (Jet Ignition wie von Mahle entwickelt macht's möglich) kann mann extra Auspuff flow erzeugen und über den MGU-H und MGU-K direct in extra Elektrischen Leistung umsetzen.
Kann Jemand mir das noch 'n mall erklären?

Ramshoek 10.09.2018 um 13:04 Uhr
SVWM18

Wenn der Verbrennungsmotor von Ferrari nur 10 PS besser ist als der von Mercedes, muss Ferraris Extra Power in der Qualifikation aus dem elektrischen Bereich kommen, denn 10 PS können nicht 0,4 sec Vorsprung auf den Geraden entsprechen. Auf jeden Fall eine tolle Entwicklungsleistung von Ferrari, dass die Mercedes beim Motor überholen hätte keiner vor der Saison erwartet.

SVWM18 10.09.2018 um 12:57 Uhr
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