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F1-Premiere

Eine Runde in Valencia

Am Freitag (22.8.) heulen beim Freien Training erstmals die F1-Motoren im Hafen von Valencia. Wir nehmen sie mit auf eine Runde über dem schnellen Stadtkurs.

Die Start-Ziel-Gerade ist nur 185 Meter lang und geht in eine weitläufige Rechtskurve über, in der Geschwindigkeiten bis 290 km/h erwartet werden. Der erste Bremspunkt ist Kurve 2, die mit rund 100 km/h durchfahren wird. Die Streckenführung sieht hier zwei Schikanen vor, mit einer 200-Meter-Geraden dazwischen. 

"Wir wollten die Straße ganz an das Hafenbecken führen", erklärt Architekt Hermann Tilke. Nach einer gebogenen Geraden, vorbei an alten Hafengebäuden, folgt der zweite harte Bremspunkt des Kurses. Von 295 km/h wird auf 97 km/h verzögert. Ausgangs einer Rechtskurve biegt der Kurs auf eine 100 Meter lange Schwenkbrücke an der Hafenzufahrt ab.

Immer am Wasser entlang

Nach einer weiteren Rechtskurve folgt der schnellste Teil der Strecke. Es geht 951 Meter immer am Wasser entlang, bis eine Rechts-links-rechts-Passage die Autos auf 100 km/h zusammenstaucht. Das folgende Geradeausstück wurde gegenüber ursprünglichen Plänen verkürzt. "Hätten wir den Kreisverkehr am Ende dieser Straße auch noch mit einbezogen, wäre die Gesamtlänge auf über sechs Kilometer angewachsen", verrät Tilke.

Hinter einer Kehre folgt der nächste haarigste Teil der Strecke. Drei Mal biegt die Straße im 200 km/h Tempo ab und mündet in ein Vollgas-Geschlängel, eingerahmt von Mauern. Tilke: "Hier war der FIA wichtig, dass die Fahrer die ganze Passage einblicken können." Die Linkskurve vor Start und Ziel bietet mit 95 km/h wieder moderates Tempo.

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