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Neue F1-Regeln für 2018

Halo, Segel und T-Flügel weg

Die Formel 1 Strategie-Gruppe hat entschieden, dass die hässlichen Airbox-Finnen und die T-Flügel im Heck der Autos ab 2018 verschwinden sollen.

Die Fans können aufatmen. Die Formel 1-Bosse haben den Aufschrei der Zuschauer gehört, denen die unförmigen Airbox-Segel und die hässlichen T-Flügel im Heck der Autos ein Dorn im Auge sind. Bei ihrem Treffen am Dienstag (25.4.2017) in Paris hat die Strategie-Gruppe entschieden, dass die Regeln in dem Bereich der Motorhaube so geändert werden, dass die Designer keinen Spielraum mehr bekommen, um die genannten Elemente anzubauen.

Halo endgültig gestorben

Auch der Halo-Cockpitschutz bekam von den Fans schlechtes Feedback. Als dann auch noch die Hälfte der Fahrer gegen den Bügel am Auto votierten, schwanden die Chancen der geplanten Einführung im Jahr 2018. Nun hat die Strategie-Gruppe, zu der auch FIA-Präsident Jean Todt gehört, das Halo-Projekt endgültig für gescheitert erklärt.

An einem verbesserten Cockpitschutz soll aber dennoch weiter gearbeitet werden. Der Weltverband hofft, die sogenannte „Shield“-Lösung mit einer flachen Scheibe auf der Frontpartie der Autos voranzubringen. Es wurde angekündigt, dass man noch in dieser Saison Tests durchführen will, um die neue Lösung schon 2018 an die Autos zu bringen.

Bei der Sitzung der Strategie-Gruppe saß auch erstmals der neue F1-Boss Chase Carey am Tisch. Somit wurden auch Vorschläge zur Verbesserung der Show auf die Agenda gesetzt. Mehr Action verspricht man sich zum Beispiel durch die Idee, künftig das Rennen nach jeder Unterbrechung mit einem stehenden Start wieder aufzunehmen.

Die vorgeschlagenen Regeländerungen müssen nun noch von der Formel 1-Kommission und dann vom FIA-Weltrat abgesegnet werden, was bei der großen Einigkeit aber nur eine Formsache sein sollte.

Größere Startnummern ab Barcelona

Eine Maßnahme, die schon beim übernächsten Rennen in Barcelona greifen soll, betrifft die Startnummern der Autos und die Namen der Fahrer. Sie sollen ab dem Grand Prix von Spanien besser sichtbar auf den Rennwagen angebracht werden. Die Idee ist nicht neu. Bisher hatten sich die Teams aber immer geweigert, um keine kostbare Sponsorfläche zu verschwenden.

Beschlossen wurde auch eine neue Regelung für mehr Transparenz bei der Entwicklung von Regeländerungen. Bisher saßen in der Strategie-Gruppe neben den jeweils 6 Vertretern der Rechteinhaber und der FIA nur 6 der 10 Formel 1-Teams. Zukünftig sollen auch die 4 übrigen Teams einen Beobachter zu den Sitzungen schicken, der allerdings nicht stimmberechtigt ist.

Motorsport Aktuell Valtteri Bottas - Mercedes- GP China 2017 - 3. Training FIA will Airbox-Finnen strenger prüfen Ein halber Millimeter pro Newton

Valtteri Bottas verlor im dritten Training seinen T-Flügel.

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