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Formel 1: Hartley und Ricciardo neue Red Bull-Ersatzpiloten

Ozeanien-Duo als Ersatz für Vettel und Webber

Brendon Hartley und Daniel Ricciardo werden 2010 als Ersatzfahrer für das Red Bull-Formel 1-Team im Einsatz sein. Damit ist Sebastian Vettel der einzige Pilot aus dem Red Bull-Fahrer-Quartett, der nicht aus Ozeanien kommt.

Ein Kiwi und ein Aussie werden 2010 für das Formel 1-Team von Red Bull an den Start gehen - allerdings nur aus der zweiten Reihe. Wie der Rennstall des österreichischen Energydrink-Herstellers am Dienstag (26.1.) bekanntgab, sollen der Neuseeländer Brendon Hartley und der Australier Daniel Ricciardo für Sebastian Vettel und Mark Webber einspringen, sollte das Stammpersonal einmal ausfallen.

Lehrzeit für Hartley und Ricciardo

Auch wenn die beiden Ozeanier im Laufe der Saison nicht zum Zuge kommen, soll die Erfahrung in der Formel 1 zumindest lehrreich sein. Nach den Plänen des Teams sollen die beiden Red Bull-Junioren an allen Teamsitzungen und den Fahrermeetings teilnehmen, um die alltägliche Arbeit eines Formel 1-Piloten besser kennenzulernen. Auch bei Marketingterminen müssen die beiden anwesend sein.

Praktische Formel 1-Erfahrung durften beide Piloten immerhin schon bei den Junior-Tests Anfang Dezember in Jerez sammeln. Hartley, der bereits in der vergangenen Saison als Red Bull-Ersatzfahrer Grand Prix-Luft schnupperte, pilotierte dabei den Toro Rosso STR4. Ricciardo konnte im 2009er Dienstwagen von Sebastian Vettel sein Talent beweisen. Dabei beeindruckte der Australier mit der Gesamtbestzeit.

Erfolge in der britischen Formel 3

Obwohl beide Piloten aus der Ferne kommen, haben sie den Großteil ihrer Formel-Erfahrung in Europa gesammelt. Hartley verdiente sich erste Meriten in der Formel Renault, bevor er 2008 in die britische Formel 3 wechselte. Dort wurde er auf Anhieb Dritter. In der vergangenen Saison war der Neuseeländer in der Formel 3 Euroserie am Start.

Der ebenfalls erst 20-jährige Daniel Ricciardo ging genau wie sein Red Bull-Kollege durch die Formel Renault-Schule. 2009 überzeugte er die Red Bull-Talentförderung mit dem ersten Platz in der britischen Formel 3 Serie. Mit sechs Siegen sicherte er sich den Titel bereits zwei Rennen vor Saisonende.

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